Eren Dinkci hat für die U23 des SV Werder Bremen getroffen - ein Erfolgserlebnis nach langer Durststrecke.
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Eren Dinkci hat für die U23 des SV Werder Bremen getroffen - ein Erfolgserlebnis nach langer Durststrecke.

Talent soll Werder-Stürmern Druck machen

Tor für Werders U23: Eren Dinkci meldet sich mit Erfolgserlebnis zurück

Bremen – Getroffen haben sie beide am vergangenen Wochenende. Eren Dinkci und Oliver Burke, für die es bei Werder Bremen am gesetzten Sturmduo Niclas Füllkrug und Marvin Ducksch derzeit kein Vorbeikommen gibt, haben auf sich aufmerksam gemacht – wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen. 

Während Oliver Burke dem Bremer Bundesligateam als Joker mit seinem späten Tor zum 2:2 gegen den VfB Stuttgart einen Punkt rettete, hatte Eren Dinkci nach überstandenen Oberschenkelproblemen in der U23 sein Saisondebüt gefeiert und im Regionalligaspiel gegen die Reserve des FC St. Pauli (2:0) den Führungstreffer erzielt. Ein Tor, das in der Öffentlichkeit fraglos für deutlich weniger Aufsehen sorgte als das von Burke – aber auch eines, das bei Werder Bremen als sehr gutes Zeichen gedeutet wird.

Eren Dinkci meldet sich mit Tor für Werder Bremens U23 zurück

„Eren hat jetzt gut 60 Minuten gespielt, was sehr wichtig für ihn war, um nach der langen Ausfallzeit wieder ein gutes Gefühl und einen gewissen Rhythmus zu bekommen“, sagt Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz über den 20-Jährigen – und betont: „Dann hat er auch noch ein Tor gemacht, was wieder das Selbstvertrauen stärkt.“ Während des Testspiels bei Twente Enschede hatte sich Eren Dinkci Mitte Juli nach einem nur 20-minütigen Einsatz am Oberschenkel verletzt. Danach war er erstmal raus, hatte keine Chance mehr, sich beim SV Werder Bremen zu zeigen und für Einsätze zu empfehlen.

„Es war sicherlich schade, dass er so lange ausgefallen ist, aber wir wissen ja um die Qualitäten, die Eren mitbringt“, sagt Fritz, in dessen Auge Eren Dinkci bei Werder Bremen in der Stürmerhierarchie nicht zurückgefallen ist: „Wir haben immer betont, wie wichtig ein gesunder Konkurrenzkampf ist, und das gilt auch für Eren.“ Den etablierten Kräften Dampf machen, sich als Option anbieten, das ist nun die Aufgabe des gebürtigen Bremers – und Fritz ist sich sicher: „Wir werden seine Qualitäten in dieser Saison brauchen.“ Und zwar in der Bundesliga, und nur noch in Ausnahmefällen in der U23. (dco)

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