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Wegen der Coronavirus-Krise pausiert die Fußball-Bundesliga - und damit auch der SV Werder Bremen. Der Ball soll angeblich ab Mitte Mai wieder rollen.

Unterbrochene Saison

Bundesliga-Stopp wegen des Coronavirus: Spielt der SV Werder Bremen ab Mitte Mai wieder?

Bremen – Die Zwangspause der Bundesliga und damit auch des SV Werder Bremen wurde wegen der Coronavirus-Krise gerade erst vom Präsidium der Deutschen-Fußball-Liga (DFL) bis zum 30. April ausgeweitet, da taucht ein interessantes Gerücht auf.

Angeblich soll ab Mitte Mai wieder in der Bundesliga gespielt werden und die Saison dann bis Ende Juni durchgezogen werden. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Die Spiele des SV Werder Bremen sollen dann ohne Zuschauer ausgetragen werden. Darüber wird bei der nächsten Mitgliederversammlung der 36- Erst- und Zweitligisten am 31. März diskutiert. Dann muss auch die Empfehlung des Präsidums mit der Spielpause bis Ende April noch offiziell abgenickt werden, aber das gilt als reine Formsache. (kni)

Zur letzten Meldung vom 24. März 2020 15.00 Uhr

DFL: Keine Werder Bremen-Spiele im April wegen Coronavirus

Frankfurt/Bremen – Nun ist es auch offiziell: Die Fußball-Bundesliga lässt ihren Spielbetrieb mindestens bis zum 30. April ruhen, damit verlängert sich auch für den SV Werder Bremen die Zwangspause durch die Cornavirus-Krise.

Diese Entscheidung traf am Dienstag das Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL). Den Beschluss muss die Mitgliederversammlung der DFL am 31. März zwar noch bestätigen, doch das gilt als sicher.

Bislang hatte die DFL nur eine Pause bis zum 2. April angesetzt. Doch schon in den letzten Tagen hatten sich viele Funktionäre dafür ausgesprochen, den Zeitraum auszudehnen. In der aktuellen Lage in der Coronavirus-Krise dürften nicht einmal die vorgesehenen Geisterspiele eine Genehmigung erhalten. Daher denkt Werder Bremen auch über Kurzarbeit nach.

Werder Bremen: Keine Bundesliga-Spiele bis mindestens Ende April wegen Coronavirus

Die DFL schreibt in einer Mitteilung: „Das Präsidium ist sich im Klaren darüber, dass alle Szenarien und Handlungsoptionen auch von externen Faktoren abhängig sind, auf deren Entwicklung DFL und Klubs nur begrenzt oder teilweise gar keinen Einfluss haben: u.a. die weitere Verbreitung des Virus und die Bewertung der Lage durch die Politik. Vor diesem Hintergrund wird das Präsidium der Mitgliederversammlung eine weitere Aussetzung des Spielbetriebs in der Bundesliga und 2. Bundesliga bis mindestens 30. April empfehlen.“

Werder Bremen: DFL arbeitet in Coronavirus-Krise an Konzepten zur Saisonfortführung

Und weiter: „Angesichts der potenziell existenzgefährdenden Situation einiger Klubs und aus Verantwortung für einen Wirtschaftszweig mit 56.000 direkt und indirekt Beschäftigten hatte die Mitgliederversammlung am 16. März einstimmig das Ziel vertreten, die Saison bis zum 30. Juni zu Ende spielen zu wollen, soweit dies rechtlich zulässig und selbstverständlich gesundheitlich vertretbar ist. Diesbezüglich arbeitet die DFL derzeit unter Hochdruck an Konzepten, Spiele zu gegebenem Zeitpunkt – der Situation geschuldet – auch ohne Stadion-Zuschauer und mit einem Minimal-Einsatz von Arbeitskräften in den Bereichen Sport, allgemeine Organisation und Medien durchzuführen. Anders als im Amateur- und Breitensport oder bei sonstigen Freizeitveranstaltungen wäre dann nur Personal im Stadion, das an diesem Arbeitsplatz einer Erwerbstätigkeit nachgeht.“

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