Der DFB-Pokal-Wettbewerb hat für Werder Bremen nicht nur sportlich einen hohen Wert, sondern vor allem auch finanziell.
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Der DFB-Pokal-Wettbewerb hat für Werder Bremen nicht nur sportlich einen hohen Wert, sondern vor allem auch finanziell.

Spiel am Mittwochabend

DFB-Pokal-Viertelfinale: Für Werder Bremen geht es gegen Eintracht Frankfurt um Millionen

Bremen – Nicht nur sportlich, sondern auch finanziell ist es für den SV Werder Bremen eine ganz üble Saison. Ein Abstieg wäre richtig teuer, aber auch bei einem Klassenerhalt würde Werder für die kommende Saison viel weniger Geld aus dem TV-Topf bekommen – nach aktuellem Stand rund acht Millionen Euro weniger als vor einem Jahr.

Da käme ein Zusatzeinnahme aus dem DFB-Pokal natürlich äußerst gelegen. Im Viertelfinale am Mittwochabend (20.45 Uhr) bei Eintracht Frankfurt geht es für Werder Bremen um jede Menge Geld.

Dank neuer TV-Verträge sind die Summen für diese Saison noch einmal angestiegen. Bislang hat Werder durch das Erreichen des Viertelfinals an Prämien schon 2,6 Millionen Euro sicher. Dieser Betrag wird mehr als verdoppelt, wenn das Team von Trainer Florian Kohfeldt auch die Eintracht ausschaltet. 2,8 Millionen Euro bekommt jeder Halbfinalist.

Werder Bremen wäre am Mittwoch bestenfalls um 6,4 Millionen Euro reicher

Wie viel Geld es für die Finalisten gibt, steht noch nicht fest. Aber auch hier ist mit einem Anstieg zu rechnen. Im Vorjahr erhielt Pokalsieger Bayern München 4,5 Millionen Euro, der Zweitplatzierte RB Leipzig strich noch einmal 3,5 Millionen Euro ein. Aber Werder profitiert nicht nur von den Prämien. Die bisherigen Spiele gegen den SV Atlas Delmenhorst, den 1. FC Heidenheim und Borussia Dortmund spülten Werder über eine Million Euro an Zuschauereinnahmen in die Kasse. Rund 400 000 Euro dürften nun durch die Partie in Frankfurt dazu kommen. Die beteiligten Clubs teilen sich jeweils die Einnahmen.

Im besten Fall wäre Werder Bremen am Mittwochabend also um 6,4 Millionen Euro reicher – zuzüglich der Zuschauereinnahmen aus dem Halbfinale. Dann könnten es fast sieben Millionen Euro sein. Geld, dass die Grün-Weißen nach dieser desaströsen Bundesliga-Saison für einen Neuaufbau – in welcher Liga auch immer – gewiss sehr gut gebrauchen könnten. (kni/dco)

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