Davy Klaassen (l.) und Milot Rashica stehen auf dem Trainingsplatz des SV Werder Bremen und stützen die Hände in die Hüften.
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Eigentlich wollte Werder Bremen Milot Rashica (r.) verkaufen, doch nun könnte bald Davy Klaassen weg sein.

Finale in der Transferphase

Kommentar zum möglichen Klaassen-Verkauf: Der SV Werder Bremen spielt mit dem Feuer

Ein Kommentar von Björn Knips. Da ist sie wieder, die heiße Transferphase, bevor am Montag nichts mehr geht. Für den SV Werder Bremen wird es zu einem Spiel mit dem Feuer. So oder so.

Geld muss her, um nicht die Zukunft des Clubs zu riskieren. Deswegen hatten sich alle Beteiligten früh darauf geeinigt, Milot Rashica in diesem Sommer gehen zu lassen. Keine leichte Entscheidung. Denn wer verzichtet nach einem Fast-Abstieg schon gerne auf seinen vielleicht besten Spieler? Niemand! Werder-Coach Florian Kohfeldt fand sich damit zum Wohle des Clubs ab, plante in der Vorbereitung nicht mehr mit Rashica, der sich dann auch noch zwei Mal verletzte. Nun ist der Stürmer aber immer noch da – mangels zahlungswilliger Interessenten.

Werder Bremen-Kommentar: Davy Klaassen kurzfristig zu verkaufen ist brandgefährlich!

Dafür ist vielleicht bald schon Davy Klaassen weg – Ajax Amsterdam will ihn zurückholen. Die Geschichte ist nicht neu, Transfer-Gerüchte gab es schon im Juli. Damals hätte es für Werder Bremen bei einer entsprechenden Ablösesumme eine akzeptable Nummer werden können. Es wäre genügend Zeit gewesen, um Ersatz zu holen und die Mannschaft einzuspielen. Jetzt aber könnten sich die Bremer mit einem Klaassen-Transfer gehörig die Finger verbrennen.

Denn der Niederländer ist nicht nur der Vize-Kapitän, er lebt den Kohfeldt-Fußball, er ist aktuell neben Niclas Füllkrug der wahrscheinlich wichtigste Spieler im Kader. Den im letzten Moment noch abzugeben, ist wie Rauchen im Wald – brandgefährlich. Werder Bremen darf bei aller finanziellen Not einen Davy Klaassen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ziehen lassen und muss weiter darauf setzen, dass sich bei Rashica noch eine passende Lösung ergibt.

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