Werder Bremen von Trainer Florian Kohfeldt trifft am Samstag auf den SC Freiburg.
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Werder Bremen von Trainer Florian Kohfeldt trifft am Samstag auf den SC Freiburg.

21. Spieltag in der Bundesliga

Drei Fragen vor dem Werder-Spiel gegen Freiburg

Die Absage gegen Arminia Bielefeld, Konkurrenten im Aufwind und die Heimschwäche: Vor dem Spiel gegen den SC Freiburg stellen sich bei Werder Bremen drei wichtige Fragen.

Wie gefährlich sind die Teams von unten?

Mainz 05 und der 1. FC Köln, zwei Mannschaften, von denen man sagen kann, dass Werder Bremen sie hinter sich lassen muss, um nicht wieder in Abstiegsgefahr zu geraten, machen derzeit mobil. Beide haben an den vergangenen drei Spieltagen sechs Punkte gesammelt, sind im Aufwind. Kohfeldt sagt, er nimmt das natürlich wahr, „es beeinflusst aber mein Arbeiten nicht. Wir sitzen selbst auf dem Fahrersitz und können die Richtung für uns bestimmen.“ Heißt: Wer selbst punktet, muss nicht auf andere schauen. Werder hat an den letzten drei Spieltagen nur zweimal gespielt, dennoch vier Punkte eingefahren. „Der Abstand nach unten ist geblieben. Diese Situation wollen wir beibehalten oder besser noch ausbauen.“

Werder Bremen: Heimschwäche? Die Bilanz verbessert sich

Spielt die Absage der Partie bei Arminia Bielefeld am vergangenen Sonntag jetzt noch eine Rolle?

Nein, sagt Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen: „Unseren Rhythmus hat uns die Absage nicht gekostet. Wir konnten am Montag in einem längeren Trainingsspiel Elf-gegen-Elf die Bielefeld-Partie wenigstens athletisch simulieren und hatten die Woche über beste Trainingsbedingungen. Ich sehe deshalb weder einen Vor- noch einen Nachteil für uns.“

Ist die Bremer Heimschwäche Geschichte?

Die Bilanz in der Vorsaison war schrecklich: Zwei Siege, drei Unentschieden – mehr brachte Werder Bremen im Weserstadion nicht zustande. Vor dem zehnten Heimspiel der aktuellen Saison haben die Bremer exakt diese Quote wieder erreicht, das Pokalspiel gegen Greuther Fürth dazugenommen sind sie seit drei Heimspielen in Folge unbesiegt. Ein Fortschritt, wenn auch nur ein kleiner. Kohfeldt scheut sich jedoch, das Ende der Heimschwäche auszurufen, denn Geisterspiele bieten keinen Heimvorteil: „Wir haben gerade grundsätzlich eine stabilere Phase, aber zwischen Heim- und Auswärtsspielen sehe ich keine Unterschiede.“ (csa/kni) Auch interessant: So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den SC Freiburg aussehen. Verfolgt das Werder-Spiel gegen Freiburg im Live-Ticker der DeichStube.

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