Nicolai Rapp nimmt nach seiner Corona-Erkrankung bei Werder Bremen erstmals die ungewohnte Position des Herausforderers ein.
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Nicolai Rapp nimmt nach seiner Corona-Erkrankung bei Werder Bremen erstmals die ungewohnte Position des Herausforderers ein.

Rapp nun Herausforderer

Werder-Profi Nicolai Rapp ist wieder fit – und muss jetzt um seinen Platz kämpfen

Bremen – Nicolai Rapp hat am Montag seinen 25. Geburtstag gefeiert – und zwar in einer Gesellschaft, in der sich der Profi des SV Werder Bremen besonders wohlgefühlt haben dürfte: im Kreise der Mannschaft. Nach überstandener Corona-Infektion war Rapp schon vor einigen Tagen ins Teamtraining zurückgekehrt und mischte nun auch zu Wochenbeginn wieder fleißig mit. Bis zu seinem Comeback auf dem Platz könnte es allerdings trotzdem noch etwas dauern – im Rennen um einen Stammplatz hat der Mittelfeldspieler zuletzt an Boden verloren.

„Wenn die Mannschaft erfolgreich ist und der einzelne eine gute Leistung gezeigt hat, geht er mit einem Vorsprung in die Woche“, sagt Cheftrainer Ole Werner, der mit Werder Bremen zwei von zwei Spielen gewonnen hat, jeweils ohne den damals kranken Nicolai Rapp. Im Mittelfeld hatte Werner beide Male auf Christian Groß als Sechser sowie auf Leonardo Bittencourt und Romano Schmid als Achter gesetzt, die allesamt in den Partien gegen Aue (4:0) und Regensburg (3:2) für sich punkten konnten. Und zumindest mit Blick auf das Hannover-Spiel die besseren Startelf-Chancen als Rapp haben dürften.

Werder Bremen-Rückkehrer Nicolai Rapp plötzlich in der Rolle des Herausforderers

Unter Werners Vorgänger Markus Anfang war Nicolai Rapp zuvor absolut gesetzt gewesen. Als etwas defensiver ausgerichteter Achter bot der Sommer-Neuzugang (kam von Union Berlin) durchaus ansprechende Leistungen, traf auch gegen Rostock und Heidenheim. Unter Ole Werner wird Rapp nun einen neuen Anlauf nehmen müssen. Der neue Trainer des SV Werder Bremen traut dem 25-Jährigen aber durchaus zu, dass sein Weg zeitnah zurück in die erste Elf führt. „Wenn ,Rappo‘ fit ist, hat er wie jeder andere auch die Möglichkeit, am Sonntag auf dem Platz zu stehen. Eine Herausforderer-Rolle oder die des Platzhirschen habe ich nicht im Kopf.“ (dco) Lest auch: Werder Bremen-Marktwerte fallen weiter: Größtes Minus in der 2. Bundesliga

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