Kevin Vogt von der TSG 1899 Hoffenheim und Leonardo Bittencourt von Werder Bremen umarmen sich nach einem Bundesliga-Spiel gegeneinander.
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Bei der TSG 1899 Hoffenheim sind viele Spieler wie Kevin Vogt (l., mit Leonardo Bittencourt) positiv auf Corona getestet worden. Das lässt auch Werder Bremen alles andere als kalt.

Auch Kevin Vogt positiv getestet

Corona-Lage bei TSG Hoffenheim: Werder Bremen hat Mitgefühl - „Das ist ein riesiger Einschlag“

Bremen/Sinsheim - Die Corona-Lage bei der TSG 1899 Hoffenheim hat sich weiter verschärft, was natürlich auch beim SV Werder Bremen großes Thema ist. Nachdem sich die komplette Hoffenheimer Mannschaft in Quarantäne begeben musste, sprach Werders „Leiter Profifußball“ Clemens Fritz von einem „riesigen Einschlag“.

„Das ist ja schon fast tragisch“, sagte Fritz. „Hoffenheim musste ja schon in den letzten Wochen auf Spieler wegen Corona verzichten, und die jetzige Situation ist natürlich besonders bitter.“ Nachdem zuvor zwei Hoffenheimer Profis (Sebastian Rudy und Ishak Belfodil) sowie ein Mitglied des Trainerteams positiv getestet wurden, lieferte bei einer weiteren Testreihe am Mittwochabend laut Verein auch die Wiederholung des zuvor „nicht definitiv zu bewertenden Tests“ von Kevin Vogt, dem Ex-Profi des SV Werder Bremen, einen positiven Befund. Damit erhöhte sich die Zahl der Corona-Infizierten bei der TSG auf acht Personen, darunter sechs Spieler.

Verteidiger Vogt befindet sich wie der Rest der Mannschaft seit Mittwoch in Quarantäne. Hoffenheims Torhüter Oliver Baumann musste als Vorsichtsmaßnahme zudem das Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Leipzig verlassen, Ryan Sessegnon jenes der englischen U21. Am Dienstag hatten bereits der Israeli Munas Dabbur und der Däne Robert Skov bei ihren Nationalteams positive Ergebnisse erhalten. Angreifer Jacob Bruun Larsen war in der vergangenen Woche positiv getestet worden.

Werder Bremen nach Hoffenheim-Corona-Fällen: „Nur eine Frage der Zeit, bis es einen mal trifft“

Die Lage bei der TSG 1899 Hoffenheim zeigt laut Fritz, „wie schwierig es für alle ist. Es ist nichts planbar, sondern eine riesige Herausforderung für die Gesellschaft und damit natürlich auch für Fußballvereine.“ Fritz erneuerte bei dieser Gelegenheit Werders Appell, sensibel mit dem Thema umzugehen. „Wir werden nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass sich alle an die Vorschriften halten“, sagte er. Und weiter: „Natürlich hoffen wir, dass wir davon verschont bleiben, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es einen mal trifft.“

Werder Bremen hatte in Felix Agu bisher einen positiv getesteten Spieler. Nach seiner häuslichen Quarantäne hat der Verteidiger am Mittwoch das Training wieder aufgenommen. (dco/sid)

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