Leonardo Bittencourt glaubt nach der Niederlage beim FC Augsburg weiter an den Klassenerhalt des SV Werder Bremen.
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Leonardo Bittencourt glaubt nach der Niederlage beim FC Augsburg weiter an den Klassenerhalt des SV Werder Bremen.

Werder Bremen droht der Abstieg

Leonardo Bittencourt: „Ich habe keine Angst“ – die Stimmen zur Werder-Niederlage gegen den FC Augsburg

Augsburg – Der SV Werder Bremen hat beim FC Augsburg 0:2 verloren und ist einen Spieltag vor dem Saisonende der Bundesliga auf den Relegationsplatz abgerutscht. Die Stimmen zum Spiel von Cheftrainer Florian Kohfeldt, Leonardo Bittencourt und Co..

Florian Kohfeldt (Trainer des SV Werder Bremen): „Wir müssen die Torchancen, die wir haben, nutzen. Die waren in der ersten Halbzeit ja durchaus da. Und dann, da muss man jetzt auch nicht groß drum herum reden: Ich breche den Stab nicht über Grosso (Christian Groß, d. Red.), aber das ist natürlich die dümmste Gelbe Karte der Saison. Da können wir nichts anderes sagen, da musst du einfach dahinter bleiben. Dann dreht sich das Spiel, wir kriegen ein Standard-Gegentor. Wir haben dann trotzdem noch die Chancen. Wir werden das schaffen in der nächsten Woche, wir werden gewinnen. Und dann schauen wir. Wir können jetzt nicht klagen. Wir sind heute nicht abgestiegen, wir haben noch ein Spiel. Und ich erwarte von jedem, dass er kämpft für diesen Verein – für Werder, für die Mitarbeiter. Sie sollen sich irgendetwas aussuchen, aber wir müssen dieses Spiel gewinnen. Darauf richte ich meinen Fokus und alles andere besprechen wir danach.“

Werder Bremen: Die Stimmen zur Niederlage in Augsburg - „Das ist dann einfach zu wenig“

Leonardo Bittencourt (Werder-Profi): „Das ist sehr bitter. Wenn du in der ersten Halbzeit früh in Überzahl bist und so viele Möglichkeiten hast, dann musst du einfach das Tor schießen. Wenn du das nicht machst, dann ist es einfach zu wenig. Die Kaltschnäuzigkeit hat gefehlt, dass wir die Ruhe bewahren vor dem Tor. Wir hatten viele Möglichkeiten und dann kriegst du ein Standard-Tor und rennst wieder hinterher bei so einem wichtigen Spiel. Das ist einfach nur zum Kotzen. Mit ein bisschen Glück geht mein Schuss rein, ja, aber wir hatten in der ersten Halbzeit so viele Möglichkeiten, auch im Sechzehner. Das ist mir dann einfach zu wenig, wenn man das Tor nicht trifft oder irgendwen anschießt. Da müssen wir uns selber an die Nase packen, dann reicht‘s einfach nicht. Ich glaube schon, dass wir alles reingeworfen haben, aber am Ende musst du ein Tor schießen. Wenn du kein Tor schießt, dann kannst du die Klasse nicht halten.

„Wir sind noch auf einem Relegationsplatz, jetzt heißt es, den zu verteidigen und hoffen, dass Bielefeld verliert. Wenn wir gewinnen gegen Gladbach, dann schaffen wir es noch direkt. Aber wenn du die Dinger vorne nicht machst, dann schaffst du es nicht. Ich habe keine Angst. Wir haben noch ein Spiel, wir spielen zu Hause. Wir haben im letzten Jahr auch die Relegation gespielt. Wir wissen, was auf uns zukommt, Angst ist da der falsche Freund.“

„Wenn du kein Tor schießt, gewinnst du keine Spiele“ - die Stimmen zur Niederlage von Werder Bremen

Niklas Moisander (Kapitän des SV Werder Bremen): „Das war das Problem heute, wir haben lange mit einem Mann mehr gespielt, Torchancen gehabt, nicht gescored – und dann darf das niemals passieren, dass wir Gelb-Rot bekommen. Dann kommt Augsburg wieder ins Spiel. Wir haben dann noch alles gegeben, aber Augsburg hat dann ein Standardtor gemacht. Es ist klar, dass wir Tore schießen müssen. Wenn du kein Tor schießt, gewinnst du keine Spiele. Wir hatten eine große Chance, es tut weh, dass wir die Chance nicht genutzt haben. Wir leben noch, wir haben noch ein Spiel, das wir gewinnen müssen. Aber heute haben wir eine Chance weggegeben. Wir wollen in der Liga bleiben, wenn es zur Relegation kommt, dann muss das so gehen.“

*Mit Material von Sky

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