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In Kleingruppen haben Davy Klaassen (r.) und Co. das Training bei Werder Bremen wieder aufgenommen.

Arbeit unter strengen Auflagen

Der SV Werder trainiert wieder - und die Polizei kontrolliert

Bremen – Der Start in den neuen Trainingsalltag, er verlief völlig unspektakulär. Anders lässt es sich tatsächlich nicht beschreiben. Als Werder Bremen am Dienstag erstmals im Rahmen der vom Bremer Senat vorgegebenen strengen Regeln trainierte, geschah dies ohne irgendwelche Nebengeräusche.

Fan-Ansammlungen am Weserstadion? Autogramm- und Selfie-Jäger? Sonstige Auffälligkeiten? Alles negativ. Und die Polizeiwagen, deren Besatzung ab und zu nach dem Rechten schaute, hätten sich den Abstecher zum Stadion auch sparen können. Wäre nicht ab und zu ein Profi des SV Werder Bremen in Trainingskleidung den gepflasterten Weg runter zu Platz 11 geschlurft, hätte man bei herrlichstem Sonnenschein glatt den Eindruck gewinnen können, es wäre schon Sommerpause. So ruhig war es.

Dabei ist bei Werder Bremen der Trainingsbetrieb wieder angelaufen. In Gruppen zu vier Spielern durfte trainiert werden, meistens gingen aber nur zwei Spieler gemeinsam den Weg zum Platz. Was dann hinter den Toren von Platz 11 sowie im Weserstadion selbst passierte, blieb allen Blicken verborgen. Die auf vier Spieler begrenzten Einheiten finden bei Werder im Geheimen statt. Der Grund ist klar: Es soll niemand zum Gucken kommen, denn das wäre in Zeiten der Coronavirus-Pandemie entgegen der Vorgaben des Senats. (csa)

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