Franco di Santo wechselte 2013 zum SV Werder Bremen. Nach vielen Zwischenstationen kickt der 32-Jährige mittlerweile für Atletico San Lorenzo.
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Franco di Santo wechselte 2013 zum SV Werder Bremen. Nach vielen Zwischenstationen kickt der 32-Jährige mittlerweile für Atletico San Lorenzo.

Vor Werder gegen Schalke 04

Ex-Werder-Profi Franco di Santo: Abstiegskampf in Argentinien und eine Absage an Boca Juniors

Als Franco di Santo 2013 zum SV Werder Bremen wechselte, da hatte der Argentinier schon einiges erlebt. Er war in Chile gewesen, danach in England beim FC Chelsea, bei den Blackburn Rovers und Wigan Athletic. Daraus resultieren stolze 122 Spiele in der Premier League mit immerhin 14 Toren.

Den zwei Spielzeiten bei Werder Bremen folgten dreieinhalb Jahre beim FC Schalke 04 mit insgesamt 120 Partien in der Bundesliga und 22 Toren. Für ein halbes Jahr ging es nach Spanien zu Rayo Vallecano, wo er in sechs Partien der Primera Divison torlos blieb. Franco Di Santo wechselte nach Brasilien zu Atletico Mineiro. Nach einem Jahr und 21 Spielen mit drei Toren verabschiedete sich der Stürmer aber schon wieder – diesmal in seine Heimat zu Atletico San Lorenzo de Almagro in der Hauptstadt Buenos Aires. Dort hat der inzwischen 32-Jährige in 34 Partien elf Treffer markiert.

Zwei Spielzeiten verbrachte Franco di Santo bei Werder Bremen - dann dreieinhalb Jahre bei Schalke 04

Ende Oktober beendete er mit seinem Tor zum 1:0-Sieg über Godoy Cruz zwar eine vier Spiele umfassende Niederlagenserie, dennoch dümpelt er mit dem Club, der in der Vorsaison noch in der Copa Libertadores, dem südamerikanischen Pendant zur europäischen Champions League, gespielt hat, aktuell in der Abstiegsregion der nationalen Liga Profesional herum. Was ihn aber nicht weglaufen lässt. Ein Angebot der Boca Juniors hat er nach eigenen Angaben unlängst ausgeschlagen. „Das Angebot war konkret, und ich danke Boca, aber ich fühle mich wohl in San Lorenzo“, sagte Franco di Santo gegenüber ESPN. (csa/kni) Lest auch: Bremer Ex-Profi di Santo im Interview: „Ich würde es lieben, zu Werder zurückzukehren“! Und: Winter-Transfer? Coach Markus Anfang wünscht sich einen echten Achter für Werder Bremen! Außerdem: Rückkehr? Darum bekam Franco Di Santo keine Antwort von Werder Bremens Sportchef Frank Baumann!

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