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Die Gedenkfeier für Rudi Assauer fand in der Propsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen statt.

Gedenkfeier für Manager-Legende in Gelsenkirchen

Werder erweist Assauer letzte Ehre

Gelsenkirchen - Werder Bremen, viele Fans und Fußball-Größen haben am Freitag Manager-Legende Rudi Assauer die letzte Ehre erwiesen.

Zur vom FC Schalke 04 organisierten Gedenkfeier in der Probsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer erschienen am Vormittag auch Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald, Vizepräsident Jens Höfer, Ex-Geschäftsführer Manfred Müller und Ehrenspielführer Dieter Burdenski.

„Der Rahmen heute, mit allen, die mit dir gearbeitet, gestritten, gefeiert, gelacht und geraucht haben, zeigt, dass du auch in den Jahren der Krankheit nichts von deiner Aura verloren hast. In unseren Köpfen und unseren Herzen wirst du lange weiterleben“, wird Burdenskis Trauerrede von Werder zitiert. Im Heimspiel gegen den FC Augsburg war Werder bereits mit Trauerflor aufgelaufen.

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Gedenkfeier mit vielen Weggefährten

Assauer war von 1970 bis 1976 Spieler bei Werder Bremen, arbeitete danach auch als Manager (1976 bis 1981) und als Interimstrainer (1980) für den Club. Vor seiner Zeit in Bremen war er Profi bei Borussia Dortmund, mit dem BVB gewann er 1966 den Europapokal der Landesmeister. Zur Legende wurde er später in zwei Amtszeiten als Manager von Schalke 04.

„Es spricht für Rudi, dass ihn so viele Menschen auf seinem letzten Gang begleiten“, sagte Schalke-Boss Clemens Tönnies. Unter anderem der legendäre S04-Trainer Huub Stevens, Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund, Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß und viele Schalker „Eurofighter“ von 1997 waren bei der Trauerfeier dabei. Auch DFL-Präsident Reinhard Rauball und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hielten Reden.

Assauer war am 6. Februar im Alter von 74 Jahren an den Folgen einer Alzheimer-Erkrankung gestorben. Am Dienstag wurde er im engsten Familienkreis und in Anwesenheit einiger langjähriger Weggefährten in Herten beigesetzt.

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Schalke 04 hat seine Fans und die Trauergesellschaft nach der Gedenkfeier zu Bratwurst und Bier in die Arena eingeladen. Dort wurde auf dem Videowürfel auch die Messe übertragen. Vorab würdigte Hoeneß seinen „richtig guten Freund“ bei „Sport1“: „Was ihn ausgezeichnet hat, war seine Gradlinigkeit. Was er zugesagt hatte, hat er auch eingehalten. Er war ein Mann mit harter Schale, aber einem sehr weichen Kern.“

2012 war bekannt geworden, dass Assauer an Alzheimer erkrankt ist. Seitdem lebte der gelernte Stahlbauschlosser weitestgehend zurückgezogen. In zwei Amtszeiten bei den Schalkern hatte er 1997 den UEFA-Cup sowie 2001 und 2002 den DFB-Pokal gewonnen. In seine Ära fiel auch der Bau der Veltins-Arena.

(sid/han)

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