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Clemens Fritz und die Raute des SV Werder Bremen – sie passen auch weiterhin gut zusammen.

Scouting-Boss erklärt seinen neuen Job

Fritz geht für Werder kreativ auf Spielersuche

Clemens Fritz erklärt seinen neuen Job bei Werder Bremen - und geht als Scouting-Chef kreativ auf Spielersuche für den Bundesligisten.

Bremen – Eigentlich wollte Clemens Fritz längst wieder in Erfurt sein. „Zuhause“, wie er seinen Geburtsort immer noch nennt. Doch die Rückkehr in die Heimat ist auf unbestimmte Zeit verschoben, der SV Werder Bremen hat ihn in den vergangenen 13 Jahren so sehr gefesselt, dass der 38-Jährige inzwischen über seine Zukunft in Bremen sagt: „Vielleicht gehe ich als Rentner noch mal woanders hin.“ Vom Profi zum Leiter der Scouting-Abteilung – es ist mal wieder eine dieser typischen Werder-Geschichten. Nun erklärt Fritz, wie er den neuen Job angeht, was ihn besonders reizt und was er noch vorhat.

„Es ist gut, etwas demütig an die Aufgabe heranzugehen, aber eben auch mit der Überzeugung: Ich schaffe das! Ich weiß sehr genau, was an dieser Aufgabe dranhängt“, sagt Fritz. Immerhin ist er künftig für 20 haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter zuständig, verteilt auf die Profi-Abteilung und das Nachwuchsleistungszentrum. Er ist damit Werders Kaderplaner. „Das bin ich nicht“, widerspricht Fritz sofort. Wohl wissend, dass sein zu Bayer Leverkusen gewechselter Vorgänger Tim Steidten diesen Titel getragen und sich das Aufgabengebiet auch nicht verändert hat.

Werder Bremen: Clemens Fritz sieht sich nicht als alleiniger Kaderplaner

Doch für Fritz gibt es diesen einen Planer nicht. „Das ist doch eine Teamarbeit. Mir ist es unheimlich wichtig, alle mitzunehmen. Dann sind wir viel produktiver“, sagt der Ex-Nationalspieler und erklärt: „Ich sehe mich als Dienstleister. Wir müssen den Markt im Blick haben, Kontakt zu den Beratern halten, die Sachen vorbereiten und Empfehlungen aussprechen.“ Die Entscheidung über Transfers würden dann Sportchef Frank Baumann und Trainer Florian Kohfeldt treffen.

„Es ist die große Herausforderung, Spieler zu finden, die wir uns gut bei Werder vorstellen können“, sagt Fritz: „Jeder weiß, dass wir bei Werder nicht den großen Geldkoffer unterm Stuhl haben. Da müssen wir kreativ sein und Spieler finden, die sich weiterentwickeln.“ Dafür ist der einstige Außenverteidiger, der für Werder 288 Mal in der Bundesliga gespielt und 2009 den DFB-Pokal geholt hat, viel unterwegs. „Mehr als damals als Profi – außer vielleicht zu unserer Champions-League-Zeit“, merkt er an: „Man sitzt auch nicht immer in einem schönen Weserstadion, in dem es warm und kuschelig ist. Manchmal zieht es auch gehörig und es ist ziemlich kalt.“

Werder Bremen: Clemens Fritz hatte Scouting-Abteilung schon kommissarisch übernommen

Aber Fritz will nicht klagen, es ist alles mit seiner Frau Alena abgesprochen („Ohne ihren Rückhalt könnte ich das nicht machen“), seine kleine Tochter soll nicht zu kurz kommen. Es geht ihm lediglich um die Beschreibung seines Jobs. Der ist alles andere als neu für ihn. Gemeinsam mit Chefscout Sebastian Hartung hat er nach Steidtens Wechsel im Juni die Leitung der Abteilung kommissarisch übernommen. Und während seines zweijährigen Trainee-Programms, seiner Ausbildung zum Fußball-Funktionär, war er auch schon im Scouting tätig. Zudem hat ihn Baumann bereits länger mit der Betreuung der zahlreichen Leihspieler beauftragt.

„Ich habe schon Erfahrung gesammelt“, sagt Clemens Fritz, der sich selbst als „einen kommunikativen Chef“ bezeichnet: „So war ich schon als Kapitän der Mannschaft. Da wusste jeder, dass er zu mir kommen kann, wenn etwas ist. Aber wenn mir etwas aufgefallen ist, habe ich das klar angesprochen.“ Sollte er selbst Hilfe brauchen, dann gibt es genügend Ansprechpartner im Club.

Werder Bremen: Wird Clemens Fritz Nachfolger von Sportchef Frank Baumann?

Sein Ex-Trainer Thomas Schaaf ist inzwischen Technischer Direktor, sein Ex-Teamkollege Tim Borowski Co-Trainer – und auch mit seinem Chef Frank Baumann hat er zusammengespielt. Manchmal macht er es auch heute noch bei einem lockeren Fünf-gegen-Fünf, wenn es die Zeit hergibt. Zu ihm ist das Verhältnis natürlich besonders eng. „Frank ist sehr offen“, sagt Fritz: „Er bringt mir sehr viel Vertrauen entgegen, indem er mir diese Position gibt. Das Vertrauen will ich zurückzahlen.“

Natürlich hat er mitbekommen, dass der Werder- Sportchef schon mal laut über das Ende seiner Amtszeit nachgedacht hat und er selbst als Nachfolger gehandelt wird. „Ich habe mich nie davor gesträubt, Verantwortung zu übernehmen. Aber ich kann heute nicht sagen, was in zwei oder vier Jahren ist – oder auch 2025...“ Fritz grinst. 2025 wird Frank Baumann 50, spätestens dann will er eine Pause einlegen. Ex-Profi Fritz, der nach seiner Karriere zum Ehrenspielführer ernannt wurde, weiß eben auch mit etwas schwierigeren Themen geschickt und unterhaltsam umzugehen. (kni)

Clemens Fritz wird neuer Leiter der Scouting-Abteilung beim SV Werder Bremen.

Zur letzten Meldung vom 25. November 2019:

Bestätigt: Clemens Fritz neuer Leiter der Scouting-Abteilung bei Werder Bremen

Der Ex-Kapitän wird befördert: Clemens Fritz wird neuer Leiter der Scouting-Abteilung des SV Werder Bremen und damit Nachfolger von Kaderplaner Tim Steidten. Das hat der Club auf der Mitgliederversammlung am Montag bekanntgegeben.

Clemens Fritz wird nun den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. Er hat mit seinem Fleiß und seiner Neugier, aber auch mit seiner Empathie und emotionalen Intelligenz diese Chance verdient“, sagte Frank Baumann, Sportchef des SV Werder Bremen: „Zu seinen Aufgaben zählt neben dem Strategischen und Administrativen in der Abteilung unter anderem, dass er die Kaderplanung für die Profis und das Leistungszentrum mitgestalten und mitverantworten wird.“ Fritz wird sich bis zum Saisonende außerdem weiterhin um die Leihspieler kümmern.

Clemens Fritz, von 2006 bis 2017 beim SV Werder Bremen als Profi aktiv und seit seinem Karriereende Ehrenspielführer, freut sich auf den neuen Job: „Während meines Trainee-Programms konnte ich wirklich wertvolle Einblicke in unterschiedlichste Geschäftsbereiche gewinnen und habe festgestellt, dass ich meine Zukunft im sportlichen Bereich sehe“, heißt es in einem Statement auf „werder.de“. „Hier kann ich meine Kompetenzen am besten einbringen. Ich freue mich auf eine neue Herausforderung und viele neue Aufgaben.“

Zur letzten Meldung vom 25. November 2019:

Steidten-Nachfolge geregelt: Clemens Fritz soll bei Werder Bremen befördert werden

Bremen – Er war der Topkandidat und hat sich nun wohl auch durchgesetzt: Clemens Fritz wird neuer Leiter der Scouting-Abteilung des SV Werder Bremen und damit Nachfolger von Tim Steidten, der im Juni zum Bundesliga-Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen gewechselt ist. Das berichtet der „Weser Kurier“.

Der 38-jährige Clemens Fritz spielte von 2006 bis 2017 für Werder Bremen, wurde danach zum Ehrenspielführer ernannt und absolvierte ein Trainee-Programm im Management des Clubs. Zuletzt kümmerte sich der Ex-Profi um die zahlreichen Leihspieler des Clubs, die in ganz Europa verteilt sind. Werder-Sportchef Frank Baumann hatte ihn zwar sofort als möglichen Nachfolger von Tim Steidten genannt, wollte aber auch noch andere Möglichkeiten prüfen. 

Letztlich fiel die Wahl jedoch auf Clemens Fritz. Und nach diesem Aufstieg ist der ehemalige Nationalspieler gleich wieder ein Kandidat – als Nachfolger von Baumann, der spätestens 2025 als Werder-Sportchef aufhören möchte. Die offizielle Bekanntmachung des neuen Jobs für Fritz dürfte indes bei der Werder-Mitgliederversammlung 2019 erfolgen. 

Zur letzten Meldung vom 26. Oktober 2019:

Clemens Fritz neuer Kaderplaner für Werder Bremen? Frank Baumann strebt zeitnahe Entscheidung an

Seit Juni ist beim SV Werder Bremen die Stelle des Kaderplaner unbesetzt. Die Aufgaben des von Bayer Leverkusen abgeworbenen Tim Steidten sind auf mehrere Schultern umverteilt worden. Doch vor dem Wiedersehen mit dem Ex-Mitarbeiter kündigt Sportchef Frank Baumann auf Nachfrage der DeichStube eine zeitnahe Lösung an.

„Bis Ende des Jahres werden wir eine Entscheidung bekanntgeben“, sagt Frank Baumann, Sportchef von Werder Bremen, und verrät auch die beiden Alternativen: „Entweder wir holen einen Externen, der die Rolle von Tim eins zu eins übernimmt, oder Clemens Fritz macht es.“ Ehrenspielführer Fritz absolviert gerade ein Trainee-Programm bei Werder. Doch den größten Teil der Ausbildung zum Fußball-Manager hat er bereits hinter sich. 

Wird Clemens Fritz bei Werder Bremen der Steidten-Nachfolger?

Inzwischen ist Clemens Fritz vor allem für die zahlreichen ausgeliehenen Spieler des SV  Werder Bremen verantwortlich, besucht sie bei ihren Clubs, schaut sich deren Partien an und gibt dann Rückmeldung an die sportliche Leitung in Bremen. Der 38-Jährige ist aber auch als Scout unterwegs und fest in die Kaderplanung eingebunden. 

Das gilt auch für den Chefscout des SV  Werder Bremen, Sebastian Hartung. Justiziar Tarek Brauer engagiert sich im Bereich Transfers seit dem Weggang von Tim Steidten ebenfalls mehr als bisher. „Wir sind da gut aufgestellt“, sagt Frank Baumann. Er blickt zwar der nächsten Transferperiode im Winter entspannt entgegen, dennoch sieht er den klaren Handlungsbedarf: „Irgendwann muss aus der kommissarischen Lösung eine endgültige werden.“ (kni)

Weitere News zum SV Werder Bremen

Am Samstagabend steigt das Topspiel zwischen Werder Bremen und Bayer Leverkusen – so seht ihr die Partie im TV, im Live-Stream sowie die Highlights. Nach dem 2:2 bei Bayer Leverkusen: Florian Kohfeldt hat als Trainer von Werder Bremen den 100. Punkt eingefahren und stürmt in weitere Statistik-Ranglisten.

zur letzten Meldung vom 23. Juni 2019: 

Steidten-Nachfolge: Erst die Struktur, dann Clemens Fritz?

Bremen - Eines ist sicher: Langweilig wird es Clemens Fritz in der kommenden Spielzeit nicht werden. Als „Auszubildender“ im Management von Werder Bremen hat der Ehrenspielführer die Aufgabe übertragen bekommen, sich um die verliehenen Spieler zu kümmern.

Kontakt pflegen, Entwicklungen dokumentieren, Leistungsstände überprüfen – weil Werder Bremen für die kommende Saison bereits sechs Spieler verliehen hat und in Luca Plogmann sowie Felix Beijmo wohl noch zwei weitere dazukommen, wird Clemens Fritz gut zu tun haben. Und vielleicht kommen sogar noch Aufgaben ganz anderer Art auf ihn zu. Denn nach dem Abgang von Tim Steidten (zu Bayer Leverkusen) muss Werder den bisher von dem 40-Jährigen verantworteten Bereich Scouting und Kaderplanung neu aufstellen. Fritz könnte dabei eine Hauptrolle zukommen, Geschäftsführer Frank Baumann hat aber auch andere Gedanken.

Es ist naheliegend, bei der Neubesetzung des Postens an Clemens Fritz zu denken. Der 38-Jährige ist eine Werder-Figur der vergangenen zehn Jahre, ein smarter, intelligenter Typ, zudem beliebt in der Branche. Der ehemalige Mitspieler sei als Lösung „auch nicht komplett ausgeschlossen“, sagt Baumann, erinnerte jedoch daran, dass das Trainee-Programm noch neun Monate läuft. Mit anderen Worten: Fritz geht noch durch die Lehrzeit, eine Abteilungsleitung käme möglicherweise etwas früh.

Werder Bremen und die Frage nach der Nachfolge von Tim Steidten

Noch steht bei Werder auch die Frage, wie die Abteilung überhaupt strukturiert werden soll. Bislang teilten sich Steidten, Chefscout Sebastian Hartung und Justiziar Tarek Brauer die Aufgaben der Spielersuche, Transferanbahnung sowie der Vertragsgestaltung. Alles unter der Federführung von Frank Baumann. Der Sportchef fragt sich nun, ob ein Steidten-Nachfolger überhaupt reicht oder ob es nicht doch besser zwei sein sollten. „Ich brauche die Unterstützung aus der Abteilung. Das kann eine Person sein, muss es aber nicht. Ich muss mir noch in Ruhe überlegen, was nötig ist“, erklärt der Ex-Nationalspieler.

Denkbar ist eine Kraft für die sportliche Expertise und die Leitung der Scouting-Abteilung zu installieren. Und eine weitere für Beraterkontakte, Verhandlungen und weitere geschäftliche Aspekte. In England pflegen viele Clubs längst dieses Modell, und auch Baumann will darüber nachdenken. Namen wie der von Clemens Fritz spielen dabei zunächst keine Rolle. „Erstmal müssen wir uns klar werden, welche Strukturen es sein sollen, dann kommen die Personalentscheidungen“, so Baumann. In der laufenden Transferperiode etwas über das Knie zu brechen, wäre nicht klug, weil nicht nötig. Baumann: „Aktuell planen wir Transfers nur in einer überschaubaren Anzahl. Die Abwicklungen bekommen wir gut gestemmt.“

Unterdessen soll der Wechsel von Max Kruse zu Fenerbahce so gut wie fix sein. Fix ist definitiv, dass Milot Rashica und Claudio Pizarro bei Werder Bremen neue Rückennummern bekommen werden.

(csa)

Letzte Meldung vom 7. Juni 2019

Wird Clemens Fritz bei Werder der Steidten-Nachfolger? Das sagt Frank Baumann

Schon seit einigen Tagen ist er nicht mehr für Werder tätig, am Donnerstag wurde nun auch der Vertrag von Tim Steidten aufgelöst. Der Kaderplaner wechselt auf eigenen Wunsch zu Bayer Leverkusen, hat dort ein lukratives Angebot angenommen. Wer wird sein Nachfolger bei Werder Bremen? Ex-Profi Clemens Fritz gilt als heißer Kandidat. Sportchef Frank Baumann erklärt im Gespräch mit der DeichStube seine Pläne.

„Es ist schade, dass Tim uns verlässt“, betont Baumann gleich zu Beginn und lobt die Arbeit des 40-Jährigen: „Tim hat ein sehr gutes Angebot bekommen und sich für diesen Weg entschieden. Da wollten wir ihm keine Steine in den Weg legen.“ Werder Bremen erteilte recht schnell die Freigabe, eine Ablösesumme wie bei Spielern oder Trainern wird nicht fällig. Dafür ist die Personalie dann doch nicht entscheidend genug.

Tim Steidten hatte großen Einfluss auf die Transfers von Werder Bremen

Wenngleich: Steidten war nicht nur der Kaderplaner, sondern auch der Chef der Scouting- und der Analyse-Abteilung. Er hatte großen Einfluss auf die Transfers der Bremer, bereitete diese mit seinem Team vor und hielt auch Kontakt zu den Beratern. Steidten galt als rechte Hand von Baumann. „Tim hat mir viel Arbeit abgenommen“, sagt Baumann: „Aber die Gesamtverantwortung und die Entscheidung für jeden Transfer liegt natürlich beim Trainer und mir.“ Damit stellt der Sportchef unmissverständlich klar: Es geht auch ohne Steidten.

Werder Bremen hat laut Baumann kein Problem in dieser Saison

Werder Bremen habe kein Problem in der aktuellen Transferphase, alle Vorbereitungen seien getroffen, so Baumann. Personal sei auch ausreichend vorhanden – wie zum Beispiel Chefscout Sebastian Hartung. Auch Clemens Fritz könnte noch mehr eingebunden werden. Der Ehrenspielführer absolviert gerade ein Trainee-Programm bei Werder und hat bereits eine Sonderaufgabe: Der Ex-Profi kümmert sich um die verliehenen Spieler. Er kennt sich im Bereich Scouting und Transfers also schon aus – und das will der Club noch weiter intensivieren. „Clemens war ohnehin dafür vorgesehen, in der kommenden Saison in diesem Bereich noch mehr zu machen.“

Und auf die Frage, ob Fritz ein Kandidat für die Steidten-Nachfolge ist, meinte Baumann: „Wir müssen zuerst entscheiden, wie wir uns grundsätzlich in diesem Bereich aufstellen wollen. Clemens ist schon jemand, den wir auch weiter entwickeln und mit in unsere Überlegungen einbeziehen.“ Baumann denkt dabei an eine Umstrukturierung, will diskutieren, ob es den Kaderplaner an sich so noch geben muss. Ein Prozess, der nicht in den nächsten Tagen abgeschlossen sein wird. Baumann rechnet dabei mit einer endgültigen Lösung frühestens zum Start der neuen Bundesliga-Saison Mitte August. „Wir haben da keine Eile, weil wir für diese Transferphase gut aufgestellt sind“.

Werder Bremen hat auch den Abgang Rouven Schröder zum FSV Mainz 05 überlebt

Baumann erinnert dabei auch an die Personalie Rouven Schröder. Der war ab 2013 in ähnlicher Funktion wie Steidten für Werder tätig und verabschiedete sich dann Richtung FSV Mainz 05. Das habe Werder auch überlebt – und zwar mit einer internen Lösung, die Steidten hieß. Der ehemalige Jugendspieler des SV Werder Bremen machte anschließend einen richtig guten Job. Aber natürlich lief nicht immer alles glatt, es gab durchaus Differenzen. Die Tatsache, dass Steidten seinen Herzensclub verlässt, sagt ebenso viel über das Verhältnis aus wie der am Ende doch geringe Widerstand Werders. Es deutet auf einen guten Zeitpunkt hin, dass sich die Wege trennen, sich beide Seiten neu orientieren können.

Werder Bremen-Sportchef freut nicht, dass Steidten die Bremer Ideen kennt

Baumann freut es allerdings nicht, „dass Tim viel Wissen mitnimmt“. Aber Bayer Leverkusen wäre mit seiner großen Scoutingabteilung ohnehin sehr gut informiert. Und Vertragsinhalte inklusive möglicher Ausstiegsklauseln seien auch über die Berater in Erfahrung zu bringen. Der Schaden halte sich also in Grenzen – und am Ende gibt es noch ein paar nette Worte des Sportchefs: „Für seine neue Aufgabe wünschen wir Tim viel Erfolg.“

(kni)

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