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Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, hofft sein Team trotz des Coronavirus bald wieder auf dem Trainingsplatz begrüßen zu dürfen - wenn auch nur in kleinen Gruppen.

Einheiten in Kleinstgruppen geplant

Werder Bremen erwartet knallharten Spielplan – und intensiviert das Training

Der Zeitkorridor wird immer enger. Weil die Bundesliga wegen der Coronavirus-Pandemie den Spielbetrieb auch im April aussetzt, die Saison aber bis Ende Juni zu Ende gespielt werden soll, stellt sich Werder Bremen auf einen knallharten Spielplan ein – und passt seinen Trainingsplan an.

„Wir werden die individuellen Pläne der Spieler vorerst bis Anfang April erweitern“, erklärt Trainer Florian Kohfeldt, der seine Spieler zunächst bis Ende März ins „Home Office“ geschickt hatte, auf der Internetseite des SV Werder Bremen. „Wir müssen sie darauf vorbereiten, dass wir aufgrund des zu erwartenden Wettkampfrhythmus eine bislang nicht dagewesene Belastung haben werden, wenn die Saison im Mai fortgesetzt werden sollte.“ Werder hat noch zehn Bundesliga-Spiele zu spielen und muss sich auf etliche englische Wochen einstellen.

Werder Bremen erwartet wegen Coronavirus-Pause enorme Spielbelastung

Kohfeldt kündigt für die Profis „Doppeleinheiten im Laufprogramm“ an: „Es ist keine Phase der Regeneration, sondern des Aufbaus, denn die Spielbelastung wird enorm werden.“ Also: Faulenzen ist nicht gestattet. Deswegen will Werder das Heim-Training noch stärker als bisher kontrollieren. „Wir haben das Reporting aufgrund des dezentralen Trainings der Spieler weiter intensiviert, damit wir bei jedem Spieler immer absolut auf dem aktuellsten Stand sind, um auch sofort reagieren zu können, wenn Probleme auftreten sollten.“

Demnächst sollen die Spieler auch wieder im Weserstadion die Arbeit aufnehmen. „Wir werden hierbei Kraftblöcke einbauen und auch mit dem Ball trainieren“, sagt Kohfeldt. Werder Bremen wird dabei aber zunächst nur in kleinen Gruppen trainieren, der Club wolle alle nötigen Richtlinien einhalten, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Damit die Spieler einen größeren Abstand untereinander einhalten, werden mehrere Umkleidekabinen im Stadion benutzt. Wann Werder wieder das Mannschaftstraining aufnimmt, ist noch nicht absehbar. (han)

Zur letzten Meldung vom 23. März 2020:

Videos vom Koch: Ernährung der Werder-Profis im „Home Office“

Werder Bremen hat seine komplette Profi-Mannschaft bekanntlich ins „Home Office“ geschickt – mit entsprechenden individuellen Trainingsplänen, die es abzuarbeiten gilt. Und auch das Thema „gesunde Ernährung“ überlässt der Verein in diesen Tagen nicht dem Zufall.

Schließlich spielt dieser Bereich im Leben von Leistungssportlern eine ganz zentrale Rolle. „Wir haben seit einigen Jahren ein Ernährungskonzept, das haben die Spieler mitbekommen, und das kennen sie natürlich“, berichtet Sportchef Frank Baumann, der darüber hinaus noch für weitere Tipps für die Profis des SV Werder Bremen gesorgt hat.

„Unser Koch hat die Spieler mit Rezepten versorgt, er hat auch das eine oder andere Kochvideo aufgenommen und verschickt“, sagt der Manager – und ergänzt mit einem Schmunzeln: „Jeder Spieler sollte jetzt wissen, wie die Tomatensoße gemacht wird.“ (dco)

Die Profis des SV Werder Bremen arbeiten im Home Office. Dort werden sie per Video mit Tipps zum Kochen versorgt.

Zur letzten Meldung vom 19. März 2020:

Spinning im Wohnzimmer: Das macht Werder Bremen im „Home-Office“

Not macht erfinderisch, das geht den Profis von Werder Bremen in diesen Tagen nicht anders. Schließlich sind auch sie in Zeiten der Coronavirus-Pandemie dazu aufgerufen, die heimischen vier Wände möglichst nicht zu verlassen.

Und so kommt es, dass Leonardo Bittencourt im Wohnzimmer einen speziellen Hindernis-Parcours für seine kleine Tochter baut, dass Stefanos Kapino mit seiner Freundin in der Sonne auf der Dachterrasse tanzt – und dass etliche ihrer Kollegen in Anspielung auf unnötige Hamsterkäufe eine Klopapierrolle auf den Füßen jonglieren. Kleine Videos sind es, über die Internet-Plattform Instagram verbreitet, mit denen die Profis des SV Werder Bremen ihre Fans gerade ein wenig an ihrem Leben teilhaben lassen. Das wiederum besteht natürlich nicht nur aus Laissez-faire und Zeitvertreib – im Gegenteil. Die Profis müssen ihre individuellen Trainingspläne abarbeiten.

Werder Bremen: Fit werden für die Zeit nach dem Coronavirus

Cheftrainer Florian Kohfeldt hatte vor einigen Tagen erklärt, dass er die Zeit, in der Mannschaftstraining bei Werder Bremen wegen des Coronavirus nicht möglich ist, dazu nutzen möchte, um bei seinen Spielern die konditionellen Grundlagen aufzufrischen. Die Profis „haben für jeden Tag klare Anweisungen, was in ihrer Trainingsarbeit zu tun ist“, erklärte Kohfeldt. Im Zentrum stehen dabei Laufeinheiten, Intervall-Läufe, um genau zu sein. Wer in diesen Tagen beim (hoffentlich einsamen!) Spaziergang durch den Park also zufällig einen Werder-Spieler trifft, sollte sich also nicht wundern, wenn dieser nicht in gleichbleibendem Tempo joggt, sondern zum Teil etwas schneller und dann wieder etwas langsamer unterwegs ist.

Um den Profis auch innerhalb ihrer Wohnung bestmögliche Trainingsbedingungen zu bieten, wurde bei Werder Bremen in den vergangenen Tagen ordentlich angepackt. Es galt, die Spinning-Räder, die normalerweise in einem Raum des Weserstadions ihren festen Platz haben, zu den Spielern nach Hause zu verfrachten. Fast alle Profis wurden mit einem solchen Sportgerät ausgestattet, Ausnahmen gab es allerdings. Ludwig Augustinsson etwa, der wegen seiner großen Professionalität den vielsagenden Spitznamen „24-Stunden-Profi“ trägt, musste nicht beliefert werden. Er hatte längst ein Spinning-Rad zu Hause stehen.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt kontrolliert die Home-Office-Resultate seiner Spieler

Florian Kohfeldt hatte angekündigt, die Leistungsdaten seiner Spieler via Pulsuhren und spezieller Sender, die die Profis während des Trainings am Körper tragen, täglich überprüfen zu wollen. Ersatztorhüter Kapino scheint dem Coach die Arbeit etwas erleichtern zu wollen. Am Samstag veröffentliche er ein Bild bei Instagram, das die Anzeige seines Spinning-Rads inklusive seines Spiegelbilds im Display zeigte. Schon 43:15 Minuten war der Grieche da gefahren, hatte 427 Kalorien verbraucht. Die Heim-Arbeit des SV Werder Bremen, sie ist offenbar gut angelaufen. (dco)

Letzte Meldung vom 18.März 2020:

Auch die Profis des SV Werder Bremen machen „Home Office“

Viel passieren wird rund um das Weserstadion in den kommenden Tagen nicht. Neben etlichen Mitarbeitern aus den verschiedenen Abteilungen des Vereins hat Werder Bremen nun auch seine Profi-Mannschaft ins „Home Office“ geschickt, wenn man denn so möchte.

Das Trainerteam um Chefcoach Florian Kohfeldt hat die Spieler bis zum 30. März mit individuellen Trainingsplänen ausgestattet, die jeder einzelne eigenverantwortlich für sich selbst abarbeiten soll. „Wir wollen die Zeit nutzen, um individuell konditionelle Reize setzen zu können“, erklärt Kohfeldt in einem Interview, das Werder Breme n am Mittwoch auf seiner Internetseite veröffentlicht hat.

Werder Bremen in Corona-Krise: Spieler haben volle Trainingstage

Natürlich weiß auch Kohfeldt nicht, wann und ob überhaupt die wegen der Corona-Krise unterbrochene Bundesliga-Saison fortgesetzt werden kann. Der 37-Jährige äußert aber einen klaren Wunsch: „Wir sind Sportler! Wir haben einen Wettkampf begonnen und wollen ihn beenden. Dass diese Saison bisher sehr enttäuschend verlief, ist kein großes Geheimnis, aber wir alle haben den Ehrgeiz, über diesen Weg in der Liga zu bleiben. Davon sind wir nach wie vor überzeugt.“ Fest steht bisher nur, dass die Liga bis zum 2. April aussetzt. Wie es danach weitergeht, ist offen. Was von Kohfeldt wiederum große Flexibilität in der Trainingsplanung fordert.

Für ihre Zeit im „Home Office“ haben die Spieler spezielle Pulsuhren mitbekommen, auf denen die Läufe gespeichert sind, die sie zu absolvieren haben. „Es stehen aber nicht nur Läufe, sondern auch Kraft- und Stabilitätsübungen auf dem Programm. Es sind volle Trainingstage, die sie haben. Was wegfällt, ist das taktische Arbeiten auf dem Platz“, erklärt Kohfedt. Das Pensum wird dabei kontrolliert. Auch die Sender, die die Profis während der regulären Trainingseinheiten zur Erfassung ihrer Leistungsdaten tragen, haben sie nun mit nach Hause genommen. Über das Internet werden die Werte an Kohfeldt und Co. übermittelt. Täglich sollen sie ausgelesen werden. „Das Monitoring-Programm läuft ganz normal weiter“, erklärt der Trainer.

Werder Bremen: „Gesellschaftliche Verantwortung“ in Coronavirus-Pandemie

Auch wenn es derzeit angesichts der aktuellen Corona-Lage unwahrscheinlich erscheint: Sollte sich in den kommenden Tagen herausstellen, dass Werder Bremen am Freitag, 3. April, tatsächlich gegen Borussia Mönchengladbach spielen kann, würde Kohfeldt sein Team schon früher wieder zusammenholen: „Sollten wir spielen, werden die Spieler wieder früher ins Mannschaftstraining einsteigen.“

Bei allem sportlichen Ehrgeiz, ist dem Coach natürlich vollkommen bewusst, dass in Zeiten der Corona-Krise ganz andere Dinge im Fokus stehen als Fußball. „Die Realität macht vor den Türen unserer Kabine ja keinen Halt. Wir sind auch Familienväter und nehmen am normalen gesellschaftlichen Leben teil“, sagt Florian Kohfeldt – und betont: „Wir haben uns von Beginn an die Anweisungen gehalten, haben nochmal die Hygienemaßnahmen verstärkt und das mit in den privaten Bereich genommen. Unabhängig ob Fußball-Profi oder nicht, jeder hat eine gesellschaftliche Verantwortung.“

Werder Bremen: Hohe Dichte an Spielen, wenn Saison weitergeht

Deswegen auch die individuellen Trainingspläne, das „Home Office“, wodurch sich der Kontakt der Spieler untereinander unterbinden lässt. Wodurch sich Werder Bremen aber trotzdem für den Fall fit hält, dass die Saison doch noch – in welcher Form dann auch immer – zu Ende gespielt werden kann.

„Sollte es wie geplant weitergehen, ist es nahezu ausgeschlossen, dass wir nur einmal in der Woche spielen. Wir werden vermutlich alle drei Tage spielen und müssen uns viel schneller regenerieren“, sagt Kohfeldt. „Außerdem werden wir vielleicht ohne Fans weitermachen müssen. Neben der hohen Dichte an Spielen wird auch das eine große Rolle spielen.“ (dco)

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