Darf Torhüter Michael Zetterer im DFB-Pkal gegen Energie Cottbus in der Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen ran?
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Darf Torhüter Michael Zetterer im DFB-Pkal gegen Energie Cottbus in der Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen ran?

Torwart-Rotation beim SV Werder?

Wird Michael Zetterer zum Pokal-Keeper? Werder-Coach Werner lässt die Besetzung im Tor vor dem Cottbus-Spiel offen

Bremen – Die Videoanalyse nach Spielen gehört auch für Werder Bremens Torhüter fest zum Arbeitsalltag. Regelmäßig bittet Torwarttrainer Christian Vander Stammkraft Jiri Pavlenka und Ersatzmann Michael Zetterer vor den Bildschirm, um ihnen gute und weniger gute Szenen von sich selbst vorzuführen. Für Pavlenka gab es dabei im Laufe der Vorbereitung gleich zwei eher unschöne Momente – schließlich hatte der 30-Jährige in den Testspielen gegen den Karlsruher SC und gegen Twente Enschede jeweils mit einem Patzer einen Gegentreffer verschuldet. An seinem Status als unangefochtene Nummer 1 ändert das allerdings nichts.

Update: Trainer Ole Werner hat sich festgelegt - Jiri Pavlenka ist auch im DFB-Pokal die Nummer eins beim SV Werder Bremen!

Cheftrainer Ole Werner setzt auch in Zukunft auf den Tschechen, der erst kürzlich seinen Vertrag bei Werder verlängert hat – sich aber noch nicht sicher sein kann, im ersten Pflichtspiel gegen Energie Cottbus (Montag, 18.00 Uhr im DeichStube-Liveticker) tatsächlich im Bremer Tor zu stehen. Der Grund: Ole Werner und Christian Vander denken aktuell offenbar darüber nach, im DFB-Pokal möglicherweise Ersatzkeeper Michael Zetterer Spielpraxis zu verschaffen. Nicht ausgeschlossen, dass der Wettbewerb zu seinem Wettbewerb wird. Entschieden ist aber noch nichts. „Wir werden im Laufe der Woche besprechen, wie wir auf der Torhüterposition in die erste Pokalrunde gehen“, sagte Werner am Mittwoch und vermied es, eine Einsatzgarantie für Jiri Pavlenka auszusprechen.

Michael Zetterer statt Jiri Pavlenka? Werder Bremen liebäugelt im DFB-Pokal gegen Cottbus mit Rotation im Tor

Klar ist: Die Torhüter-Rotation nach Wettbewerben ist ein Modell, mit dem schon andere Clubs gearbeitet haben. Ein prominentes Beispiel ist der spanische Topclub FC Barcelona, der Marc-André ter Stegen vor einigen Jahren ausschließlich in den Pokal-Wettbewerben spielen ließ und in der Liga Claudio Bravo den Vorzug gab. Ob es bei Werder Bremen mit Jiri Pavlenka und Michael Zetterer künftig ähnlich läuft, dürfte stark von der Einschätzung von Vander abhängen. In Sachen Torhüter schätzt Werner die Meinung des Ex-Profis nämlich enorm.

Für Michael Zetterer wären regelmäßige Pokaleinsätze definitiv eine tolle Rückmeldung und eine Art Belohnung für dessen vorbildliches Verhalten. Obwohl feststeht, dass er in der neuen Bundesligasaison erneut nicht dauerhaft an Jiri Pavlenka vorbeikommen kann (so lange dieser fit und gesund bleibt), entschied sich der 27-Jährige im Sommer für Werder Bremen, nahm die Rolle als Nummer 2 einmal mehr professionell an. „Für ihn ist es wichtig, dass er Druck aufbaut und die Trainingsqualität hochhält. Das erwarten wir von ihm, er aber auch von sich selbst“, sagt Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz. Während der Vorbereitung hat Zetterer diesen Job erledigt. Ob es am Montag den Lohn dafür im DFB-Pokal gibt, wird sich nun zeigen. (dco)

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