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Davy Klaassen hat seine leichte Fußverletzung überstanden und will mit Werder Bremen drei Punkte gegen Hertha BSC einfahren.

Vor dem Spiel gegen Hertha BSC

Klaassen und das gute Gefühl

In Länderspielpausen kommt es regelmäßig vor, dass sich Spieler und Trainer ärgern: weil zu viele Spieler unterwegs sind, weil der eigene Rhythmus durchbrochen wird. Davy Klaassen gehört nicht dazu. Dem Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen kam die Pause sogar ganz gelegen.

„Nach ein paar harten Spielen ist ein bisschen Ruhe nicht schlecht“, sagt der Niederländer. „Ich würde auch lieber spielen, aber es ist auch nicht so, dass ich das ganze Wochenende traurig auf meinem Sofa gesessen habe.“ Klaassen hat die vergangene Woche genutzt hat, um Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen und seinen Akku wieder aufzuladen. Werder Bremen hat anstrengende Wochen hinter sich, hat sich mit etlichen Verletzten mehr oder weniger durch die Bundesliga geschleppt.

Nach der Länderspielpause haben die Grün-Weißen gegen Hertha BSC nun wieder mehr personelle Möglichkeiten. Aber als Neustart will Klaassen das Spiel nicht sehen: „Wir haben gezeigt, dass wir auch trotz der vielen Verletzten gute Leistungen zeigen können“, sagt der 26-Jährige. „Die letzten zwei Spiele (2:2 gegen Dortmund und Frankfurt, d. Red.) haben wir es nicht schlecht gemacht, und ich habe ein gutes Gefühl für Samstag.“

Werder Bremen: Davy Klaassen sind acht Punkte zu wenig

Dann will Werder (Platz 11) unbedingt gegen den Tabellennachbarn (Platz 10) gewinnen. „Hertha ist ein Gegner mit gleichen Zielen“, sagt Klaassen. „Das ist natürlich ein wichtiges Spiel für uns.“ Mit der bisherigen Ausbeute von acht Punkten aus sieben Spielen ist der Mittelfeldspieler nicht zufrieden, die Lage will er aber auch nicht überbewerten. „Natürlich sind wir noch nicht auf unserem Zielplatz, aber die Saison ist noch sehr lang und es ist noch sehr viel möglich.“

Klaassen selbst wird nach seiner leichten Fußverletzung am Samstag wieder voll einsatzfähig sein. Der „Achter“ wird als Anführer gebraucht, hat gemeinsam mit Leonardo Bittencourt in den körperbetonten Spielen zuletzt auch mal dazwischengehauen. Aber „dreckig“ sei seine Spielweise nicht. „Ich finde es nicht dreckig, wenn du Zweikämpfe führst“, sagt Klaassen. „Leo und ich, so wie ich ihn kennengelernt habe, sind Spieler, die immer so gespielt haben.“ Und dann braucht man auch mal eine Pause. (han)

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