Trotz des Vorfalls mit Marvin Ducksch sieht Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz von weiteren Appellen in Richtung der Spieler ab, die Corona-Maßnahmen zu verschärfen.
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Trotz des Vorfalls mit Marvin Ducksch sieht Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz von weiteren Appellen in Richtung der Spieler ab, die Corona-Maßnahmen zu verschärfen.

Werder will weiterhin sensibilisieren

Corona-Maßnahmen: Werder verzichtet nach Ducksch-Vorfall auf weiteren Appell

Bremen - Die Infektionszahlen steigen wieder, die Vorsichtsmaßnahmen nehmen vielerorts zu - kein Wunder also, dass das Thema Corona auch beim SV Werder Bremen wieder deutlich größeren Raum einnimmt als noch vor ein paar Wochen.

Bereits vor dem Heimspiel gegen Mainz 05 hatte Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz erklärt: „Wir bewegen uns künftig wieder in unserer Blase. Wir versuchen, das Ansteckungsrisiko für die Spieler so gut wie möglich zu vermindern. Gerade in geschlossenen Räumen wollen wir extrem vorsichtig sein.“ Nachdem die Angreifer Marvin Ducksch und Oliver Burke mit ihrem Discobesuch direkt im Anschluss an das Mainz-Spiel diese Worte ad absurdum geführt hatten, verzichtete Werder Bremen allerdings auf einen erneuten Appell ans Team.

Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz über Corona-Blase: „Wir wollen niemanden kontrollieren oder einsperren“

„Es ist nicht so, dass wir irgendjemanden kontrollieren oder einsperren wollen“, sagte Clemens Fritz am Freitag während der Pressekonferenz des SV Werder Bremen vor dem Auswärtsspiel beim SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr im Live-Ticker der DeichStube) - und betonte: „Für uns war es einfach wichtig, dass wir die Jungs für das Thema sensibilisieren, und das haben wir getan.“ Nun gehe es um die Eigenverantwortung der Spieler: „Jeder Einzelne ist dazu angehalten, sich dementsprechend zu verhalten. Die Jungs können sich schon weitestgehend frei bewegen, sollen dabei aber natürlich vorsichtig sein“, sagte Fritz, dem Duckschs und Burkes Discobesuch auch vor diesem Hintergrund ganz und gar nicht gefallen haben dürfte. Woche für Woche aufs Neue „mit erhobenem Zeigefinger“ dastehen, wolle Werder Bremen aber nicht. Trotzdem dürfte der Verein künftig noch etwas genauer darauf achten, wo seine Spieler während ihrer Freizeit achten. (dco)     

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