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Diego Ribas da Cunha, einst Spielmacher bei Werder Bremen, muss nach einem heftigen Foul in der Copa Libertadores um seine Karriere bangen.

Karriereende? Werder-Legende Diego über Verletzung

Karriereende nach schlimmer Verletzung? Werder-Legende Diego will kämpfen

Guayacil – Diego gibt zu: Die Verletzung, die er sich im Achtelfinale der Copa Libertadores mit seinem Club Flamengo Rio de Janeiro bei CS Emelec zugezogen hat, sei ein „sehr schwerer Schlag“ gewesen. An ein Karriereende mag der ehemalige Spielmacher von Werder Bremen aber nicht denken.

„Mein Platz ist mitten im Kampf. Und da werde ich bald wieder sein, da könnt Ihr sicher sein“, erklärte Diego via Twitter. Heißt: Auch von einem komplizierten Knöchelbruch, den Diego sich bei dem Horror-Foul zugezogen hat, will er sich nicht stoppen lassen. 

Aber droht das Karriereende für den den ehemaligen Star von Werder Bremen? Diego will davon nichts wissen. „Nichts und niemand wird mich aufhalten. Ich werde in diesem Leben so oft wieder aufstehen, wie nötig." (tst)

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Derweil bastelt Werder weiter an den Transfers für die neue Saison. Thomas Murg von Rapid Wien soll auf dem Einkaufszettel von Werder Bremen stehen, während die Personaldecke in der Abwehr der Grün-Weißen immer dünner wird. Werder Bremen bangt um Ludwig Augustinsson, der Verteidiger ist aus dem Trainingslager in Grassau abgereist. 

Zur letzten Meldung vom 25. Juli 2019:

Nach Brutalo-Foul: Droht Werder-Legende Diego das Karriereende?

Diego Ribas da Cunha stand (nicht nur) bei Werder Bremen für die ganz große Fußballkunst. Doch seine spektakulären Tore, Tricks und Sololäufe könnten jetzt ein jähes Ende finden. Dem Brasilianer droht nach einem heftigen Foul das Karriereende.

Was war passiert? Es läuft die 70. Minute des Achtelfinal-Hinspiels in der Copa Libertadores, der südamerikanischen Champions League, zwischen CS Emelec aus Ecuador und Flamengo Rio de Janeiro, dem Club von Diego Ribas da Cunha. Der 34-Jährige dribbelt wie zu seinen besten Zeiten bei Werder Bremen mit spielerischer Leichtigkeit an seinem Gegenspieler Dixon Arroyo vorbei - und wird dann von diesem rüde von hinten umgegrätscht.

Ein lauter Schrei. Ein schmerzverzerrtes Gesicht. Diego schießen Tränen in die Augen. Sein linker Fuß steht unnatürlich ab. Auf einer Trage wird der Spielmacher vom Feld transportiert. Wenige Stunden später herrscht im Krankenhaus von Guayacil traurige Gewissheit: Diego hat sich einen komplizierten Knöchelbruch zugezogen und soll nach seiner Rückkehr nach Rio de Janeiro umgehend operiert werden. Arroyo kam für sein Einsteigen übrigens ungeschoren davon.

Hier gibt es das Horror-Foul im Video. Achtung, nichts für Zartbesaitete!

Diego nach bösem Foul schwer verletzt: Droht das Karriereende für die Legende von Werder Bremen?

Noch ist offen, ob Diego, den Manager Klaus Allofs einst im Sommer 2006 für sechs Millionen Euro vom FC Porto zu Werder Bremen holte und der im Anschluss drei Jahre lang die Bundesliga verzauberte, seine Laufbahn überhaupt fortsetzen kann. Es droht das Karriereende

Doch davon will Flamengos Teamarzt Marcio Tannure erstmal noch nichts wissen. „Morgen, wenn er von der Reise zurückkommt, wird er von mir im Krankenhaus erst einmal mit weiteren Untersuchungen neu bewertet, um das tatsächliche Ausmaß der Verletzung zu beurteilen“, wird Tannure von der brasilianischen Sportzeitung „Globo Esporte“ zitiert.

Diego verzauberte bei Werder Bremen drei Jahre lang die Bundesliga

Das Auswärtsspiel in Guayacil verlor Diegos Team übrigens mit 0:2. Flamengo Rio de Janeiro musste die Partie nach Diegos Verletzung (70.) zu zehnt zu Ende bringen, weil der Trainer zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal gewechselt hatte. Doch das Ergebnis wurde nach dem Spiel zur Nebensächlichkeit.

In seinen drei Jahren bei Werder Bremen (2006 bis 2009) erzielte Diego in 132 Pflichtspielen 54 Tore für die Grün-Weißen und bereitete weitere 41 Treffer vor, ehe es ihn im Sommer 2009 für eine Ablösesumme von 27 Millionen Euro zu Juventus Turin zog. (mwi)

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Ein anderer ehemaliger Spielmacher von Werder Bremen hat seinen Job hingeschmissen: Johan Micoud ist nicht länger Präsident bei AS Cannes. Schon länger steht dagegen fest, dass Milot Rashica seinen Vertrag bei Werder Bremen verlängern soll, noch will er aber nicht. Außerdem rückt die neue Saison näher, die Bundesliga-Coaches haben sogar schon ihre Tipps für den Deutschen Meister abgegeben. Alle setzen auf Bayern - nur Werder-Trainer Florian Kohfeldt nicht.

In unserer Serie „Wech vom Deich“ geht es auch um Ex-Bremer und ihre spannenden Reisen durch den Fußball - Teil 10: Nelson Valdez, der Weltenbummler

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