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Rechtsverteidiger Theodor Gebre Selassie feierte gegen RB Leipzig sein Comeback beim SV Werder Bremen.

Rückkehr gegen RB Leipzig

Gebre Selassie nach Comeback für Werder: „Bin froh, dass ich es überlebt habe“

Leipzig – Dass Theo Gebre Selassie sich nach seiner Rückkehr auf die Bundesliga-Bühne alles andere als euphorisch zeigte, war leicht mit dem Ergebnis des SV Werder Bremen zu erklären. 0:3 bei RB Leipzig verloren – wer hat danach schon ein Lächeln im Gesicht?

Aber Theodor Gebre Selassie machte insgesamt den Eindruck, dass er sich insgesamt gerne etwas mehr Zeit gelassen hätte mit dem Comeback. „Nach zwei Monaten Pause und nur einer Woche Mannschaftstraining war es gegen Ende des Spiels schon schwierig für mich. Gerade gegen eine Mannschaft wie Leipzig, die einen Wahnsinns Tempo-Fußball spielt. Ich bin froh, dass ich es überlebt habe“, sagte der 33-Jährige.

Am 15. Spieltag hatte sich Gebre Selassie beim 1:6 gegen Bayern München eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen. Seitdem hat Werder Bremen kein eigenes Tor mehr geschossen und nur dank eines Eigentores gegen Fortuna Düsseldorf einen Sieg eingefahren. Ansonsten setzte sich fort, was schon mit Theodor  Gebre Selassie auf dem Platz begonnen hatte. Niederlagen, Niederlagen, Niederlagen. Acht in den vergangenen neun Spielen sind es mittlerweile.

Theo Gebre Selassie: Klassenerhalt für Werder Bremen „keine mission impossible“

Von Gebre Selassies Rückkehr hat sich Trainer Florian Kohfeldt einen positiven Effekt versprochen, weil der Tscheche erstens mit dem Abstiegskampf bestens vertraut ist und zweitens als Rechtsverteidiger sowohl für defensive Stabilität als auch für offensive Power steht. Beides hat in Leipzig noch nicht entscheidend geholfen – auch, weil Gebre Selassie sicher noch Zeit braucht, um zu einer guten Form zu finden. Vorerst ist er froh, dass der Oberschenkel hält. Völlig beschwerdefrei sei er aber noch nicht, ließ der Tscheche durchblicken: „Es ist aber alles im Rahmen. Ich kann spielen.“

Das ist die wichtigste Botschaft für Theo Gebre Selassie, der trotz der tiefen Krise des SV Werder Bremen versucht, Optimismus auszustrahlen. „Unsere Situation ist natürlich kritisch, aber es ist keine mission impossible. Es sind noch zwölf Spiele. Wir brauchen ein paar gute Ergebnisse, dann bin ich zuversichtlich, dass es klappt mit dem Klassenerhalt.“ (csa)

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