André Breitenreiter, Trainer der TSG Hoffenheim, beschwert sich im Spiel gegen Werder Bremen beim Vierten Offiziellen. Und nach der Partie meckerte er über die Schiedsrichter.
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André Breitenreiter, Trainer der TSG Hoffenheim, beschwert sich im Spiel gegen Werder Bremen beim Vierten Offiziellen. Und nach der Partie meckerte er über die Schiedsrichter.

Ärger wegen Elfmeter-Szene

Breitenreiters Breitseite: Hoffenheims Coach kritisiert Schiedsrichter nach dem Werder-Spiel

Sinsheim – Ausführen wollte er seine Kritik zunächst nicht weiter, „denn man muss nicht immer alles sagen“, erklärte André Breitenreiter, nachdem der Trainer der TSG 1899 Hoffenheim zuvor deutlich gemacht hatte, dass er mit der Leistung des Schiedsrichtergespanns während des Heimspiels gegen den SV Werder Bremen (1:2) überhaupt nicht einverstanden gewesen war. „Es gab ein paar Dinge, die mir heute nicht gefallen haben“, sagte Breitenreiter, in dem es offenbar so sehr brodelte, dass er doch noch konkreter wurde – und seinem Ärger Luft machte.

Zwei Entscheidungen hatten den 49-Jährigen in der Schlussphase des Spiels besonders gestört. Zunächst einmal die Entstehungsgeschichte des Foulelfmeters für Werder Bremen, den Niclas Füllkrug in der 86. Minute zum Siegtreffer nutzen sollte. „Man kann den geben, keine Frage“, räumte André Breitenreiter ein, ehe er dem Gefoulten Mitchell Weiser attestierte: „Er macht es clever, bekommt den Kontakt und geht zu Boden. Ob es aber dem Kontakt geschuldet war, ist etwas anderes.“

Elfmeter für Werder Bremen nach VAR-Einsatz? TSG Hoffenheim-Trainer André Breitenreiter kritisiert Schiedsrichter

Was danach passierte, regte den Trainer der TSG Hoffenheim aber wesentlich mehr auf. Schiedsrichter Benjamin Cortus hatte zunächst gegen Strafstoß für Werder Bremen entschieden und das Spiel weiterlaufen lassen, sich die Szene nach Eingreifen des Video-Assistenten aber noch einmal auf dem Bildschirm angesehen, um sich dann zu korrigieren. „Für mich war es keine klare Fehlentscheidung, bei der eingegriffen werden muss“, sagte Breitenreiter, der darüber hinaus eine deutlich längere Nachspielzeit für angemessen gehalten hätte. Sechs Minuten gab Cortus am Ende obendrauf – viel zu wenig nach Meinung des Ex-Profis.

„Der Schiedsrichter hat sich allein die Elfmeterszene fünf Minuten lang angeschaut. Dazu gab es viele Momente, in denen es lange gedauert hat, bis der Ball wieder ins Spiel gekommen ist. Werder hat jeden Ball erstmal in die Hand genommen, wenn es Freistoß gab. Eigentlich hätte es zwölf Minuten Nachspielzeit geben müssen“, haderte André Breitenreiter, der auch in der Kommunikation des Schiedsrichtergespanns mit der Hoffeheimer Bank „Optimierungsbedarf“ ausgemacht hatte. (dco) Schon gelesen? „Kompletterer Spieler“ - Hamannn für Berisha statt Werder Bremens Stürmer Niclas Füllkrug im WM-Kader!

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