Die Traditionsmannschaft des SV Werder Bremen konnte den Budenzauber im Emsland gewinnen.
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Die Traditionsmannschaft des SV Werder Bremen konnte den Budenzauber im Emsland gewinnen.

Ex-Werder-Star erzielt acht Tore

Dank Torschützenkönig Ailton: Werder Bremens Traditionsmannschaft gewinnt Budenzauber in Lingen

Lingen – Spektakulärer Auftritt: Die Traditionsmannschaft des SV Werder Bremen hat die neunte Auflage des Hallenturniers „Budenzauber Emsland“ vor allem in Endspiel nach Belieben dominiert und dank eines 7:0-Finaltriumphes gegen ein leicht ersatzgeschwächtes Union Berlin zum ersten Mal seit 2015 gewonnen. Überragender Mann bei den Bremern war Ailton, der mit insgesamt acht Treffern zum Torschützenkönig des Turniers avancierte und im Finale mit drei sehenswerten Toren glänzte.

Einen Tag vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar hatte Werder Bremen in der Gruppe B zunächst überhaupt keine Mühe mit dem FC St. Pauli, obwohl Ex-Werder-Star Ivan Klasnic für die Hamburger auflief und prompt die 1:0-Führung gegen seinen Ex-Club erzielte. Klasnics früherem Sturmpartner Ailton gefiel das so überhaupt nicht – und er antwortete auf seine ganz eigene Weise: mit einem Viererpack, der den Bremern letztlich einen 6:1-Sieg bescherte. Im zweiten Gruppenspiel schlug Werder dann auch Union mit 5:3 und zog als Gruppensieger ins Halbfinale ein.

Werder Bremens Traditionsmannschaft marschiert ohne Punktverlust durch die Gruppenphase beim Budenzauber

Dort traf das von Torwart-Legende Dieter Burdenski zusammengestellte Team auf den VfL Osnabrück – und hätte beinahe seinen Meister gefunden. Frühzeitig gerieten Ailton, Aaron Hunt und Co. gegen die Lila-Weißen nach Toren von Wolfgang Schütte und Björn Lindemann mit 0:2 ins Hintertreffen. Doch Werder Bremen fand eine Antwort und konnte die Partie nach Toren von Ailton, Erhan Albayrak, Timo Kanigowski und Robert Littmann letztlich noch mit 4:3 gewinnen.

Werder Bremens Traditionsmannschaft gewinnt Budenzauber im Emsland – Ailton wird Torschützenkönig

Die Finalpaarung gegen den vorherigen Gruppengegner Union Berlin kam etwas überraschend, weil die „Eisernen“ nicht gerade in Bestbesetzung angetreten waren und unter anderem auf ihren Star Torsten Mattuschka hatten verzichten müssen. So gab es für Union gegen die immer noch spritzigen Oldies des SV Werder Bremen letztlich überhaupt nichts zu holen. Der 3:0-Pausenführung nach einem Doppelpack des früheren U23-Spielers Viktor Pekrul und einem Treffer vom „Kugelblitz“ ließen die Bremer in Durchgang Nummer noch vier weitere Tore folgen: Ailton legte noch einen Doppelpack nach, Holger Wehlage und Albayrak schraubten das Ergebnis auf 7:0. Die Freude über den überhaupt erst zweiten Turniersieg im Emsland war in der Folge groß. (mwi)

Werder Bremens Traditionsmannschaft: Felix Wiedwald, Ailton, Aaron Hunt, Holger Wehlage, Christian Schulz, Lars Unger, Erhan Albayrak, Viktor Pekrul, Robert Littmann, Timo Kanigowski, Daniel Franziskus, Ferenc Toth

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