Grübeln bei Charalampos Makridis und dem SSV Jahn Regensburg: Beim Pokal-Gegner des SV Werder Bremen läuft seit der Corona-Zwangspause nicht viel zusammen.
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Grübeln bei Charalampos Makridis und dem SSV Jahn Regensburg: Beim Pokal-Gegner des SV Werder Bremen läuft seit der Corona-Zwangspause nicht viel zusammen.

DFB-Pokal-Duell in Regensburg

Vor dem DFB-Pokal-Highlight gegen Werder: Der Jahn-Motor stottert

Regensburg - Die Vorfreude auf den DFB-Pokal-Höhepunkt will sich der SSV Jahn Regensburg auch nicht von seinem Tief seit dem Corona-Ausbruch nehmen lassen. Mehrere positive Befunde bei den Oberpfälzern sorgten für eine Verschiebung des eigentlich für den 2. März geplanten Cup-Viertelfinales gegen Erstligist Werder Bremen.

Zwei Wochen verbrachte Jahn Regensburg in Isolation, ehe der Club wieder in den Zweitligabetrieb zurückkehren konnte. Die Bilanz seitdem: drei Spiele, zwei Punkte. Der Jahn-Motor stottert. Trotz 80-minütiger Führung musste sich die Mannschaft von Trainer Mersad Selimbegovic am Sonntag vor dem DFB-Pokal-Duell mit Werder Bremen am Mittwoch mit einem 1:1 (1:0) gegen den FC Erzgebirge Aue begnügen.

Die Regensburger zeigten sich in dem Heimspiel aber wieder in besserer Verfassung. Die Länderspielpause hat ihnen sichtlich gut getan - rechtzeitig zum DFB-Pokal-Kracher am Mittwoch gegen Werder Bremen (18.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker). „Es ist mit das Highlight der bisherigen Saison“, sagte Abwehrspieler Oliver Hein, darauf freue „sich jeder enzelne“. Drei Tage vor dem Kräftemessen mit Werder brachte Jann George den Jahn früh in Führung (5. Minute), Sören Gonther schlug spät zurück (85.). „Es ist ärgerlich, wenn du in der 85. Minute den Ausgleich kriegst. Aber so ist das in dieser Liga, du musst in jeder Situation, in jedem Moment auf der Hut sein“, sagte der zerknirschte Selimbegovic.

Jahn Regensburg vor dem DFB-Pokal-Duell mit Werder Bremen nicht in Top-Form

Das große Manko: Mehrere Chancen zum 2:0 wurden ausgelassen. „Wir hätten mehr Konsequenz zeigen müssen. Wir haben genügend Torchancen gehabt“, sagte Selimbegovic. Stürmer Andreas Albers hatte Pech, dass in einem intensiven Spiel Torwart Martin Männel in der 72. Minute einen Ball von ihm an den Pfosten lenkte. Nur fünf Punkte trennen die Regensburger nun von Relegationsplatz 16. Der Alltag darf jetzt aber kurzzeitig in den Hintergrund treten. Der SSV Jahn Regensburg, der in seinen ersten drei Pokal-Partien jeweils im Elfmeterschießen weiterkam, will seine Cup-Reise fortsetzen. Bei einem Sieg gegen Werder Bremen würden die Regensburger am 30. April auf Champions-League-Starter RB Leipzig treffen.

Mit Nachsitzen oder ohne? „Darauf wollen wir uns natürlich nicht verlassen, wir wollen wenn möglich das Spiel früher entscheiden“, sagte Kapitän Benedikt Gimber im „Blickpunkt Sport“ des Bayerischen Rundfunks. „Wir müssen an unsere absolute Leistungsgrenze kommen, damit wir eine Chance haben. Und wenn es ins Elfmeterschießen gehen sollte, hätte ich auch kein schlechtes Gefühl.“ Warum auch? Keeper Alex Meyer hat schließlich in jeder der drei Runden mindestens einen Strafstoß gehalten. (dpa)

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