Jubeln die Spieler des SV Werder Bremen am Saisonende nicht nur über einen Sieg gegen Jahn Regensburg, sondern über den Wiederaufstieg? Eine Statistik macht Mut...
+
Jubeln die Spieler des SV Werder Bremen am Saisonende nicht nur über einen Sieg gegen Jahn Regensburg, sondern über den Wiederaufstieg? Eine Statistik macht Mut...

Werder träumt von Bundesliga-Rückkehr

Als Neunter zum Aufstieg: SV Werder Bremen kann nicht nur vom SC Paderborn lernen

Bremen – Es ist die große Frage beim SV Werder Bremen nach der Hinrunde der 2. Liga: Darf ein Tabellenneunter vom Aufstieg träumen und sogar sprechen? Ja, er darf! Denn es gibt tatsächlich einen sehr ähnlichen Fall – und der macht den SC Paderborn zum großen Vorbild des SV Werder Bremen. 

Es geht um die Saison 2013/14. Der SC Paderborn belegte nach 17 Spieltagen mit 23 Punkten Rang neun und stieg am Ende sogar als Tabellenzweiter direkt auf. So eine fulminante Aufholjagd von Platz neun aus ist keiner anderen Mannschaft in diesem Jahrtausend gelungen. Trainer war dort damals übrigens Andre Breitenreiter.

Dem Büro für absurde Statistk (BaSta) ist dieser Coup nach Ende der Hinrunde in Verbindung mit Werder natürlich sofort aufgefallen. Aus der Spezial-Abteilung des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ.de) gab es umgehend einen Hinweis an die DeichStube. Schließlich kann dem SV Werder Bremen und dessen Fans damit viel Mut gemacht werden. Zumal die Bremer sogar noch drei Zähler mehr auf dem Konto haben als einst die Paderborner – und nur drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz sowie sechs auf Rang zwei. Bei den Ostwestfalen waren es fünf beziehungsweise neun Zähler.

(Verfolgt das Zweitliga-Spiel Werder Bremen gegen Hannover 96 im Live-Ticker der DeichStube!)

Aufstieg nach Aufholjagd: Macht es Werder Bremen wie einst der SC Paderborn?

Es ist also noch alles möglich! Das zeigt auch das Beispiel 1899 Hoffenheim. Der Emporkömmling von Mäzen Dietmar Hopp sammelte in der Hinrunde der Saison 2007/08 als Tabellenachter nur 22 Punkte und schaffte dann doch noch den erstmaligen Sprung ins Fußball-Oberhaus. Und es gibt weitere Mutmacher. Für Eintracht Frankfurt ging es in der Spielzeit 2004/05 nach 25 Punkten in der Hinrunde am Ende doch noch hoch, genauso wie für den 1. FC Nürnberg in der Saison 2008/09. Und nicht zu vergessen der SC Paderborn. Die Ostwestfalen schafften auch 2018/19 nach 25 Punkten aus der Hinrunde als Tabellensiebter noch die große Sensation.

Aber wie das bei Statistiken eben so ist, findet sich auch eine ganz andere Perspektive. RW Oberhausen sammelte in der Hinrunde der Saison 2000/2001 wie Werder Bremen 26 Punkte und damit so viele wie kein anderer Tabellenneunter in diesem Jahrtausend. Doch am Ende langte es nur zu Rang zwölf. Und wer mag noch wirklich an die Vorsaison denken, als Werder nach dem 24. Spieltag mit 30 Punkten statistisch gesehen eigentlich nicht mehr absteigen konnten – und es dann doch tat . . . (kni) Lest auch: Werder Bremen will Milos Veljkovic halten: „Würden gern ligenunabhängig mit ihm verlängern!“ Und: Werder Bremen gegen Hannover 96 live im TV und im Live-Stream sehen!

Auch interessant

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare