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Davy Klaassen, Mittelfeldspieler von Werder Bremen, bekommt in dieser Saison viel Kritik, Trainer Florian Kohfeldt ist von ihm trotzdem vollends überzeugt.

Mittelfeldspieler fehlt beim Liga-Restart gegen Bayer Leverkusen

Werder-Coach Florian Kohfeldt kontert Kritik an „Schlüsselspieler“ Davy Klaassen

Als Fußball-Trainer ist es Florian Kohfeldt gewohnt, sich mit unterschiedlichen Meinungen über die Leistungen seiner Spieler auseinandersetzen zu müssen. Ein Gespräch hat den Coach des SV Werder Bremen jetzt aber einigermaßen überrascht.

In einem digitalen Treffen mit Freunden aus seiner Studentenzeit, so berichtet es Florian Kohfeldt in einer Medienrunde, gingen die Meinungen zu Davy Klaassen, dessen Leistung und Bedeutung für Werder Bremen erheblich auseinander. „Ich habe gemerkt, dass die Außenwahrnehmung von Davy eine ganz andere ist als die Innenwahrnehmung“, sagt der Werder-Trainer.

Kohfeldts Freunde müssen Klaassen relativ kritisch gesehen haben, doch der Coach ist weiterhin glühender Fan: „Davy ist für mich ein absoluter Schlüsselspieler“, lobt der 37-Jährige. „Er liefert in einer von uns insgesamt schlechten Saison immer noch gute bis sehr gute Werte ab.“ Mit vier Toren und fünf Vorlagen in der Bundesliga gehört Klaassen zu Werders Top-Scorern, der Niederländer ist dazu der ligaweit zweitlaufstärkste Spieler.

Werder Bremen muss Davy Klaassen gegen Bayer Leverkusen ersetzen

Klaassen ist also auch nach der durch die Coronavirus-Pandemie bedingten Bundesliga-Pause als „Achter“ absolut gesetzt. Zum Restart von Werder Bremen gegen Bayer Leverkusen am Montag, 18. Mai, muss Kohfeldt allerdings auf den Mittelfeldmann verzichten, der 27-Jährige ist gelbgesperrt. „Davy Klaassens Ausfall wiegt schwer“, urteilt Kohfeldt.

Für das Leverkusen-Spiel, auf das sich Werder Bremen in einer Art Quarantäne-Trainingslager vorbereitet, ist der Coach allerdings zuversichtlich, seinen „Schlüsselspieler“ einmalig ersetzen zu können. Kohfeldt listet eine ganze Reihe an Alternativen auf: Maximilian Eggestein, Philipp Bargfrede, Nuri Sahin, Kevin Vogt, Leonardo Bittencourt, Jojo Eggestein und Yuya Osako. „Ich habe eine Auswahl, wie ich sie in dieser Saison noch nicht hatte“, sagt Kohfeldt. „Dementsprechend bin ich mir sicher, dass wir Davys Ausfall für dieses eine Spiel gut auffangen können.“ Nach dem Leverkusen-Spiel darf Klaassen dann wieder ran – und hat neue Chancen, seine Kritiker zu überzeugen. (han)

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