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Florian Kohfeldt ist hocherfreut, dass sein Schützling von einst bald wieder unter seine Fittiche zurückkehrt.

Werder-Coach freut sich auf Neuzugang

Pickelfreie Harmonie mit Puzzlestück Füllkrug

Bremen – Man kennt sich. Bestens sogar. Zwölf Jahre ist es her, dass Niclas Füllkrug ein Teenager in Werder Bremens U14 war und Florian Kohfeldt sein Co-Trainer. Ab dem 28. Juni, dem Tag des Trainingsstarts bei Werder, werden beide wieder zusammenarbeiten. Kohfeldt als Cheftrainer der Profis, Füllkrug als deren neue Sturmhoffnung.

6,3 Millionen Euro haben die Bremer für den 26 Jahre alten Angreifer an Hannover 96 gezahlt – und Kohfeldt bedankt sich dafür: „Niclas ist in der Offensive das Puzzlestück, das für uns wichtig werden könnte. Er ist ein Strafraumstürmer im klassischen Sinn, kann aber auch Kombinationsfußball spielen.“ 

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Kohfeldt: „Niclas ist ein Stürmer-Typ, wie wir ihn so noch nicht haben“

Gelernt hat Füllkrug dies unter anderem bei Kohfeldt. Doch der will das persönliche Verhältnis und die Vergangenheit nicht überbewerten. „Das spielt nicht die ganz große Rolle“, sagt der 36-Jährige, sieht aber zwei Vorteile. Den ersten hat er schon genutzt. Kohfeldt: „Niclas' Telefonnummer musste ich mir nicht erst noch besorgen.“ Der zweite kommt erst später zum Tragen. 

Nochmal der Coach: „Es ist natürlich gut, dass Spieler und Trainer keine Pickel kriegen, wenn sie sich zusammen in einem Raum aufhalten.“ Kohfeldt lacht dazu. Und ja, „ich freue mich auch darauf, jetzt auf höherer Ebene als der U14 mit Niclas zusammenzuarbeiten.“ Kohfeldt betont aber mit Nachdruck, dass es bei dem Transfer vor allem um fußballerische Qualitäten ging: „Niclas ist der Stürmertyp, wie wir ihn so noch nicht im Kader haben.“

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