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Werder Bremen beschäftigt insgesamt 180 Mitarbeiter. Nicht für alle gibt es in Zeiten der Coronavirus-Pandemie genug zu tun. Daher denken die Bremer über das Thema Kurzarbeit nachdenkt.

Werder muss sparen

Coronavirus: Auch Werder Bremen denkt über Kurzarbeit nach

Bremen – Die gut bezahlten Fußball-Profis des SV Werder Bremen stehen zwar stets im Fokus, doch der Bundesligist beschäftigt zahlreiche weitere, ganz normale Mitarbeiter – insgesamt sind es 180. Und in Zeiten der Coronavirus-Krise gibt es längst nicht mehr genug zu tun für alle.

Wegen des Coronavirus denkt nun also  auch Werder Bremen in einigen Bereichen über das Thema Kurzarbeit nach. Entschieden ist aber noch nichts. „In vielen Vereinen wird Kurzarbeit geprüft und auch umgesetzt. Auch wir gehören dazu. Wir setzen uns mit dem Thema auseinander. Das muss man allerdings differenziert tun“, berichtete Werder-Boss Klaus Filbry am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Medienvertretern. 

In einigen Bereichen würde in der aktuellen Situation wesentlich weniger Arbeit anfallen, in anderen wie zum Beispiel dem Rechnungswesen, dem Vertrieb oder der Kommunikationsabteilung wiederum sogar mehr als vorher. 

Werder Bremen: Konkurrent Union Berlin hat Angestellte wegen Coronavirus bereits in Kurzarbeit 

Aus Rücksicht auf die Mitarbeiter wollte Klaus Filbry nicht weiter ins Detail gehen und bat auch darum, keine Spekulationen anzustellen: „Das werden wir zuerst intern besprechen, mit den Menschen, die es betrifft. Erst dann werden wir die Öffentlichkeit informieren.“

Werder Bremens Bundesliga-Konkurrent 1. FC Union Berlin hat seine Angestellten bereits in Kurzarbeit geschickt, gleiches gilt für Zweitligist Erzgebirge Aue. Bei Hannover 96 ist dies ab dem 1. April der Fall. Auch Hertha BSC hat bereits öffentlich angekündigt, sich intensiv mit diesem Thema zu beschäftigen. Und zahlreiche Dritt- und Viertligisten machen bereits Gebrauch von der Kurzarbeit-Regelung. (kni)

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