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Sie streben die Titelverteidigung in der Virtual Bundesliga an: Michael „MegaBit“ Bittner (li.) und Erhan „DrErhano“ Kayman, die eSportler von Werder Bremen.

FIFA-20-Meisterschaft läuft

Virtual Bundesliga: Werder mit der Chance auf die Tabellenführung

Als amtierender Deutscher Meister starten die eSportler von Werder Bremen in die neue Saison der „Virtual Bundesliga“ (VBL). Hier findet ihr alle Ergebnisse, News und Erklärungen, wie die FIFA-20-Club-Meisterschaft funktioniert.

VBL - 3. Spieltag: Werder Bremen besiegt St. Pauli

Die eSportler des SV Werder Bremen, Michael „MegaBit“ Bittner und Erhan „DrErhano“ Kayman, bleiben erfolgreich: Durch einen 7:1-Erfolg über den FC St. Pauli am dritten Spieltag sind die Grün-Weißen zwischenzeitlich sogar an die Tabellenspitze der Virtual Bundesliga (VBL) gerutscht, da der bisherige Spitzenreiter 1. FSV Mainz 05 gleichzeitig im Duell mit RB Leipzig patzte (2:5-Niederlage).

Nachdem Kayman auf der Playstation gegen seinen Kontrahenten von St. Pauli nur 1:1 spielte, folgten für Werder Bremen zwei Siege, die jeweils drei Punkte einbrachten. Zunächst besiegte Bittner seinen Gegner mit 3:1 auf der Xbox, ehe das Duo zusammen im Doppel ebenfalls noch einen 2:1-Sieg einfuhr.

Werder Bremen: eSportler mit der Chance auf die Tabellenführung

Da der Großteil des vierten Spieltags schon herum ist, die eSportler von Werder Bremen aber noch nicht zum Einsatz kamen, mussten die Hanseaten sich erst einmal wieder von der Tabellenführung verabschieden. Sieben Punkte würden Werder am Donnerstag im Match gegen den 1. FC Köln (22.15 Uhr, LIVE auf ProSiebenMaxx) aber reichen, um den Platz an der Spitze zurückzuerobern. (bst)

Zur letzten Meldung vom 6. November 2019: 

VBL - 1. und 2. Spieltag: Werder Bremen holt 13 Punkte

Über diesen Start in die neue VBL-Club-Championship-Saison können sich die eSportler von Werder Bremen nicht beschweren: Mit 13 Punkten nach zwei Spieltagen stehen Michael „MegaBit“ Bittner und Erhan „DrErhano“ Kayman auf dem zweiten Platz der Tabelle. Besser ist bis jetzt nur der 1. FSV Mainz 05 mit 15 Zählern.

Zum Start der neuen Saison ging es für das Duo von Werder Bremen zunächst gegen das eSport-Team von Hannover 96. Das Match entschied der amtierende Titelverteidiger mit 6:3 für sich: Kayman gelang auf der Playstation 4 ein 2:1-Sieg, Bittner musste sich dagegen auf der Xbox One mit 1:2 geschlagen geben. Im anschließenden Doppel ließen die Grün-Weißen den Niedersachsen dann aber mit 4:1 keine Chance.

Werder Bremen: eSportler mit VBL-Saison-Start zufrieden

Am zweiten Spieltag trafen Kayman und Bittner auf den Dritten des Vorjahres, Borussia Mönchengladbach. Dabei fuhr Werder sogar einen 7:1-Erfolg ein. Nach einem 1:1-Unentschieden von „DrErhano“ auf der Playstation gestaltete „MegaBit“ seine Partie auf der Xbox mit 3:0 deutlich für sich. Auch im Doppel war das Bremer Duo wieder siegreich: Ein 3:1 bedeuteten weitere drei Zähler auf dem Konto von Werder.

„Mit 13 Punkten nach zwei Spieltagen sind wir sehr zufrieden, auch weil wir gegen nicht gerade einfache Gegner gespielt haben. Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Gegner“, sagte Bittner im Anschluss ans Match gegen Gladbach auf der offiziellen Internet-Seite der Virtual Bundesliga. Am 3. Spieltag (Montag, 18.00 Uhr) geht es für Werder Bremen im Club-Wettbewerb gegen den FC St. Pauli weiter. (bst)

Zur ersten Meldung vom 14. Oktober 2019:

Virtual Bundesliga: Das erwartet Werder Bremen auf dem Weg zur Titelverteidigung

Bremen – Es muss auch ohne Weltmeister Mohammed „MoAuba“ Harkous gehen! Ohne den Top-Spieler der vergangenen Saison startet das eSports-Team des SV Werder Bremen die Mission Titelverteidigung in der Virtual Bundesliga (VBL).

Am 4. November beginnt die neue Saison, in der nun der amtierende Meister Michael „MegaBit“ Bittner mit seinem neuen Kollegen Erhan „DrErhano“ Kayman das Bremer Team bildet. „MoAuba“ hat die Werderaner verlassen, verdient sein Geld nun beim eSports-Team „Fokus Clan“. Doch das ist nicht die einzige Veränderung in der VBL. Die wichtigsten Infos zur neuen Saison:

Wer ist dabei?

22 Mannschaften haben gemeldet – darunter mit dem FC St. Pauli und SV Wehen Wiesbaden zwei Neuzugänge. Der SV Sandhausen hat zurückgezogen, Zweitliga-Absteiger FC Ingolstadt ist als Drittligist nicht mehr startberechtigt.

Aus der Bundesliga sind dabei: Werder Bremen, FC Augsburg, Hertha BSC, Eintracht Frankfurt, 1. FC Köln, RB Leipzig, Bayer Leverkusen, Mainz 05, Borussia Mönchengladbach, Schalke 04, VfL Wolfsburg.

Aus der 2. Bundesliga haben gemeldet: Arminia Bielefeld, VfL Bochum, SV Darmstadt 98, SpVgg Greuther Fürth, Hamburger SV, Hannover 96, Holstein Kiel, 1. FC Nürnberg, FC St. Pauli, VfB Stuttgart, SV Wehen Wiesbaden.

Wie läuft die Meisterschaft?

Bis zum Saisonabschluss im Februar 2020 absolvieren die Clubs aus den beiden Ligen (je elf Teams aus Bundesliga und zweiter Liga) im Rahmen der VBL Club Championship 21 Spieltage mit jeweils elf Begegnungen. Eine Rückrunde ist nicht vorgesehen, dafür aber eine zweiwöchige Winterpause.

Was wird gespielt?

Gespielt wird in „FIFA 20“, die Begegnungen finden im bekannten Modus statt. Heißt: Es gibt zwei Spiele im Eins-gegen-eins, eins auf der Playstation 4 und eins auf der Xbox One. Darauf folgt eine Partie Zwei-gegen-zwei auf der Konsole, die das Heimteam bestimmt.

Erhan „DrErhano“ Kayman freut sich auf den Start der neuen Saison, kündigt aber zugleich auch „intensives Training, vor allem im Zwei-gegen-zwei Modus“ an. Denn der Werder-Neuzugang, im letzten Jahr noch Vize-Meister mit dem VfB Stuttgart, weiß um die Stärke der Gegner: „Wir sind uns bewusst, dass einige Kontrahenten ihre Kader verbessert haben“. Jetzt gilt es, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. 

Michael „MegaBit“ Bittner (li.) und Mohammed „MoAuba“ Harkous, damals noch in Diensten des SV Werder Bremen, gewannen die letzte VBL-Saison. 

Wie wird man Meister?

Für die Clubs gilt: Wer am Ende der Saison die meisten Punkte (neun pro Spieltag sind möglich) gesammelt hat und auf Platz eins steht, darf sich über die Club-Meisterschaft freuen. Hier ist Werder Bremen der Titelverteidiger.

Genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, ist die Einzelspieler-Meisterschaft: Das Grand Final im März 2020, in dem der Titel „Deutscher Meister im eFootball“ ausgespielt wird. Je zwei Spieler der ersten sechs Clubs der Abschlusstabelle der VBL Club Championship werden direkt für das Grand Final zugelassen. 

Des Weiteren haben je zwei Spieler der Clubs auf den Plätzen sieben bis 16 die Möglichkeit, sich zu qualifizieren. Sie treten in den VBL Playoffs gegeneinander an. Hinzu kommen Spieler, die sich über einen kostenlosen, offenen In-game-Modus qualifiziert haben. Im vergangenen Jahr hat sich im Grand Final Werders Bittner gegen Teamkollege Harkous den Titel sichern können.

Wie kann ich zugucken?

Exklusiver Medienpartner ist erneut „7Sports“ (ProSiebenSat.1 Group). Fans des virtuellen Fußballs können sich die Spiele von Werder Bremen sowie aller anderen Clubs der VBL Club Championship dadurch live auf ProSieben MAXX, eSports.com oder virtual.bundesliga.com anschauen. Andreas Heyden, bei der Deutschen Fußball-Liga für die Entwicklung digitaler Formate verantwortlich, freut sich auf eine VBL-Saison, „die wir noch attraktiver gestalten und medial noch umfassender begleiten“. (bst)

Mehr News zu Werder Bremen

Unfassbar: Ishak Belfodil, ehemaliger Stürmer des SV Werder Bremen, spielte in dieser Saison mit einem Kreuzbandriss für die TSG Hoffenheim und muss nun operiert werden. Ole Käuper, Leihgabe von Werder Bremen, feiert nach seiner Degradierung ein gelungenes Comeback für den FC Carl Zeiss Jena – und trifft sogar zum 3:1-Endstand im Landespokal. Bei dem einen läuft‘s, bei dem anderen weniger - so ergeht es den Leihspielern des SV Werder Bremen um Jean Manuel Mbom, Michael Zetterer und Co. Erst wurde der verletzte Torjäger von Miro Klose gelobt, jetzt hat sich Niclas Füllkrug bedankt: „Wie ein kleiner Ritterschlag für mich“.

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