Auch Max Kruse, ehemaliger Kapitän des SV Werder Bremen, verurteilt die Polizei-Aktion vor dem Bundesliga-Spiel in Wolfsburg.
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Auch Max Kruse, ehemaliger Kapitän des SV Werder Bremen, verurteilt die Polizei-Aktion vor dem Bundesliga-Spiel in Wolfsburg.

Werder und der Polizei-Ärger in Wolfsburg

Auch Ex-Werder-Kapitän Max Kruse kritisiert Polizeiaktion gegen Bremer Fans

Wolfsburg – Nach der Polizei-Aktion gegen Fans des SV Werder Bremen in Wolfsburg hat sich nun auch VfL-Profi Max Kruse (34) in die Debatte um die Rechtmäßigkeit der Ereignisse eingeschaltet.

Update vom 12. August (16 Uhr): Nach Auswertung des Polizeiberichtes: Niedersächsisches Innenministerium erklärt, dass die Kontrolle der Fans von Werder Bremen überzogen war!

Update vom 11. August (16 Uhr): „Wir haben nicht viel aufzuarbeiten“: Clemens Fritz kann die Polizeiaktion gegen Werder-Bremen-Fans noch immer nicht nachvollziehen!

Update vom 11. August (12 Uhr): „Diesen Vorwurf können wir nicht bestätigen“: Polizei Wolfsburg widerspricht Fans des SV Werder Bremen nach Kontroll-Aktion!

Der frühere Kapitän des SV Werder Bremen kritisierte dabei die Beamten und zeigte großes Verständnis für die abgereisten Ultras. „Wo leben wir denn?“ fragte Max Kruse in einem kurzen Video, das er bei Instagram veröffentlichte. „Das, was die Polizei mit den Fans von Werder gemacht hat, ist ein absolutes Unding.“

Polizei-Aktion gegen Fans von Werder Bremen in Wolfsburg: Das sagt Ex-Werder-Kapitän Max Kruse

Im Vorfeld der vergangenen Bundesliga-Partie waren zahlreiche Anhänger des SV Werder Bremen am Wolfsburger Bahnhof festgesetzt und kontrolliert worden. Die dortige Polizei hatte zunächst via Twitter „gefahrentechnische Gründe“ als Auslöser der Aktion angeführt, später wurde die Behörde konkreter und verwies auf ein Risiko durch das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände. Die Vehemenz der Ereignisse hatte dennoch allerlei Kritik hervorgebracht, neben den Fans monierten auch die Verantwortlichen beider Clubs den Umgang mit der Anhängerschaft. „Wir leben in einer freien Welt und nur, weil ich irgendwo hinfahre, muss ich nicht meinen Ausweis zeigen und sagen, wer ich bin“, betonte nun Max Kruse, der beim Spiel am Samstag spät eingewechselt worden war, für den VfL Wolfsburg aber noch den Ausgleichstreffer vorbereitet hatte. (mbü) Schon gelesen? Niedersachsens Innenministerium verteidigt Polizei-Aktion: Werder Bremen gegen VfL Wolfsburg war auch früher schon ,Rot-Spiel‘!

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