Danijel Zenkovic verlässt den SV Werder Bremen und wird Co-Trainer beim FC Brügge.
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Danijel Zenkovic verlässt den SV Werder Bremen und wird Co-Trainer beim FC Brügge.

Zenkovic geht nach Belgien

Danijel Zenkovic verlässt den SV Werder sofort und wird Co-Trainer in Brügge

Bremen - Danijel Zenkovic ist nicht länger Co-Trainer beim SV Werder Bremen. Der 34-jährige Österreicher wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Brügge, wo er Assistent des neuen Trainers Alfred Schreuder wird.

Das gab der belgische Top-Club am Montagabend bekannt und wurde von Werder bestätigt. Schreuder ersetzt in Brügge Philippe Clement, der zur AS Monaco geht. Danijel Zenkovic war 2020 vom österreichischen Club TSV Hartberg zu Werder Bremen gewechselt, wurde Co-Trainer von Florian Kohfeldt und assistierte auch den danach folgenden Coaches bis hin zu Ole Werner. Im November stand er einmal als Interims-Cheftrainer an der Seitenlinie (1:1 gegen Schalke 04), danach erkrankte er an Corona.

Danijel Zenkovic wechselt zum FC Brügge - Werder Bremen legt Co-Trainer „keine Steine in den Weg“

Zenkovic hatte im Herbst 2021 seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer abgeschlossen, ist seitdem Besitzer der Uefa-Pro-Lizenz, darf also weltweit in den höchsten Ligen als Chefcoach arbeiten. Er kündigte daraufhin an, dass er sich mit der Lizenz „neue Ziele als Fußballtrainer setze“. Nun nimmt er einen weiteren Job als Co-Trainer an, folgt dem Ruf von Ex-Hoffenheim-Coach Alfred Schreuder, der zuletzt selbst Assistent beim FC Barcelona war, zum FC Brügge. Zenkovic und Alfred Schreuder kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Ajax Amsterdam.

„Danijel ist am Sonntag auf uns zugekommen und hat uns um seine Freigabe gebeten“, erklärte Clemens Fritz als Werder Bremens Leiter Profi-Fußball auf Nachfrage der DeichStube: „Er sieht dort eine große Chance für sich. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis, da wollten wir ihm keine Steine in den Weg legen.“ Wie der Posten von Danijel Zenkovic als Co-Trainer von Ole Werner künftig besetzt wird, sei noch offen, so Fritz: „Das werden wir jetzt in Ruhe intern besprechen und dann eine Entscheidung fällen.“ Ein Profil sei schon erstellt und auch Kontakt zu Kandidaten sowohl innerhalb und als auch außerhalb des Clubs aufgenommen worden. (han/kni) Lest auch: Borussia Dortmund heiß auf Justin Njinmah: Werder Bremen-Talent vor dem Absprung?

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