Milos Veljkovic von Werder Bremen im Trikot der Nationalmannschaft von Serbien
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Milos Veljkovic von Werder Bremen und Serbien sind bei der Europameisterschaft im kommenden Jahr nur Zuschauer.

Niederlage im Play-off-Finale

EM-Traum für Veljkovic und die Serben geplatzt

Er war zum Zuschauen verdammt und erlebte einen bitteren Abend vor dem Fernseher: Der Traum von der EM ist für Milos Veljkovic vom SV Werder Bremen und die serbische Nationalmannschaft geplatzt.

Serbien verlor das Play-off-Finale um die EM-Qualifikation am Donnerstagabend gegen Schottland mit 4:5 nach Elfmeterschießen. Die Schotten dürfen damit bei der nachzuholenden Europameisterschaft im kommenden Jahr spielen - es ist ihre erste Turnier-Teilnahme seit 23 Jahren. Milos Veljkovic von Werder Bremen verpasst damit sein zweites großes Turnier nach der WM 2018.

Veljkovic (bisher neun Länderspiele, das letzte im November 2018) konnte am Donnerstag nicht mitwirken. Er laborierte zuletzt an Adduktorenproblemen, hatte deswegen schon das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen den 1. FC Köln verpasst. Ohnehin hätten die Grün-Weißen Veljkovic aus Corona-Schutz-Gründen nicht zur Nationalmannschaft nach Belgrad reisen lassen. So verbrachte der 25-jährige Innenverteidiger den Abend vor dem Fernseher - das dokumentierte er sogar in einer Instagram-Story - und erlebte eine emotionale Achterbahnfahrt.

Werder Bremen: Milos Veljkovics EM-Traum platzt in den Play-offs - wie schon bei Milot Rashica

Schottland sah nach einem Tor durch Ryan Christie zu Beginn der zweiten Hälfte (52.) lange wie der sichere Sieger aus, doch in der letzten Minute der regulären Spielzeit glich noch Joker Luka Jovic (ehemals Eintracht Frankfurt, jetzt Real Madrid) für Serbien aus. Es ging erst in die Verlängerung, dann ins Elfmeterschießen. Die ersten neun Schützen trafen, dann scheiterte ausgerechnet Serben-Torjäger Aleksandar Mitrovic als letzter Mann an Torwart David Marshall.

Damit verpasst mit Milos Veljkovic auch der zweite Profi des SV Werder Bremen durch die Hürde Play-offs die EM. Im Oktober bereits war der Kosovo gescheitert, Milot Rashica fehlte damals im Spiel und damit auch im kommenden Sommer bei der EM. Übrigens: Kosovo-Rausschmeißer Nordmazedonien hat sich am Donnerstag durch ein 1:0 im Finale gegen Georgien das Ticket für die Euro gesichert. Die weiteren verbliebenen EM-Plätze holten sich in ihren Endspielen Ungarn (2:1 gegen Island, jetzt in einer EM-Gruppe mit Deutschland) und die Slowakei (2:1 gegen Nordirland). (han)

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