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Yuya Osako war nicht nur wegen seines Doppelpacks der überragende Mann beim SV Werder Bremen gegen den FC Augsburg.

Stimmen zum 3:2 von Werder gegen Augsburg

Einzelkritik und Noten: Osako überragend, auch Friedl glänzt

Bremen - Der SV Werder Bremen hat im dritten Bundesliga-Spiel beim 3:2 gegen den FC Augsburg den ersten Saisonsieg eingefahren. Die Spieler in der Einzelkritik.

Jiri Pavlenka: Schon wieder zwei Gegentore. Ein Vorwurf ist ihm nicht zu machen, aber er bekommt in dieser Saison fast nichts zu packen. Beim fiesen Flatter-Freistoß von Max (85.) zwar zur Stelle, aber auch im Glück, dass die Abwehr nach vorne folgenlos blieb. Note 3

Michael Lang: Premiere im Werder-Trikot – und von Aufregung keine Spur. Der 28-Jährige machte es ordentlich auf der rechten Seite, wagte sich auch nach vorne und flankte. Verzichtete aber auf das große Risiko. Note 3

Theodor Gebre Selassie: Der Tscheche half wie schon gegen Hoffenheim in der Innenverteidigung aus. Vor dem ersten Gegentor ließ er sich allerdings herauslocken, verlor den Zweikampf und fehlte dann hinten. Vor dem 2:2 versuchte Gebre Selassie, bei einem Konter auf Abseits zu spielen, doch das ging schief, weil Niederlechner aus der eigenen Hälfte gestartet war. Note 4 

Niklas Moisander: Der Abwehrchef machte es grundsätzlich gewohnt souverän, doch wie schon gegen Hoffenheim sah er bei hohen Bällen nicht immer gut aus: Dieses Mal beim 1:1 und bei einem Finnbogason-Kopfball, der fast das 3:3 bedeutet hätte (75.). Note 4

Marco Friedl: Der junge Österreicher wird immer robuster und wertvoller. Vor dem 1:0 eroberte er mit einer Monster-Grätsche den Ball. Das 3:2 bereitete er dann mit einer butterweichen Flanke vor. Note 2

Fotostrecke: Torfestival zwischen Werder und Augsburg

Werder Bremen gegen den FC Augsburg
Werder Bremen gegen den FC Augsburg © gumzmedia
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Werder Bremen: Nuri Sahin als Quarterback - Davy Klaassen „on fire“

Nuri Sahin: Werders Quarterback. Es macht Spaß, seinen Würfen – pardon – langen Bällen zuzuschauen. Nicht nur seine Vorarbeit zum 2:1 durch Sargent war genial. Schonte sich als Sechser nicht. Ging beherzt in die Zweikämpfe, musste nach einem Duell mit Gregoritsch behandelt werden (32.), konnte aber weitermachen. Nach der Pause nicht mehr ganz so auffällig. Note 2,5

Maximilian Eggestein: War vor der Pause so viel unterwegs wie kein anderer Bremer, aber irgendwie passte es bei ihm an diesem Tag nicht so recht zusammen. Wurde oft gestoppt oder traf im Offensivspiel die falsche Entscheidung. Doch Eggestein gab nie auf, kämpfte sich durch die Partie. Note 3,5

Davy Klaassen: War mal wieder „on fire“, wollte die Augsburger niederkämpfen. Zwischendurch streute er aber auch ein paar spielerische Finessen ein, wie seine Hereingabe auf Osako, die dieser ungenutzt ließ (40.). Verpasste nur knapp das frühere 3:3 (60.). Note 2,5

Überragende Offensive verhilft Werder Bremen zum ersten Saisonsieg gegen den FC Augsburg

Yuya Osako (bis 90.): Nicht nur ein ganz starker Zehner, der sich immer anbot und die Bälle geschickt weiterleitete, sondern auch ein eiskalter Vollstrecker. Beim 1:0 (6.) machte er es allein auf den Keeper zustürmend mit Übersicht, beim 3:2 (67.) dann per Direktabnahme mit Gewalt. Note 1

Josh Sargent (bis 82.): Dieses Traumtor wird ihn sein Leben lang begleiten. In bester Pizarro-Manier nahm er den langen Ball von Sahin in der Luft an, schoss sich selbst noch mal an, überlupfte den Keeper, um dann das 2:1 zu erzielen (21.). Aber nicht nur damit hatte er seinen Startelf-Einsatz gerechtfertigt. Agierte mutig und zielstrebig, wenn ihm auch nicht alles gelang. Note 2

Niclas Füllkrug (bis 87.): Der Mittelstürmer kann auch Spielmacher. Grandios, wie er das 1:0 von Osako mit einem cleveren Pass vorbereitete. Dann konnte ihn Lichtsteiner nur mit einem Foul stoppen und sah Gelb-Rot (34.). Füllkrugs einziges Manko: Er vergab seine guten Chancen. Nach der Pause wartete er im Strafraum vergeblich auf gute Anspiele. Note 2,5

Claudio Pizarro (ab 82.): Der Älteste kam für den Jüngsten – und das Weserstadion bebte. Note -

Martin Harnik (ab 87.): Ersetzte Füllkrug im Angriff und brachte den knappen Vorsprung mit über dei Zeit. Note -

Christian Groß (ab 90.): Bundesliga-Premiere - und das mit 30 Jahren. Der U23-Kapitän wurde gebraucht, um den knappen Vorsprung ins Ziel zu retten. Note -

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Glänzender Osako führt Werder Bremen gegen den FC Augsburg zum ersten Saisonsieg - der Spielbericht. Die Stimmen zum Spiel von Werder Bremen gegen den FCA - Nuri Sahin: „Jetzt bin ich einfach nur erleichtert.“ Am letzten Tag der Transferphase hat Frank Baumann noch einmal zugeschlagen – Werder Bremen steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Leonardo Bittencourt von der TSG 1899 Hoffenheim. So lief diese Transferphase für Werder: Groß gedacht, gut gemacht – ein Kommentar zum Transfer-Sommer von Werder Bremen.

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