Florian Kohfeldt, Cheftrainer des SV Werder Bremen, ist mit dem Punkt gegen Eintracht Frankfurt insgesamt zufrieden.
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Florian Kohfeldt, Cheftrainer des SV Werder Bremen, ist mit dem Punkt gegen Eintracht Frankfurt insgesamt zufrieden.

Werder holt 1:1 bei der SGE

Werder-Coach Florian Kohfeldt: „Das stärkt den Glauben“ - die Stimmen zum Unentschieden gegen Eintracht Frankfurt

Frankfurt – Der SV Werder Bremen hat sich bei Eintracht Frankfurt einen Punkt erkämpft und ist nun seit fünf Spielen ungeschlagen. Die Stimmen zum 1:1 gegen die SGE von Florian Kohfeldt, Maximilian Eggestein und Co..

Florian Kohfeldt (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „In Summe ist das ein verdienter Punkt für uns. Es war unser Plan, Frankfurt etwas mehr den Ball zu geben. Auch wenn das vielleicht für uns etwas untypisch ist. Aber das hat gerade in der ersten Halbzeit sehr gut funktioniert, weil wir da auch nicht zu tief gefallen sind. Wir hatten immer wieder Nadelstiche über Konter, die wir leider nicht so gut ausgespielt haben. Wir können schon in der ersten Halbzeit das Tor machen. Frankfurt hatte das Abseitstor und dann noch eine halbe Szene. Wir machen dann das 1:0. Das war sehr gut von Josh Sargent, das freut mich sehr für ihn. Dann hatten wir eine Phase, in der wir zu tief waren. Da hat Frankfurt viel Druck gemacht und auch die eine oder andere Chance. Wir waren aber weiter gefährlich. Tahith Chong geht alleine aufs Tor zu. Wir hatten Josh aus elf Metern und Milot vom 16er.

Auswärts mit einem Zähler bin ich zufrieden. Aber man muss auch sagen: Wir haben jetzt dreimal Unentschieden gespielt, da wäre es schon ganz gut, Freitag das Heimspiel gegen Köln zu gewinnen, damit wir dann auch in die nächste Länderspiel-Pause beruhigt gehen können. Ich sehe uns auf einem Weg. Wir haben heute wieder mit vier sehr jungen Spielern gespielt. Was mir gefällt, ist, dass wir immer wieder Rückschläge wegtun können. Wir geraten nicht in Panik und das stärkt den Glauben."

Christian Groß (Werder-Vorlagengeber zum 1:0): Frankfurt ist immer ein schwieriges Auswärtsspiel. Wir hatten gute Phasen, in denen wir den einen oder anderen Stich mehr hätten setzen können, wir hatten aber auch Druckphasen zu überstehen. Hinten raus müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Beim Gegentor ist es eine Fehlerkette, hinten raus müssen wir es besser verteidigen. Aber es gehört im Fußball dazu, dass man Fehler macht. Weiter geht‘s.“

Maximilian Eggestein (Werder-Profi): „Ich denke, der Punkt ist in Ordnung. Allerdings haben wir geführt und hatten die Möglichkeit auf das 2:0, von daher wäre mehr drin gewesen.“

Werder Bremen mit Punktgewinn gegen Eintracht Frankfurt unterm Strich zufrieden

Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): „Ich war nach den ersten 30 Minuten nicht zufrieden. Es war zu langsam, zu behäbig und ideenlos. Danach waren wir ordentlich im Spiel. Wir haben sehr viel investiert. Zum Schluss hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Es ist Unzufriedenheit, wenn man gewinnen will. Das ist nicht das, was wir uns gewünscht haben.“

Bas Dost (Stürmer von Eintracht Frankfurt): „Das Tor von denen kam aus dem Nichts. Ich werde angespielt und der Typ hinter mir (Marco Friedl. Red.) legt sich auf mich, dann fällt das 1:0. Wir haben super gekämpft und schnell das 1:1 gemacht. Am Ende hatten wir mehr verdient. Ich stehe hier ein bisschen genervt, wir wollten drei Punkte. Mit dem 1:1 bin ich nicht zufrieden.“

Sebastian Rode (SGE-Profi): „Wir können nicht zufrieden sein. Wir waren etwas zu pomadig, hatten zu wenige Eins-gegen-eins-Situationen im letzten Drittel. Das wurde erst nach dem Gegentor besser.“

*Mit Material von Sky und Werder.de

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