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Werder-Coach Florian Kohfeldt setzt nicht mehr auf Izet Hajrovic (li.) und Luca Caldirola.

Von Kohfeldt nicht berücksichtigt

Enttäuschung bei Hajrovic und Caldirola

Bremen - Es hat wieder mal nicht gereicht: Bei Werders Rückrundenstart gegen 1899 Hoffenheim (1:1) standen Izet Hajrovic und Luca Caldirola abermals nicht im Bremer Kader – sportlich reicht es für das Duo unter Trainer Florian Kohfeldt schlicht und ergreifend nicht mehr.

„Bis auf Fin Bartels und Thomas Delaney waren alle Spieler fit. Am Ende waren es sportliche Gründe“, erklärte Kohfeldt die Nicht-Berücksichtigung des Duos, bei dem Frust und Enttäuschung immer größer werden. „Beide nehmen es sehr professionell auf, sind aber natürlich auch enttäuscht“, sagte der Coach, der laut eigener Aussage versucht, Caldirola und Hajrovic in Einzelgesprächen ihre Lage zu erklären. „Ich kann keinem Spieler vorwerfen, dass er sich nicht richtig verhält“, betonte Kohfeldt und sprach von „Einzelschicksalen, die mir nicht egal sind“. So gebe es beispielsweise „kaum einen besseren Charakter in der Mannschaft als Luca“.

Das Transferfenster ist noch bis zum 31. Januar geöffnet. Gut möglich, dass Hajrovic und/oder Caldirola den Verein noch im Winter verlassen. „Ich bin mit der Anzahl der Spieler im Kader sehr zufrieden. Wenn einer geht, dann müssen wir etwas tun“, sagte Kohfeldt. Und auch wenn der Bremer Trainer schon mehrfach erklärt hat, keinen Spieler aus seinem Aufgebot abgeben zu wollen – wie ein flammender Appell für einen Verbleib von Hajrovic und Caldirola klang diese Aussage nicht.

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