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Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, wünscht Stürmer-Legende Claudio Pizarro einen würdevollen Bundesliga-Abgang.

Saisonabbruch? Abstieg?

Schillernde Karriere, trauriges Ende? Werder-Coach Kohfeldt wünscht Claudio Pizarro würdigen Karriereausklang

Bremen – Mit Abpfiff der Saison ist Schluss. Dann wird Claudio Pizarro seine einzigartige Karriere beenden. Der Abschluss könnte wegen der Coronavirus-Krise und des möglichen Abstiegs des SV Werder Bremen allerdings ein trauriger werden. Trainer Florian Kohfeldt hofft indes auf einen angemessenen Karriereausklang für seinen Oldie.

„Natürlich wünsche ich Claudio von Herzen, dass diese unglaubliche Laufbahn, die so vielen Menschen wirklich Freude bereitet hat, einen würdigen Abschluss bekommt“, sagte Florian Kohfeldt am Mittwoch in einer Online-Medienrunde des SV Werder Bremen.

Anschließend erklärte Kohfeldt anhand einer kleinen Anekdote exemplarisch, wie viele Fußballfans im Allgemeinen und Werder-Fans im Speziellen den Peruaner Claudio Pizarro über zwei Jahrzehnte erlebt hatten: „Ich habe erst neulich mit Arnd Zeigler (Bremer Stadionsprecher, d. Red.) gesprochen. Wir standen irgendwo zusammen am Stadion und haben Claudio vorbeigehen gesehen. Arnd sagte zu mir: ‚Ich glaube, der weiß gar nicht, wie viel Freude er mir in den letzten 20 Jahren bereitet hat.‘ Und ich glaube, da gibt es eine Menge Menschen, die genauso denken.“

Werder Bremen: Knackt Claudio Pizarro die 200-Tore-Marke? Florian Kohfeldt hofft es

487 Bundesliga-Spiele, 197 Bundesliga-Tore (davon 109 für die Grün-Weißen) – so lautet die beeindruckende Bilanz des Bremer Rekordtorschützen. Und geht es nach dem Werder-Coach, dann wird das Karriereende des inzwischen 41-Jährigen im Sommer aus drei elementaren Punkten bestehen: Es wird torreich sein, mit dem Klassenerhalt enden und nicht auf dem Sofa stattfinden. 

Florian Kohfeldt: „Es wäre sehr gut und würdig, wenn er seine Karriere auf dem Platz beenden könnte. Am besten noch mit ein, zwei oder im Idealfall sogar drei Toren. Dann hätte er die 200 voll. Und dann könnte er sich so verabschieden, wie es seiner Karriere entsprechen würde, nämlich würdig, in der ersten Liga und auf dem Platz.“ Dagegen hätte wohl kein Werder-Fan etwas einzuwenden. (mwi)

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