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Auf dem Platz haut er voll drauf, ansonsten ist Florian Grillitsch lieber noch etwas vorsichtiger.

Werder-Profi schießt wieder

Doppelte Vorsicht bei Florian Grillitsch

Bremen - Florian Grillitsch ließ es vergangene Woche auf dem Trainingsplatz ordentlich krachen. Gleich mehrfach jagte der Noch-Werder-Profi die Kugel mit voller Wucht aufs Tor. Die lädierte Schulter störte ihn dabei offenbar nicht. Rückt da etwa schon ein Comeback näher?

„Dazu kann und möchte ich nichts sagen“, erklärte der Mittelfeldspieler. Der 21-Jährige ist extrem vorsichtig geworden. Das war früher anders, da wirkte er wesentlich offener. Nun hat er sich zurückgezogen. Interviewanfragen lehnt er ab. Seit Bekanntgabe seines Wechsels im Sommer zu 1899 Hoffenheim hat er es noch nicht gewagt, öffentlich darüber zu sprechen. Mitte Januar war das. Damals stand er lediglich der Presseabteilung seines künftigen Clubs für ein paar Aussagen zur Verfügung.

Zusammengefasster Inhalt: Bessere Perspektive in Hoffenheim, voller Einsatz für Werder bis zum Saisonende. Im Trainingslager in Andalusien hatte es Grillitsch Anfang Januar erwischt. Erst hieß es, die Schulterverletzung sei nicht so schlimm. Dann reiste Grillitsch zu einem Spezialisten, der ihm zwar keine Operation verordnete, aber eine mehrwöchige Pause. Praktisch zeitgleich unterschrieb der Österreicher bei 1899 Hoffenheim einen Vertrag bis 2021.

Sein Kontrakt in Bremen läuft am Saisonende aus, damit ist er ablösefrei. Ein gutes Geschäft für die Kraichgauer, die damit schon einen Ersatz haben für Sebastian Rudy, der zum FC Bayern wechseln wird. Das alles passiert im Sommer. Bis dahin ist Grillitsch noch Werderaner und möchte seinen 36 Bundesliga-Einsätzen noch einige folgen lassen. Wenn es klappt, will er auch wieder sprechen, sagt er immerhin noch.
kni

Quelle: kreiszeitung.de

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