Jubel beim SV Werder Bremen: Dank eines Doppelpacks von Stürmer Niclas Füllkrug haben die Grün-Weißen auch das Heimspiel gegen Dynamo Dresden gewonnen.
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Jubel beim SV Werder Bremen: Dank eines Doppelpacks von Stürmer Niclas Füllkrug haben die Grün-Weißen auch das Heimspiel gegen Dynamo Dresden gewonnen.

Werder gewinnt gegen Dynamo Dresden

Dank Füllkrug-Doppelpack: Werder Bremen ringt Dynamo Dresden nieder und verteidigt Tabellenführung

Der SV Werder Bremen hat das Spiel gegen Dynamo Dresden mit 2:1 gewonnen und beendet den 25. Spieltag wieder als Tabellenführer der 2. Bundesliga. Der Spielbericht der DeichStube*.

Bremen – Es war ein hartes Stück Arbeit, doch am Ende war der Heimsieg perfekt: Mit 2:1 (2:1) hat sich der SV Werder Bremen am Sonntagmittag gegen Dynamo Dresden durchgesetzt und damit die Tabellenführung in der 2. Liga auch nach dem 25. Spieltag verteidigt. Gegen äußert mutige Gäste mussten die Bremer allerdings lange zittern, ehe der Erfolg letztlich zu Buche stand. Niclas Füllkrug avancierte mit seinem Doppelpack zum Matchwinner. Für die frühe Dresdner Führung hatte Ransford-Yeboah Königsdörffer gesorgt.

Im Vergleich zum 3:2-Derbysieg beim Hamburger SV gab es nur eine Änderung in der Startaufstellung des SV Werder Bremen: Niklas Schmidt ersetzte den gelbgesperrten Romano Schmid, was durchaus eine kleine Überraschung war. Im Vorfeld war eher Nicolai Rapp als Ersatz für den Österreicher erwartet worden. Für Niklas Schmidt war es der erste Startelfeinsatz seit Ende Oktober. Unter Trainer Ole Werner hatte der 24-Jährige bisher noch nie zur ersten Elf gehört. Im Mittelpunkt sollten während des Spiels aber zunächst andere stehen – nämlich die Gäste aus Dresden.

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden: Früher Rückstand, aber Niclas Füllkrug gleicht aus

Nachdem beide Mannschaften und die rund 25.000 zugelassen Zuschauer im Wohninvest Weserstadion vor dem Anstoß mit einer lauten Gedenkminute ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine gesetzt hatten, starteten die Gäste um Neu-Trainer Guerino Capretti enorm entschlossen in die Partie. Schon in der zweiten Minute musste Werder Bremens Torhüter Jiri Pavlenka nach einem Eckball in höchster Not gegen Michael Sollbauer retten – nur, um den Ball wenige Augenblicke später trotzdem aus dem Netz holen zu müssen. Nach Dresdens zweiter Ecke des Nachmittags war es Ransford-Yeboah Königsdörffer, der einen Schritt schneller war als Anthony Jung und den Ball per Oberschenkel ins Tor bugsierte (2.).

Eine ziemlich kalte Dusche für die Bremer, die durch Marvin Ducksch zwar beinahe postwendend geantwortet hätten (3.), in der Defensive aber weiterhin große Schwierigkeiten mit Dynamo Dresden hatten. Nur mit einer Glanzparade nach einem Distanzschuss von Sebastian Mai bewahrte Pavlenka seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand (5.). Erst nach dieser turbulenten Anfangsphase gewannen die Hausherren allmählich die Oberhand auf dem Platz und zeigten in einer einzigen Szene, warum sie zu den absoluten Topfavoriten auf den Bundesliga-Aufstieg zählen. Nach schönem Zuspiel in die Tiefe von Jung, das Schmidt am Strafraum clever durchließ, spielten Niclas Füllkrug und Ducksch blitzschnell Doppelpass, in dessen Folge Füllkrug mit seinem zwölften Saisontor den Ausgleich für Werder Bremen besorgt – 1:1 (16.). Wenig später schloss Leonardo Bittencourt im Strafraum mit dem Rücken zum Tor ab und verfehlte mit einem Heber über sich selbst nur knapp den langen Pfosten (25.).

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden: Doppelpack! Niclas Füllkrug dreht das Spiel vor der Pause

Nach rund einer halben Stunde brachten es die Bremer auf stolze 75 Prozent Ballbesitz, die im Vorfeld erwarteten Kräfteverhältnisse schienen sich mit etwas Verspätung also doch noch einzustellen. Dynamo Dresden hatte allerdings etwas dagegen und kämpfte sich nach dem Gegentor zurück ins Spiel. Michael Akoto (33.) und Königsdörffer (39.) scheiterten jeweils an Pavlenka, der zweimal mit starken Reflexen zur Stelle war. Auf der anderen Seite war es dann erneut Niclas Füllkrug, der das Stadion jubeln ließ. Nach gefühlvoller Hereingabe des starken Christian Groß traf der Stürmer per Kopf zum 2:1 (45.), wovon sich die Gäste jedoch einmal mehr unbeeindruckt zeigten: Sekunden vor dem Pausenpfiff köpfte Dresdens Julius Kade den Ball wuchtig gegen die Latte (45.+1). Allerspätestens da war klar, dass auf Werder Bremen in Durchgang zwei noch ein ordentliches Stück arbeiten warten würde.

Auch interessant: Falsche Einwurf-Entscheidung vor Gegentor? Dynamo Dresden sauer nach Pleite gegen Werder Bremen!

Werder Bremen gewinnt gegen Dynamo Dresden und ist Tabellenführer der 2. Bundesliga

Nachdem Leonardo Bittencourt kurz nach Wiederbeginn mit einem Kopfball an Dynamo-Keeper Anton Mitryushkin gescheitert war (48.), ließ der schnelle Königsdörffer die Bremer auf der anderen Seite einmal mehr zittern. Milos Veljkovic hatte sich bei einem Zweikampf im Mittelfeld grob verschätzt, kam nicht mehr hinter dem Dresdner her, dessen Abschluss Pavlenka per Fußabwehr entschärfen konnte (59.). Ole Werner reagierte in der Folge, brachte in der 66. Minute den eher defensiv ausgerichteten Rapp für den insgesamt glücklosen Bittencourt, um seiner Mannschaft damit neue Stabilität zu verleihen. Eine Umstellung, die sicher auch dem mutigen Auftritt der Gäste geschuldet war. Trotz mehr Ballbesitz und der größeren individuellen Klasse schaffte es Werder Bremen in dieser Phase der Partie nicht, den Gegner unter Kontrolle und vom eigenen Tor fernzuhalten. Auch offensiv suchte das Team nun meist vergeblich nach der entscheidenden Lücke.

Achtung: Werder-Stürmer Marvin Ducksch hat eine Ausstiegsklausel im Vertrag!

Am Ende reichte es zum knappen und angesichts der Niederlagen der beiden Aufstiegs-Kontrahenten Hamburger SV und Schalke 04 enorm wichtigen Heimsieg, der Werder Bremen seinem großen Traum von der Bundesliga-Rückkehr wieder einen Schritt näherbringt. Am kommenden Samstag müssen die Bremer, die bereits sechs Punkte Vorsprung auf Platz vier haben, nun ab 20.30 Uhr beim Tabellensiebten 1. FC Heidenheim antreten. (dco)

Werder Bremen: Pavlenka – Veljkovic, Toprak, Friedl – Weiser (90.+1 Agu), Groß, Jung, Schmidt (81. Gruev), Bittencourt (66. Rapp) – Füllkrug, Ducksch (90.+1 Woltemade)

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden: Lest den Spielverlauf im Live-Ticker nach!

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden heute: Alle Tore, News und Infos zum Spiel am 25. Spieltag der 2. Bundesliga gibt‘s live im Liveticker der DeichStube* am Sonntag (13.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker)! Der Endstand ist 2:1 für Werder Bremen.

>>> LIVE-TICKER AKTUALISIEREN <<<

15.27 Uhr: Ein hartes Stück Arbeit, in dem es keine Schönheitspreise zu gewinnen gab. Aber immerhin drei Punkte, die Werder wieder an die Tabellenspitze bringen. Damit verabschieden wir uns bis zum Spiel gegen Heidenheim. Machts gut, Derbysieger!

15.26 Uhr: Das war es! Werder gewinnt gegen Dresden nach 0:1-Rückstand und zwei Füllkrug-Toren mit 2:1!

90.+3: Toprak geht konsequent gegen Drchal in den Zweikampf und läuft damit den Ball ab.

90.+1: Und die beiden Protagonisten aus dem letzten Ticker-Eintrag haben jetzt auch Feierabend. Ducksch und Weiser machen für Agu und Woltemade Platz. Derweil zeigt Thomsen vier Minuten Nachspielzeit an.

90. Min: Weiser mit dem Abschluss, aber ohne Gefahr. Dafür sieht Sollbauer nach einem Tritt zuvor gegen Ducksch noch Gelb.

89. Min: Ducksch setzt sich erst gut gegen Sollbauer durch, aber der letzte Mann Knipping nimmt ihmd dann noch die Kugel vom Fuß.

88. Min: Trotz des Rückstands ist ein echtes Aufbäumen Dresdens nicht zu erkennen.

86. Min: Dresden zieht die letzten beiden Wechselmöglichkeiten: Daferner und Torschütze Königsdörfer sind raus, dafür nun Diawusie und Drchal im Spiel.

85. Min: Nein. Friedl setzt in der zweiten Welle gegen Akoto nach und foult dann.

84. Min: Vielleicht ja jetzt: Ecke Werder.

82. Min: Werder wieder mit einer Kombination im Sechzehner, wo gefühlt jeder in Grün-Weiß mindestens einmal am Ball ist, aber am Ende auch ein Dresdner, der die Situation bereinigt, bevor sie gefährlich wird.

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden im Live-Ticker: Wenige Chancen, kaum Spielfluss – aber Werder führt weiterhin

80. Min: Werder wechselt. Schmidt geht, dafür jetzt Gruev in der Partie. Auch Dresden wechselt ein weiteres Mal: Sebastian Mai klatscht sich mit Weihrauch ab, der ihn ersetzt.

79. Min: Schmidt mit Zug zum Tor, am Fünfmeterraum legt er noch mal quer, aber Füllkrug und Ducksch haben wohl mit dem direkten Abschluss gerechnet und kommen nicht mehr an die Kugel.

75. Min: Das Spiel gönnt sich gerade wieder eine kleine Pause. Allgemein ist die zweite Halbzeit bei Weitem nicht so ereignisreich wie der erste Durchgang. Die Partie lebt von der Spannung, die das knappe Ergebnis bietet.

73. Min: Jung sucht mit einer scharfen Linksflanke Weiser im Sechzehner, Dresden klärt zur nächsten Ecke.

71. Min: Borrello versucht es aus der Distanz, aber der Ball fliegt deutlich über das Tor von Pavlenka.

69. Min: Rapp zieht von links mit dem Außenrist eine Flanke scharf vors Tor, wo Ducksch um Haaresbreite verpasst.

67. Min: Schmidt schlägt die Hände vors Gesicht, denn da war mehr drin. Aber sein Steckpass auf Füllkrug missrät komplett und zischt ins Toraus.

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden im Live-Ticker: Werder tut sich schwer gegen konternde Gäste

66. Min: Wechsel auf beiden Seiten: Bittencourt geht, Rapp kommt. Bei Dresden verlässt der unauffällige Batista Meier den Platz, Mörschel betritt ihn. Außerdem Borrello für Schröter mit von der Partie.

64. Min: Einen ungenauen Rückpass will Pavlenka zu Jung spielen, aber auch dessen Pass ist etwas kurz, Jung kann gerade so stören, dass Dresdens Schröter nicht gefährlich an den Ball kommt.

64. Min: Schmidt treibt die Kugel und legt links raus auf Bittencourt, dessen Flanke wird aber von Dresdens Abwehr rausgeschlagen.

59. Min: Aus dem Nichts die Riesenchance aufs 2:2 für Dresden: Veljkovic verliert den Zweikampf gegen Königsdörffer. Der läuft von links ein und hat nur noch Pavlenka vor sich, doch der Werder-Schlussmann holt den Abschluss mit dem Fuß aus dem kurzen Eck! Klasse Tat, durchatmen!

58. Min: Weiser angelt sich vor dem Strafraum den Ball, sieht dann kurz die Lücke zwischen zwei Dresdnern und will durchpeitschen, aber Dresdens Abwehr bekommt irgendwie noch das Bein dazwischen und verhindert, dass Weiser frei vorm Tor auftaucht.

56. Min: Werder tut sich ein wenig schwer im Moment, aber von Dresden geht derweil keine wirkliche Gefahr aus. Wir wissen aber mittlerweile, dass Dynamo bei Standards und Kontern durchaus immer für eine gefährliche Aktion gut ist.

53. Min: Werder heute sehr spielfreudig, viele Kombinationen. Die nächste über Bittencourt und Füllkurg versandet allerdings, da der Pass von Letzterem auf Ersteren etwas zu fest ist und ins Toraus geht.

51. Min: Da passiert nichts, Abstoß für Werder.

50. Min: Kade holt für die Gäste die nächste Ecke raus.

48. Min: Dicke Chance für Werder! Ducksch schlägt eine Ecke von rechts. Dresdens Abwehr springt unter dem Ball durch, der Ball fällt Bittencourt auf den Kopf und fliegt dann in Richtung rechte untere Ecke, aber Mitryushkin macht sich lang und holt die Kugel raus.

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden im Live-Ticker: Die zweite Halbzeit läuft

47. Min: Da muss er schmunzeln: Weiser wirft sich einen Einwurf aus Versehen quasi selbst vor die Füße, Thomsen pfeift die Aktion richtigerweise ab. Sieht man auch nicht häufig im Profibereich.

46. Min: Schiedsrichter Thomsen gibt die zweite Hälfte frei.

14.34 Uhr: Die Mannschaften kehren auf den Platz zurück, die zweite Halbzeit steht in den Startlöchern.

14.23 Uhr: Trotz einiger Leerlaufphasen sehen die Zuschauer ein unterhaltsames Spiel, was auch an Dynamo Dresden liegt. Die Sachsen verstecken sich nicht, beflügelt durch die frühe Führung durch Königsdörffer (2.) wären noch weitere Treffer möglich gewesen. Stattdessen aber übernahm Werder die Kontrolle und dreht die Partie durch zwei Füllkrug-Tore (16., 45.) noch vor der Pause.

14.20 Uhr: Dann ist Pause! Das gibt uns die Zeit, euch das Bild des 2:1 in den Kopf zu malen: Groß kommt vor dem Strafraum an den Ball und flankt in Richtung des linken Pfostens, genau auf den Kopf von Füllkrug, der wuchtig links unten einnickt. Mitryushkin ist zwar noch dran, kann den Einschlag aber letztlich nicht mehr verhindern!

45.+1: Unmittelbar vor der Pause zwingt Dresdens Kade Pavlenka zur nächsten Parade, da war der Ausgleich per Kopfball möglich!

45. Min: Tooooooooor für Werder, wieder Füllkrug!

43. Min: Der auffällige Füllkrug mit der nächsten Torannäherung in Form eines Kopfballs, der aber über das Dynamo-Tor fliegt.

42. Min: Ducksch hat links ganz viel Platz und läuft in den Strafraum. Er versucht es mit einem flachen Schlenzer, der wohl im langen Eck gelandet wäre, aber Mitryushkin taucht ab und dreht das Leder um den Pfosten. Die Ecke danach ist ungefährlich.

40. Min: Auch die ist nicht ganz ungefährlich, aus kurzer Distanz muss Pavlenka einen Kopfball über die Latte wischen. Die dann folgende Ecke allerdings bringt etwas Ruhe rein, da keinerlei Ertrag für Dynamo.

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden im Live-Ticker: Beide Teams mit Chancen

39. Min: Großchance für Dresden: Schröter zieht in den Sechzehner und spielt auf Königsdörffer quer. Der hält drauf, Pavlenka wehrt mit dem Fuß zur Ecke ab.

38. Min: Nach kurzer Auszeit im Spiel schickt Füllkrug Ducksch auf die Reise, dem die Ballannahme aber misslingt, sodass Mitryushkin den Ball aufnehmen kann. Schade, wenn Ducksch den vernünftig mitnimmt, steht er frei vor dem Kasten.

33. Min: Pavlenka muss wieder eingreifen, nachdem Akoto aus dem Rückraum zum Schuss kam. Es gibt zwar Ecke für Dresden, aber die ändert nichts am Spielstand.

32. Min: Ein Abschluss von Dresden: Akoto versucht es, trifft aber nur Veljkovic im Strafraum an der Brust. Die Dresdner wollen einen Handelfmeter haben, aber der Arm war angelegt, wenn er überhaupt am Ball war.

30. Min: Wieder ein schöner Spielzug, durch den Jung im Strafraum in Position kommt, aber abgegrätscht wird. Es gibt zwei Ecken. Die erste bringt eine weitere Ecke, die zweite einen Einwurf ein.

28. Min: Dresdens Julius Kade sieht Gelb nach einem Foul an Füllkrug im Werder-Straftraum. Harte Entscheidung.

28. Min: Nach der offensiv geführten und ereignisreichen Anfangsphase hat sich das Spiel mittlerweile ein wenig beruhigt. Ebenfalls beruhigend: Werder hat das Heft des Handelns fest in der Hand.

26. Min: Groß sieht Gelb nach einem Foulspiel im Mittelfeld an Sebastian Mai.

24. Min: Füllkrug köpft den Ball in den Strafraum in den Lauf von Bittencourt, der den Ball nicht gut mitnimmt, dann aber mit dem Rücken zum Tor den Ball über die Schulter ins lange Eck heben will – knapp vorbei. War einen Versuch wert.

24. Min: Der zweite Ball landet bei Ducksch, der einen schönen Doppelpass mit Bittencourt spielt und Platz für eine Hereingabe hat, aber Dresdens Abwehr wirft sich rein und verhindert eine möglicherweise gute Chance im Ansatz.

23. Min: Nicht schlecht, aber Dresden klärt zur Ecke.

22. Min: Foul an Weiser, knapp vor der rechten Strafraumkante.

19. Min: Das Ergebnis gibt die Kräfteverhältnisse in der Anfangsphase auch gut wieder, da beide Teams ihre Möglichkeiten hatten.

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden im Live-Ticker: Niclas Füllkrug gleich Dynamo-Blitzstart schnell aus

17. Min: Zum Zunge schnalzen: Jung bringt den Ball flach an den Sechzehner, wo Schmidt clever durchlässt. Füllkrug ist dadurch Passempfänger und spielt einen Doppelpass mit Ducksch, der die komplette Abwehr aushebelt, Fülle in Position bringt – und Werder das 1:1 erzielen lässt! Geht doch!

16. Min: Tooooooor für Werder Bremen, da ist der Ausgleich, ein Traumtor in der Entstehung!

14. Min: Königsdörffer zieht in den Strafraum und will im Fünfmeterraum an der Grundlinie an Toprak vorbeiziehen, rutscht aber aus und stolpert den Ball aus dem Spielfeld. Abstoß. Aber: Dresden hier überraschend offensiv, ruht sich zudem nicht auf der eigenen Führung aus, sondern sucht weiterhin den schnellen Weg nach vorne.

13. Min: Wieder Dresden: Kade sucht mit einem Steckpass einen seiner Stürmer, der Ball ist jedoch etwas zu fest gespielt, sodass Schröter und Daferner keine Chance haben, an die Kugel zu kommen.

10. Min: Füllkrug zieht von rechts in den Strafraum, vernascht seinen Gegenspieler und hat viel Platz, nutzt den aber unzureichend und stellt Dynamo-Schlussmann Mitryushkin nicht vor Probleme.

7. Min: Ducksch holt nun die erste Werder-Ecke raus. Aber auch hier kein Ertrag.

5. Min: Nächste gute Chance für die Gäste: Schröter macht den Ball im Strafraum fest und legt auf Sebastian Mai ab, der zieht ab und zwingt Pavlenka zur Glanzparade! Die nachfolgende Ecke bringt nichts ein.

3. Min: Im direkten Gegenzug die Riesenchance für Werder: Schmidt steckt auf Ducksch durch, der im Sechzehner abdrückt, das lange Eck nur knapp verfehlt. Rasante Anfangsphase.

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden im Live-Ticker: Kalte Dusche für Werder, Dynamo führt früh

2. Min: Tor für Dresden, das ging schnell. Die zweite Ecke landet auf dem Oberschenkel von Königsdörffer und von dort unter der Latte des Werder-Tores. 1:0 für Dynamo ...

2. Min: Dynamo Dresden holt die erste Ecke heraus – und die wird gefährlich, Pavlenka muss eingreifen!

1. Min: Der Ball rollt, das Spiel läuft!

13.32 Uhr: „Wir wollen nicht schweigen, sondern unsere Stimme erheben gegen diesen unsinnigen Krieg!“ – Die Message kommt, das Stadion klatscht und äußert seine Meinung zu Russlands Staatsoberhaupt in nicht zitatfähiger Weise.

13.30 Uhr: Die Kapitäne Toprak und Sollbauer klatschen sich ab, die Teams wechseln die Seiten. Beide Teams versammeln sich am Mittelkreis für eine Gedenkminute.

13.29 Uhr: ... und da kommen sie!

13.25 Uhr: Alles ist bereit und angerichtet für das Spiel im Weserstadion. Die Teams stehen bereit, es wird jedoch gleich gewiss wieder ein gemeinsames Zeichen im Zuge des Einmarsches Russlands in der Ukraine geben.

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden im Live-Ticker – Romano Schmid: Die Fans ziehen uns mit

13.20 Uhr: Romano Schmid adelt am Sky-Mikro Christian Groß: „Er ist richtig wichtig für die Mannschaft“. Der Derbysieg der Vorwoche war für ihn „etwas Besonderes, aber nichtsdestotrotz müssen wir die Kirche im Dorf lassen und weiter punkten“. Zuletzt noch ein paar nette Worte an die Werder-Fans: „Die ziehen uns richtig mit!“ Bestenfalls auch heute gegen Dynamo ....

13.15 Uhr: „Der Rahmen passt“, sagt Dynamo-Trainer Capretti vor dem Spiel vor großer Kulisse im Weserstadion gegenüber Sky. Überglücklich sei er jedoch erst, wenn „die Jungs performen“.

13.09 Uhr: Wir schauen auf die Bilanz in direkten Duellen zwischen Werder und Dynamo: 12 Spiele gab es, 6 gewann der SV Werder, 4 die SGD, 2 Partien endeten Remis. An die Hinrunden-Begegnung denken alle Werder-Fans mit Grauen zurück: Nach zwei Treffern des angesprochenen Daferner und einem Schröter-Tor schickten die Sachsen die Grün-Weißen mit einer 0:3-Packung wieder nach Hause – ein Warnsignal, dass das Spiel heute kein Selbstläufer wird.

13.02 Uhr: Die Bremer sind über Nacht von der Tabellenspitze gerutscht. Zwar verlor der Verein mit der blauen Raute auf der Brust in Nürnberg (1:2) und der FC Schalke wie erwähnt gegen Hansa Rostock (3:4), aber der FC St. Pauli (3:1 gegen Karlsruhe) und in beeindruckender Weise der SV Darmstadt mit 3:2 (nach 0:2-Rückstand) gegen den 1. FC Heidenheim punkteten dreifach und überholten die Grün-Weißen. Mit einem Sieg allerdings kann Werder sich den Platz an der Sonne wieder zurückholen und den Abstand zum vierten Platz auf sechs Punkte ausbauen.

12.59 Uhr: Werder hat mit 47 Toren die derzeit viertbeste Offensive der 2. Bundesliga. Vor allem Marvin Ducksch (15 Tore) und Niklas Füllkrug (11) haben diese Zahl in den letzten Wochen ordentlich in die Höhe geschraubt. Auf der Seite der Dresdner sieht es deutlich mauer aus: 23 Treffer bedeuten den zweitschwächsten Wert der Liga. Aufpassen muss Werder dennoch besonders auf Christoph Daferner: Der Dynamo-Stürmer ist mit zehn erzielten Toren fast an der Hälfte aller Treffer seines Teams als Torschütze beteiligt.

12.53 Uhr: Die Vorzeichen sind dabei eindeutig: Werder ist in diesem Jahr und unter Trainer Ole Werner noch ungeschlagen, holte aus neun Spielen 25 von 27 möglichen Punkten. Die Sachsen hingegen warten seit acht Spielen auf einen Sieg, befinden sich im freien Fall und sind nach dem Rostocker 4:3-Sieg auf Schalke und dem 3:1 des SV Sandhausen gegen Hannover 96 gestern auf den Relegationsplatz abgerutscht. Alles andere als ein Werder-Sieg wäre eine Enttäuschung, aber jeder weiß, dass auch solche Spiele erst mal gewonnen werden müssen – wir erinnern uns an das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt ...

12.49 Uhr: Das Weserstadion füllt sich langsam. 25.000 Zuschauer dürfen heute der Partie beiwohnen, die meisten davon Derbysieger. Wir werden nicht müde, es zu betonen, es fühlt sich auch eine Woche später noch ganz gut an.

12.46 Uhr: Schiedsrichter der heutigen Partie ist Martin Thomsen. Ihm assistieren Patrick Glaser und Dominik Jolk, Vierter Offizieller ist Justus Zorn. In Köln sitzen Günter Perl und Robert Wessel und schauen sich das Spiel an den Bildschirmen ganz genau an.

12:42 Uhr: Wir schreiben „Lars Lukas Mai“, da auf der Gegenseite ein Mai in der Startelf steht: Sebastian ist der große Bruder von Werders Lars Lukas. Er bekommt heute von seinem neuen Trainer Guerino Capretti das Vertrauen ausgesprochen. Der hatte unter der Woche Alexander Schmidt beerbt, der entlassen worden war. Weiterhin setzt der Neue auf folgende Spieler: Akoto – Sollbauer, Knipping, Sebastian Mai, Giorbelidze – Schröter, Kade, Batista Meier – Mitryushkin, Königsdörffer, Daferner. Auf der Bank sitzen Liesegang (ET), Becker, Ehlers, Borrello, Diawusie, Fein, Mörschel, Weihrauch und Drchal.

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden im Live-Ticker: Die Aufstellungen sind da

12.34 Uhr: Damit nur eine Änderung in der Startelf im Vergleich zum 3:2-Sieg in der Hauptstadt des Bundeslandes Hamburg in der Vorwoche. Schmid sitzt heute eine Gelbsperre ab, dafür beginnt Schmidt. Auf der Bank nehmen heute Platz: Zetterer (ET), Agu, Lars Lukas Mai, Gruev, Mbom, Rapp, Schönfelder, Dinkci und Woltemade.

12.31 Uhr: Da sind die Aufstellungen! Werder-Trainer Ole Werner schenkt heute folgendem Personal zu Beginn sein Vertrauen: Pavlenka – Veljkovic, Toprak (C), Friedl – Weiser, Bittencourt, Groß, Schmidt, Jung –Füllkrug, Ducksch.

12.28 Uhr: Moin, moin an alle Derbysieger aus der guten Deichstube! Heute empfängt der SV Werder Bremen die SG Dynamo Dresden zum Heimspiel am 25. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga. Wir warten auf die Aufstellungen beider Teams, ganz besonders natürlich auf die der Grün-Weißen. Jeden Moment müsste es soweit sein.

An dieser Stelle entsteht der Live-Ticker zum Zweitliga-Spiel Werder Bremen gegen Dynamo Dresden. Anstoß ist am Sonntag im Bremer Wohninvest Weserstadion um 13.30 Uhr. Hier geht es gegen 12.30 Uhr mit den Aufstellungen der Mannschaften los. Mit dem Liveticker der DeichStube verpasst Ihr nichts!

Zum Vorbericht vom 4. März 2022:

Blick in die Wundertüte: Bei Werder Bremen ist nach dem Trainerwechsel bei Dynamo Dresden Improvisationstalent gefragt

Der SV Werder Bremen spielt am 25. Spieltag der 2. Bundesliga zu Hause gegen Dynamo Dresden. Das Spiel am Sonntag (13.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker) ist nach dem Trainerwechsel der Gäste aber ein Blick in die Wundertüte. Der Vorbericht der DeichStube*.

Bremen – Ein wenig aus der Mode sind sie ja schon gekommen, diese raschelnden Papierbeutelchen voller bunter Überraschungen, die es einst am Kiosk um die Ecke für verhältnismäßig kleines Geld zu kaufen gab. Dynamo Dresdens Coach Guerino Capretti setzt dennoch vor dem Gastspiel bei Werder Bremen (Sonntag, 13.30 Uhr, DeichStube-Liveticker) weiterhin auf ihre Wirkung – zumindest im übertragenen Sinne. „Wir sind für Werder eine kleine Wundertüte, denn bei einem neuen Trainer weiß man nie genau, wie der Gegner spielt“, sagte am Freitag der Mann, der bei den Sachsen unter der Woche den entlassenen Alexander Schmidt ersetzte.

Und ganz falsch liegt der 40-Jährige mit seiner Einschätzung nicht, denn sein Bremer Berufskollege Ole Werner gibt durchaus zu, dass der personelle Wechsel Auswirkungen auf die Vorbereitung hatte. „Es ist schon eine besondere Situation, wenn vor dem Spiel beim Gegner eine Veränderung stattfindet. Das macht die Dinge insofern unberechenbarer, weil man keine Rückschlüsse aus den letzten Spielen von Dynamo Dresden ziehen kann“, erklärte Werner auf der Pressekonferenz des SV Werder Bremen. „Man versucht sich dann damit zu beschäftigen, wofür der Trainer bei seinen letzten Stationen stand.“

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden: Trainerwechsel beim Gegner erschwert Ole Werner die Vorbereitung

Dabei ging der Blick unweigerlich nach Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt zum SC Verl. Dort hatte Capretti von 2017 an bis zuletzt gearbeitet, den einstigen Regionalligisten dabei in die 3. Liga geführt. Also besorgten sich Werder Bremens Co-Trainer Tom Cichon, der federführend für die Gegnerbeobachtung verantwortlich ist, und die Analysten Videomaterial aus der damaligen Zeit. Ole Werner verfügte aber auch schon vorher über einen gewissen Erfahrungsschatz. „Ich habe in der Vergangenheit das eine oder andere Spiel des SC Verl gesehen, weil wir zu meinen Kieler Zeiten dorthin Spieler abgegeben beziehungsweise verliehen hatten“, erläuterte der 33-Jährige. „Insofern ist mir bekannt, was er dort gemacht hat, aber das ist keine Garantie, dass er das eins zu eins auch in Dresden macht.“

So könnte die Startelf-Aufstellung des SV Werder Bremen gegen Dynamo Dresden aussehen!

Am Osterdeich tappt man also etwas im Dunkeln, wenn es darum geht, was da auf die Mannschaft im Endeffekt zukommen wird. „Man arbeitet in Wahrscheinlichkeiten, antizipiert, was für den Gegner mit dem Personal, das ihm zur Verfügung steht, passen könnte“, beschreibt der Chefcoach des SV Werder Bremen seine Vorbereitung. „Wir sind auf verschiedene Dinge gefasst, müssen aber trotzdem damit rechnen, dass wir erst in dem Moment, in dem wir den Aufstellungsbogen in der Hand halten, etwas mehr Klarheit haben.“ Klingt gefährlich, doch Werner bleibt gewohnt gelassen. „Da kommt es uns sicherlich zugute, dass wir in den vergangenen Wochen im Grunde gegen alle Grundordnungen gespielt haben, die im Fußball gängig sind.“

Werder Bremen: Sinne auch gegen Abstiegs-Kandidat Dynamo Dresden voll geschärft?

Und überhaupt gefällt es ihm sowieso besser, wenn es seine Spieler sind, die der Partie ihren Stempel aufdrücken und so für die gewünschten Entwicklungen sorgen. Allerdings sollte genau das ja schon einmal passieren – vor gar nicht allzu langer Zeit sogar. Im jüngsten Heimspiel gegen den FC Ingolstadt, der tabellarisch noch etwas schlechter dasteht als die ebenfalls abstiegsbedrohten Dresdener. Das Ergebnis ist bekannt: Werder Bremen mühte sich enorm und spielte letztlich nur 1:1. Wenig überraschend ist niemand im Bremer Lager sonderlich erpicht darauf, dass sich die Geschichte in ähnlicher Form am Sonntagnachmittag wiederholt.

Ole Werner registriert jedoch eine ganz andere Atmosphäre rund um sein Team, klimatische Störungen sind nicht auszumachen. „Ich musste die Sinne nicht noch einmal schärfen, die waren vom ersten Trainingstag an geschärft“, machte er deutlich. „Wir haben speziell in den mannschaftstaktischen Einheiten eine sehr gute Qualität, Aggressivität und Intensität gehabt. Wir sind aber gewarnt – sowohl aus dem Hin- als auch dem Ingolstadt-Spiel. Wir wissen, dass es nicht mit weniger als hundert Prozent getan sein wird.“

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden: So seht ihr das Spiel live im TV und im Live-Stream!

Werder Bremen gegen Dynamo Dresden: Tabellenführer will den ersten Platz im Aufstiegs-Rennen verteidigen

So unangenehm die 0:3-Niederlage gegen Dynamo vor einigen Monaten aber auch war, so wenig Raum nahm sie aktuell in der Vorbereitung des SV Werder Bremen ein. „Ein Thema war das jetzt nicht – wäre es aber auch nicht gewesen, wenn kein Trainerwechsel stattgefunden hätte“, meinte Ole Werner. „Es hat sich bei uns viel getan, in Dresden ebenfalls. Klar ist aber auch, dass dieses Ergebnis zeigt, welche Qualität im Kader von Dynamo Dresden vorhanden ist. Unsere Aufgabe wird es sein, durch eine eigene gute Leistung unsere Qualität dem entgegenzustellen.“

Zumal der Spitzenreiter – auch wenn es nicht laut ausgesprochen wird – gern seinen ersten Platz verteidigen möchte. So ganz allmählich biegt die Saison schließlich auf die Zielgerade ein, ein Countdown von zehn Spielen trennt Werder Bremen noch von der möglichen Rückkehr in die erste Liga. Es ist ein Endspurt im Aufstiegs-Rennen, der zumindest verbal noch immer betont unaufgeregt angegangen wird. „Es mag Situationen geben, in denen man über die Tabellenkonstellation spricht, bislang hatten wir das nicht“, sagte Werner. „Außerdem kennt ohnehin jeder die Tabelle.“ Alles andere wäre in der Tat ein Wunder – auch ohne zugehörige Tüte. (mbü) *DeichStube.de ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Mediengruppe Kreiszeitung und der WESER-KURIER Mediengruppe sowie ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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