Mit Nicolai Rapp (l.) und Christian Groß hofft Werder Bremen, Ordnung ins defensive Mittelfeld zu bringen.
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Mit Nicolai Rapp (l.) und Christian Groß hofft Werder Bremen, Ordnung ins defensive Mittelfeld zu bringen.

Baustelle defensives Mittelfeld behoben?

Endlich Ruhe auf der Sechs? Werder-Trainer Anfang lobt Nicolai Rapp und Christian Groß

Bremen – Frage: Was haben Nabil Bentaleb, Marko Grujic und Fredrik Aursnes gemeinsam? Antwort: Sie alle wollte der SV Werder Bremen in der jüngeren Vergangenheit mal verpflichten, um eine neue Alternative, ja bestenfalls eine Dauerlösung für die Sechserposition zu haben – und sie alle sind schließlich nicht an der Weser gelandet, was der Rolle vor der Abwehr nach und nach das Image einer Dauerbaustelle im Kader verpasste.

In diesem Sommer, so hofft es der Zweitligist, könnte sich das Problem nun endlich gelöst haben – und zwar heimlich, still und leise. Dank eines Routiniers und eines Neuzugangs, der zuletzt gar nicht auf der Sechs spielte: Während der vergangenen beiden Partien des SV Werder Bremen gegen Hansa Rostock und den FC Ingolstadt war es Christian Groß (32) und Nicolai Rapp (24) gelungen, im Zentrum für Ordnung zu sorgen.

Werder Bremen: Clemens Fritz dementiert, dass die Sechs eine Dauerbaustelle war

Groß agierte dabei im defensiven Mittelfeld, Rapp, der im Sommer aus Darmstadt gekommen war, ließ sich als Achter bei Bedarf fallen und arbeitete fleißig nach hinten mit. „Mit Rappo und Grosso haben wir zwei Spieler, die eine gewisse Erfahrung haben und da zu Hause sind“, sagt Trainer Markus Anfang, lässt aber auch nicht unerwähnt, dass ihn auch der andere Achter, Niklas Schmidt, defensiv überzeugt habe.

Aufgrund der angespannten finanziellen Situation hatte Werder Bremen sich im Sommer genau überlegen müssen, in welche Positionen viel Geld investiert wird. Die Wahl fiel letztlich nicht auf die Sechs, weil der Verein sich dort – auch dank des eigenen Nachwuchses – für gut aufgestellt hält. Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz verweist in diesem Zusammenhang etwa auf Manuel Mbom oder Ilia Gruev – und schiebt das Image der Sechs als Dauerbaustelle ganz weit weg: „Das wurde nur von außen so gesehen.“ (dco) Schon gelesen? Trainings-Rückkehr: Werder Bremen hofft gegen den HSV auf Marvin Ducksch! Auch interessant: So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den HSV aussehen!

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