Große Enttäuschung: Yuya Osako, früherer Profi des SV Werder Bremen, zählt nicht zum WM-Kader seines Heimatlandes Japan.
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Große Enttäuschung: Yuya Osako, früherer Profi des SV Werder Bremen, zählt nicht zum WM-Kader seines Heimatlandes Japan.

Ex-Bremer fehlt im WM-Kader

WM-Traum geplatzt: Ex-Werder-Profi Yuya Osako darf nicht mit Japan nach Katar

Bremen – Optisch hat er sich ein wenig verändert. Seine nun etwas längeren Haare lässt Yuya Osako mal blond, mal grau färben. Sportlich läuft es für den ehemaligen Offensivspieler des SV Werder Bremen eigentlich ganz gut, denn in seiner japanischen Heimat klappt es mit dem Toreschießen wieder. Der inzwischen 32-Jährige hat während der laufenden Saison für seinen jetzigen Verein Vissel Kobe in der ersten Liga, der J-League, sieben Treffer in 25 Partien erzielt. Insgesamt bringt er es seit seinem Abschied von der Weser wettbewerbsübergreifend auf 24 Scorerpunkte in 45 Partien. Keine schlechten Werte also. Und doch gab es jetzt eine traurige Nachricht für Osako: Der einstige Fußballer des Jahres seines Landes gehört nicht zum finalen Kader, der Japan bei der anstehenden Weltmeisterschaft in Katar (20. November bis 18. Dezember) vertreten wird.

Zwei WM-Teilnahmen hat der Ex-Spieler des SV Werder Bremen bereits auf dem Konto, bei den Großveranstaltungen 2014 in Brasilien sowie 2018 in Russland war er mit dabei. In wenigen Wochen hätte es nun ausgerechnet eine Begegnung mit dem Land gegeben, wo der Angreifer große Teile seiner Karriere verbracht hat: Deutschland. Beide Teams gehören schließlich der Gruppe E an, treffen schon am 23. November (14 Uhr) aufeinander. Yuya Osako wird dieses Duell nun am Fernseher mitverfolgen müssen. Große Pläne hegen die Japaner dennoch, so erklärte Nationaltrainer Hajime Moriyasu bei der Bekanntgabe des Aufgebots: „Unser Ziel ist das Viertelfinale. Das wird nicht einfach, aber unsere Fans stehen hinter uns. Ich bin mir sicher, dass wir es schaffen können.“ Am 10. November wird auch Bundestrainer Hansi Flick seinen endgültigen Kader vorstellen, aus Bremer Sicht darf sich Stürmer Niclas Füllkrug berechtigte Hoffnungen auf ein Ticket nach Katar machen. (mbü)

Ohne Werder Bremens Ex-Spieler Yuya Osako - der japanische Kader im Überblick:

Tor: Shuichi Gonda (Shimizu S-Pulse), Eiji Kawashima (Racing Straßburg), Daniel Schmidt (VV St. Truiden)

Abwehr: Yuto Nagatomo (FC Tokio), Maya Yoshida (Schalke 04), Takehiro Tomiyasu (FC Arsenal), Hiroki Sakai (Urawa Red Diamonds), Yuta Nakayama (Huddersfield Town), Shogo Taniguchi (Kawasaki Frontale), Ko Itakura (Borussia Mönchengladbach), Miki Yamane (Kawasaki Frontale), Hiroki Ito (VfB Stuttgart)

Mittelfeld: Wataru Endo (VfB Stuttgart), Hidemasa Morita (Sporting Lissabon), Ao Tanaka (Fortuna Düsseldorf), Daichi Kamada (Eintracht Frankfurt), Junya Ito (Stade Reims), Kaoru Mitoma (Brighton & Hove Albion), Takumi Minamino (AS Monaco), Yuki Soma (Nagoya Grampus), Gaku Shibasaki (CD Leganes), Takefusa Kubo (Real Sociedad San Sebastian), Ritsu Doan (SC Freiburg)

Angriff: Daizen Maeda (Celtic Glasgow), Takuma Asano (VfL Bochum), Ayase Ueda (Cercle Brügge)

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