Großer Jubel bei Hertha BSC: Die Berliner gewannen das Relegations-Rückspiel beim Erzrivalen von Werder Bremen, dem Hamburger SV, mit 2:0 und feierten so den Klassenerhalt in der Bundesliga.
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Großer Jubel bei Hertha BSC: Die Berliner gewannen das Relegations-Rückspiel beim Erzrivalen von Werder Bremen, dem Hamburger SV, mit 2:0 und feierten so den Klassenerhalt in der Bundesliga.

Hamburger SV verliert Relegation

Kein Nordderby in der Bundesliga: Werder-Rivale HSV verpasst nach Niederlage gegen Hertha BSC wieder den Aufstieg

Bremen/Hamburg - Viele Fans des SV Werder Bremen dürften darauf gehofft haben, am Montagabend passierte es tatsächlich: Der Hamburger SV hat den Aufstieg in die Bundesliga erneut verpasst. Die Hamburger verloren das Rückspiel in der Relegation gegen Hertha BSC Berlin im heimischen Volksparkstadion mit 0:2 (0:1) und müssen somit ein weiteres Jahr in der 2. Liga antreten. Das Hinspiel im Olympiastadion hatte der HSV noch mit 1:0 gewonnen.

Dedryck Boyata brachte Hertha BSC Berlin im mit 57.000 Fans ausverkauften Volksparkstadion früh in Führung (4.). Der Innenverteidiger köpfte eine Ecke von Marvin Plattenhardt aus kurzer Distanz ein und belohnte damit eine starke Anfangsphase der Gäste. Die Hertha hatte beim Hamburger SV furios begonnen und die Hausherren ein ums andere Mal mit hohem Pressing unter Druck setzen können. Der HSV konnte sich im Laufe des ersten Durchgangs zwar ins Spiel kämpfen, dennoch ging die Berliner Halbzeitführung völlig in Ordnung, denn der Erzrivale des SV Werder Bremen verzeichnete nur einen einzigen Schuss in Richtung des Hertha-Gehäuses.

Werder Bremen-Erzrivale Hamburger SV verliert das Relegations-Rückspiel gegen Hertha BSC und verpasst den Bundesliga-Aufstieg

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den Fans zunächst dasselbe Bild: Der Hamburger SV verfügte zwar über mehr Ballbesitz, blieb aber offensiv harmlos. Anders Hertha BSC Berlin: Nachdem Marvin Plattenhardt kurz zuvor noch an HSV-Schlussmann Daniel Heuer-Fernandes scheiterte (54.), machte es der Berliner Verteidiger wenige Minuten später besser und verwandelte einen Freistoß direkt (63.). Heuer-Fernandes sah bei dem von halbrechts getretenen und als Freistoßflanke getarnten Ball, der immer länger wurde und schließlich im langen Eck einschlug, jedoch nicht gut aus.

In der Folge musste der Hamburger SV noch mehr in die Offensive investieren, blieb dabei aber weiterhin ohne Durchschlagskraft. Herthas Stürmer Stevan Jovetic lief dagegen alleine aufs HSV-Tor zu, verpasste aber die Vorentscheidung (73.). In den Schlussminuten warfen die Hausherren zwar alles nach vorne, blieben aber ohne nennenswerte Torchancen und konnten trotz der sechsminütigen Nachspielzeit nichts mehr an der 0:2-Niederlage ändern. Herthas Lucas Tousart sah in der Schlussminute sogar noch die Gelb-Rote Karte. Während sich die Fans des SV Werder Bremen damit in der kommenden Saison auf zwei Duelle gegen Hertha BSC Berlin freuen dürfen, müssen sie auf das Nordderby gegen den Hamburger SV verzichten. (nag)

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