Zum bereits zehnten Mal in Folge schlägt der SV Werder Bremen seine Trainingslager-Zelte im idyllischen Zell am Ziller auf. Auch für Trainer Markus Anfang sind die Berge kein Neuland.
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Zum bereits zehnten Mal in Folge schlägt der SV Werder Bremen seine Trainingslager-Zelte im idyllischen Zell am Ziller auf. Auch für Trainer Markus Anfang sind die Berge kein Neuland.

Bremer Coach über das Trainingslager

Anfangs Heimspiel im Zillertal: Werders Trainer verrät sein Berg-Problem

Zell am Ziller – Links und rechts die baumbewachsenen Berge, darüber vereinzelte Wolken und ein strahlend blauer Himmel – die äußeren Bedingungen, die am Freitagmorgen während Werder Bremens erster Einheit im Trainingslager im Zillertal herrschten, sie lassen sich wohl am besten mit diesem Wort beschreiben: idyllisch. „Wenn man hier so in die Berge schaut, dann ist das Panorama schon toll“, schwärmte Trainer Markus Anfang, der zwar erstmals mit Werder nach Österreich gekommen war, aber trotzdem ein echter Kenner der Region ist.

Vier Jahre lang, von 1998 bis 2002, hatte Anfang als Profi für den WC Wacker Innsbruck gespielt, sprich nur rund 60 Kilometer von Werders Trainingslager in Zell am Ziller entfernt. „Ich kenne den Ort noch von damals“, sagte Markus Anfang – und verriet mit einem Schmunzeln: „Kurz nachdem ich nach Innsbruck gewechselt war, musste ich in der Vorbereitung aufpassen, dass ich nicht nur auf die beeindruckenden Berge, sondern auch auf den Platz gucke.“

Werder Bremen-Trainingslager: Markus Anfang trainiert die Defensive und lässt im Kraftraum schuften

Den Profis des SV Werder Bremen dürfte es am Freitagmorgen ähnlich ergangen sein, wenn auch nur zu Beginn des Trainings. Denn nach dem Aufwärmen verlangte Anfang seinen Spielern die volle Aufmerksamkeit ab. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der Defensivarbeit. „Wir wollen im Zillertal unsere Abläufe etwas klarer reinbekommen“, erklärte der Trainer, der mit seiner Mannschaft, eingeteilt in drei Gruppen, am Angriffspressing arbeitete. Das Ziel: „Wir wollen auf die jeweiligen Grundordnungen des Gegners reagieren können. Darüber können wir dann ins Agieren kommen und Druck aufbauen.“ Jeweils zwei der Gruppen spielten im Acht-gegen-Acht diese Abläufe immer wieder durch. Die andere Gruppe schuftete derweil im Kraftraum, musste also kurzzeitig auf das herrliche Bergpanorama von Zell am Ziller verzichten. (dco) Auch interessant: Wechsel nach England? Der FC Chelsea beschäftigt sich mit Jiri Pavlenka!

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