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Ein Bild mit Seltenheitswert: Carlos Alberto in Aktion in einem Pflichtspiel von Werder Bremen.

Ehemaliger Rekord-Transfer von Werder Bremen

Carlos Alberto beendet seine Karriere - und will im Fußball bleiben

Einst machte ihn Werder Bremen zum Rekord-Transfer der Vereinsgeschichte, danach stürzte Carlos Alberto ab. Jetzt hat er im Alter von 34 Jahren seine Karriere als Fußballprofi beendet.

7,8 Millionen Euro Ablöse ließen sich die Bremer den Brasilianer kosten, die Erwartungen an den Rekordmann waren enorm. Doch der damals 22-Jährige konnte diese zu keinem Zeitpunkt erfüllen und entwickelte sich zu einem der größten Transfer-Flops der Werder-Geschichte.

In seiner Premierensaison für Werder Bremen bestritt Carlos Alberto lediglich fünf Pflichtspiele (zwei in der Bundesliga, eins im DFB-Pokal, eins in der Champions League und eines in der Qualifikation zur Königsklasse). Immer wieder warfen den Kreativspieler gesundheitliche Probleme und Disziplinlosigkeiten zurück, in Erinnerung bleibt eine Trainings-Prügelei mit Kollege Boubacar Sanogo.

Die Folge: Werder verlieh das teure Problemkind an die brasilianischen Erstligisten FC Sao Paulo (Januar 2008), Botafogo (Sommer 2008) und Vasco da Gama (2009), ehe es den Club endgültig in Richtung Heimat verließ - ablösefrei.

Ex-Werder-Bremen-Profi Carlos Alberto will nach Karriereende im Fußball bleiben

Doch auch in Südamerika nahm die Karriere des Champions-League-Siegers von 2004 (mit dem FC Porto) nie wieder so richtig Fahrt auf. Bei insgesamt acht Vereinen suchte der Brasilianer nach seinem Vertragsende in Bremen sein Glück, nirgendwo wurde er fündig.

Nun fasste der 34-Jährige den Entschluss, seine Laufbahn zu beenden. „Ich habe mich entschieden, wegen meiner körperlichen Probleme aufzuhören“, erklärte Alberto im Gespräch mit dem Sportsender „Globo Esporte“. „Ich kann dem Fußball nicht mehr die Leistung geben, die ich geben möchte.“ Carlos Alberto kündigte allerdings an, dem Fußball weiterhin treu bleiben zu wollen. In welcher Funktion das sein wird, ließ er aber offen.

Unterdessen könnte sich ein anderer teurer Werder-Einkauf bezahlt machen. Bei den Grün-Weißen ist offenbar ein Millionen-Angebot ins Haus geflattert, aber Werder Bremen und Milot Rashica lassen Benfica Lissabon abblitzen. In der Frage nach einem Transfer von Marko Grujic zu Werder Bremen naht außerdem eine Entscheidung.

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