In der zweiten Runde des DFB-Pokals trifft Werder Bremen auf Weiche Flensburg. Aber wo steigt das Spiel?
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In der zweiten Runde des DFB-Pokals trifft Werder Bremen auf Weiche Flensburg. Aber wo steigt das Spiel?

Gegner Flensburg prüft alle Möglichkeiten

Im DFB-Pokal nach Dänemark?

Bremen - Der Gegner steht seit Sonntag fest, aber nicht der Austragungsort – und das könnte ein ziemlich ungewöhnlicher werden. Möglicherweise muss Werder in der zweiten Runde des DFB-Pokals am 30./31. Oktober in Dänemark antreten.

Gastgeber SC Weiche Flensburg möchte zwar am liebsten im eigenen kleinen Manfred-Werner-Stadion spielen, doch das dürfte aufgrund verschiedener Probleme schwierig werden. Deshalb sucht der Regionalligist schon nach Alternativen.

„Wir prüfen alle Möglichkeiten“, berichtet der Medienbeauftragte Daniel Hoffmann auf Nachfrage der DeichStube. Das Stadion des dänischen Erstligisten Sonderjyske wäre dabei „die naheliegendste Lösung“, so Hoffmann: „Das ist nur 25 Minuten von uns entfernt.“ Allerdings hinter der Grenze – und das macht die Sache vermutlich kompliziert. Genehmigt der DFB überhaupt so einen Auslandseinsatz? Was sagen die Dänen?

Der Ex-Bremer Sebastian Mielitz würde sich auf Werder in Dänemark freuen.

„Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn Werder kommt“, sagt Sebastian Mielitz: „Unser Stadion ist dafür auch absolut geeignet.“ Mielitz steht seit einem Jahr bei Sonderjyske im Tor – und trägt die grün-weiße Raute in seinem Herzen, wie er immer wieder betont. Schließlich ist er bei Werder vom Nachwuchsspieler zum Bundesligatorwart geworden. Inzwischen hat es ihn nach Dänemark verschlagen.

Neben Sonderjyske sind als Alternativen noch Lübeck und Hamburg als Austragungsorte im Rennen. Kiel ist kein Thema, weil Zweitligist Holstein selbst ein Heimspiel gegen den SC Freiburg hat.

Bis Freitag soll Klarheit herrschen

„Erstmal versuchen wir aber alles, um in Flensburg zu spielen“, betont Hoffmann. Dazu muss vor allen Dingen eine mobile Flutlichtanlage her. Dazu soll die Kapazität von 3.800 Zuschauern durch Zusatztribünen verdoppelt werden. Das kostet viel Geld, und die Stadt Flensburg muss es genehmigen. Da herrscht offenbar große Skepsis, ob dieser Aufwand für ein Spiel gerechtfertigt ist.

„Wir hoffen, bis Mittwoch erste Antworten zu haben“, sagt Hoffmann. Denn am Abend steht das Regionalliga-Spiel bei Werders U23 auf dem Programm. Da wollen sich die Flensburger mit den Bremer Verantwortlichen austauschen. Bis Freitag soll dann möglichst Klarheit herrschen, wo gespielt wird. Und vielleicht heißt die Lösung dann tatsächlich Dänemark.

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