Werder-Fahnen wehen am Weserstadion.
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Werder Bremen muss sich im Nachwuchsbereich auf Reformen des DFB einstellen.

Junioren-Bundesligen vor Umstrukturierung

Veränderungen für Werders Jugendteams? DFB will Nachwuchs-Wettbewerbe neu strukturieren

Frankfurt/Main - Der Deutsche Fußball-Bund plant eine Reform seiner Nachwuchs-Wettbewerbe wie der Junioren-Bundesliga. Auch auch Werder Bremens U17- und U19-Mannschaft, die jeweils in der höchsten Nachwuchs-Spielklasse antreten, kämen dann Veränderungen zu. 

„Es ist richtig, dass wir die Junioren-Wettbewerbe neu strukturieren und optimieren wollen, um unsere Spieler altersgerechter zu fördern“, sagte der sportliche Leiter Nationalmannschaften, Joti Chatzialexiou, am Samstag.  Zuvor hatten die Münchner „tz“ und die „Westfälischen Nachrichten“ berichtet, der DFB wolle seine beiden Jugend-Bundesligen in ihrer jetzigen Form nach der Saison 2021/22 abschaffen. „Dazu sind wir mit allen betroffenen Vereinen und Institutionen im Austausch. Sobald wir gemeinsam konkrete Ergebnisse erzielt haben, werden wir uns dazu äußern“, sagte Chatzialexiou. Den Berichten zufolge sollen in den beiden Altersklassen U17 und U19 künftig nur noch Vereine gegeneinander spielen, die ein Nachwuchsleistungszentrum besitzen. Die 36 Clubs der 1. und 2. Bundesliga sind ohnehin zum Aufbau eines solchen Zentrums verpflichtet, Vereine aus der 3. Liga und aus der Regionalliga steht dies nach DFB-Angaben frei. In Deutschland gibt es insgesamt 56 Nachwuchsleistungszentren, darunter auch das des SV Werder Bremen.

Werder Bremen: DFB plant Reformen im Nachwuchs-Bereich

Die beiden Nachwuchs-Bundesligen werden derzeit in jeweils drei Staffeln ausgespielt, anschließend werden in Halbfinal- und Finalspielen die deutschen Meister gekürt. Im deutschen Fußball wird wegen ausbleibender Erfolge bereits seit einiger Zeit über mögliche Reformen im Nachwuchs-Bereich diskutiert. Im vergangenen Jahr verpassten die DFB-Teams die Teilnahme an der U19-EM, U17-WM und U20-WM, die U21 kassierte zuletzt eine 1:4-Niederlage gegen Belgien. (dpa)

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