Josh Sargent (USA), Davy Klaassen (Niederlande) und Thomas Delaney (Dänemark) sind drei von insgesamt sechs Ex-Spielern des SV Werder Bremen, die an der Katar-WM 2022 teilnehmen.
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Josh Sargent (USA), Davy Klaassen (Niederlande) und Thomas Delaney (Dänemark) sind drei von insgesamt sechs Ex-Spielern des SV Werder Bremen, die an der Katar-WM 2022 teilnehmen.

Ex-Bremer bei Katar-WM 2022

Katar-Fahrer mit Bremer Vergangenheit: Diese Ex-Werder-Stars spielen bei der WM 2022

Bremen – Keine Frage: Aus Sicht des SV Werder Bremen hat es definitiv schon WM-Turniere gegeben, bei denen wesentlich mehr Bremer Nationalspieler mitgewirkt haben als während der Weltmeisterschaft 2022. In Niclas Füllkrug (Deutschland) und Milos Veljkovic (Serbien) schicken die Grün-Weißen lediglich zwei Spieler aus ihrem aktuellen Bundesliga-Kader in die Wüste nach Katar.

Zum Vergleich: Bei der Heim-WM 2006, als Werder Bremen noch Stammgast in der Champions League war, entsendeten die Grün-Weißen allein für die deutsche Nationalmannschaft drei Spieler. 2010 in Südafrika waren es in Tim Wiese, Per Mertesacker, Marko Marin und Mesut Özil sogar vier. Bei den darauffolgenden Turnieren in Brasilien (2014) und Russland (2018) gab es zuletzt dann überhaupt keinen Werder-Profi mehr in der deutschen Auswahl. Doch jetzt ist bekanntlich alles anders: In Niclas Füllkrug stellt Werder wieder einen deutschen A-Nationalspieler bei einer WM-Endrunde. Dazu steht Milos Veljkovic wie schon 2018 im serbischen Aufgebot. Die WM 2022 in Katar ist also nicht ganz ohne grün-weiße Beteiligung. Zumal sich in den Kadern der 32 Teilnehmer-Länder auch noch einige Spieler wiederfinden, die in der Vergangenheit das Werder-Trikot getragen haben.

Werder Bremen-Ex-Star Serge Gnabry gemeinsam mit Niclas Füllkrug im deutschen Kader bei der WM 2022

Serge Gnabry: Der Offensivmann des FC Bayern München steht wie Füllkrug im deutschen WM-Kader 2022 und ist dort heißer Anwärter auf einen Stammplatz. Gnabry wechselte im Sommer 2016 vom FC Arsenal an die Weser und erzielte für Werder Bremen elf Tore in insgesamt 27 Pflichtspielen. Seit Juli 2017 steht der heute 27-Jährige beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag.

Deutschland - Japan, Mittwoch, 23. November, 14 Uhr
Spanien - Deutschland, Sonntag, 27. November, 20 Uhr
Costa Rica - Deutschland, Donnerstag, 1. Dezember, 20 Uhr

Davy Klaassen: In seiner Zeit beim SV Werder Bremen war er in der niederländischen Nationalmannschaft kein Thema – inzwischen hat sich das aber längst geändert. Für den amtierenden Meister Ajax Amsterdam erzielte Klaassen in der laufenden Saison drei Tore in 13 Ligaspielen in der Eredivisie, was ihm seine erstmalige Berufung in den WM-Kader der „Elftal“ von Bondscoach Louis van Gaal bescherte. Für Klaassen überwiesen die Bremer im Sommer 2018 13,5 Millionen Euro Ablösesumme an den FC Everton, was den sympathischen Niederländer zum Bremer Rekordtransfer machte. Für die Grün-Weißen lief Davy Klaassen zwei Jahre lang auf, ehe er den Club während der Abstiegssaison im Oktober 2020 verließ und zurück zu seinem Heimatverein Ajax wechselte. Für Werder erzielte der heute 29-Jährige in 81 Pflichtspielen 16 Tore.
 
Senegal - Niederlande, Montag, 21. November, 17 Uhr
Niederlande - Ecuador, Freitag, 25. November, 17 Uhr
Niederlande - Katar, Dienstag, 29. November, 16 Uhr

Von Höttges bis Füllkrug: Diese Werder-Spieler standen für Deutschland im WM-Kader

Günter Bernard (1966 / 0 Spiele): Der Torwart von Werder Bremen wurde bei der WM 1966 in England Vize-Weltmeister, kam im Turnier allerdings nicht zum Einsatz.
Günter Bernard (1966 / 0 Spiele): Der Torwart von Werder Bremen wurde bei der WM 1966 in England Vize-Weltmeister, kam im Turnier allerdings nicht zum Einsatz. © IMAGO / Sven Simon
Max Lorenz (1966 / 0 Spiele, 1970 / 1 Spiel): Der defensive Mittelfeldspieler blieb bei der WM 1966 in England ohne Einsatz, 1970 wurde er im siegreichen Spiel um Platz drei immerhin einmal eingewechselt.
Max Lorenz (1966 / 0 Spiele, 1970 / 1 Spiel): Der defensive Mittelfeldspieler blieb bei der WM 1966 in England ohne Einsatz, 1970 wurde er im siegreichen Spiel um Platz drei immerhin einmal eingewechselt. © IMAGO / Sven Simon
Horst-Dieter Höttges (1966 / 5 Spiele, 1970 / 4 Spiele, 1974 / 1 Spiel): Der Verteidiger des SV Werder Bremen (hier stehend) nahm an drei Weltmeisterschaften teil, kam 1966 bis ins Finale, wurde 1970 Dritter und gehörte zum triumphalen Heim-Weltmeister-Team 1974.
Horst-Dieter Höttges (1966 / 5 Spiele, 1970 / 4 Spiele, 1974 / 1 Spiel): Der Verteidiger des SV Werder Bremen (hier stehend) nahm an drei Weltmeisterschaften teil, kam 1966 bis ins Finale, wurde 1970 Dritter und gehörte zum triumphalen Heim-Weltmeister-Team 1974. © IMAGO / Frinke
Dieter Burdenski (1978 / 0 Spiele): 1978 war der Torwart, der mit 444 Bundesliga-Einsätzen den Rekord für die meisten Bundesliga-Spiele im Trikot von Werder Bremen hält, bei der WM in Argentinien mit dabei, blieb jedoch ohne Einsatz - Deutschland schied in der Vorrunde aus.
Dieter Burdenski (1978 / 0 Spiele): 1978 war der Torwart, der mit 444 Bundesliga-Einsätzen den Rekord für die meisten Bundesliga-Spiele im Trikot von Werder Bremen hält, bei der WM in Argentinien mit dabei, blieb jedoch ohne Einsatz - Deutschland schied in der Vorrunde aus. © IMAGO / Horstmüller
Uwe Reinders (1982 / 3 Spiele): Der Angreifer von Werder Bremen erzielte bei seinem ersten WM-Einsatz 1982 sein erstes und einziges Tor für Deutschland, verletzte sich jedoch später beim Tischtennisspielen mit den Mannschaftskollegen so schwer, dass das Turnier für ihn beendet war. Trotzdem darf er sich Vize-Weltmeister nennen.
Uwe Reinders (1982 / 3 Spiele): Der Angreifer von Werder Bremen erzielte bei seinem ersten WM-Einsatz 1982 sein erstes und einziges Tor für Deutschland, verletzte sich jedoch später beim Tischtennisspielen mit den Mannschaftskollegen so schwer, dass das Turnier für ihn beendet war. Trotzdem darf er sich Vize-Weltmeister nennen. © IMAGO / WEREK
Rudi Völler (1986 / 6 Spiele): Mit drei Treffern war Rudi Völler von Werder Bremen bei der WM 1986 in Mexiko der beste deutsche Torschütze. Mit dem Stürmer von Werder Bremen ging es bis ins Finale, wo Deutschland an Argentinien scheiterte. Beim WM-Gewinn 1990 spielte Völler bereits bei AS Rom.
Rudi Völler (1986 / 6 Spiele): Mit drei Treffern war Rudi Völler von Werder Bremen bei der WM 1986 in Mexiko der beste deutsche Torschütze. Mit dem Stürmer von Werder Bremen ging es bis ins Finale, wo Deutschland an Argentinien scheiterte. Beim WM-Gewinn 1990 spielte Völler bereits bei AS Rom. © IMAGO / Laci Perenyi
Günter Hermann (1990 / 0 Spiele): In Italien wurde das deutsche Team 1990 Weltmeister. Der defensive Mittelfeldspieler mit 309 Pflichtspielen für Werder Bremen (r., neben Olaf Thon) wurde dabei jedoch nicht eingesetzt.
Günter Hermann (1990 / 0 Spiele): In Italien wurde das deutsche Team 1990 Weltmeister. Der defensive Mittelfeldspieler mit 309 Pflichtspielen für Werder Bremen (r., neben Olaf Thon) wurde dabei jedoch nicht eingesetzt.  © IMAGO / WEREK
Karl-Heinz Riedle (1990 / 4 Spiele): Im Halbfinal-Elfmeterschießen gegen England bewahrte der Mittelstürmer von Werder Bremen einen kühlen Kopf und versenkte den Ball vom Punkt. Kurios: Es war sein erster Elfmeter als Profi. Im Finale zum Titel-Gewinn kam er nicht zum Einsatz.
Karl-Heinz Riedle (1990 / 4 Spiele): Im Halbfinal-Elfmeterschießen gegen England bewahrte der Mittelstürmer von Werder Bremen einen kühlen Kopf und versenkte den Ball vom Punkt. Kurios: Es war sein erster Elfmeter als Profi. Im Finale zum Titel-Gewinn kam er nicht zum Einsatz. © IMAGO / WEREK
Mario Basler (1994 / 1 Spiel): Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen kam 1994 bei der WM in den USA im ersten Spiel der Gruppenphase zu einem 30-minütigen Einsatz gegen Bolivien. Dabei sollte es bleiben, Deutschland schied im Viertelfinale aus.
Mario Basler (1994 / 1 Spiel): Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen kam 1994 bei der WM in den USA im ersten Spiel der Gruppenphase zu einem 30-minütigen Einsatz gegen Bolivien. Dabei sollte es bleiben, Deutschland schied im Viertelfinale aus. © IMAGO / WEREK
Marco Bode (2002 / 6 Spiele): Bei der WM 2002, die gemeinsam von Japan und Südkorea ausgerichtet wurde, erreichte der Offensivspieler von Werder Bremen mit der deutschen Elf das Endspiel, das 0:2 gegen Brasilien verloren ging. Das Finale war Bodes letztes Spiel als Profi.
Marco Bode (2002 / 6 Spiele): Bei der WM 2002, die gemeinsam von Japan und Südkorea ausgerichtet wurde, erreichte der Offensivspieler von Werder Bremen mit der deutschen Elf das Endspiel, das 0:2 gegen Brasilien verloren ging. Das Finale war Bodes letztes Spiel als Profi. © IMAGO / Ulmer
Frank Baumann (2002 / 1 Spiel): Eine halbe Stunde durfte der Defensivmann von Werder Bremen im Achtelfinale gegen Paraguay ran, danach verfolgte Baumann den Weg zur deutschen Vize-Weltmeisterschaft von der Bank aus.
Frank Baumann (2002 / 1 Spiel): Eine halbe Stunde durfte der Defensivmann von Werder Bremen im Achtelfinale gegen Paraguay ran, danach verfolgte Baumann den Weg zur deutschen Vize-Weltmeisterschaft von der Bank aus.  © IMAGO / PanoramiC
Torsten Frings (2002 / 7 Spiele, 2006 / 6 Spiele): Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen spielte bei der WM 2002 alle sieben Partien über die volle Distanz. Auch beim „Sommermärchen“ 2006 im eigenen Land stand Frings in sechs von sieben Partien auf dem Rasen, zuletzt im Spiel im Platz drei gegen Portugal und Luis Figo.
Torsten Frings (2002 / 7 Spiele, 2006 / 6 Spiele): Der Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen spielte bei der WM 2002 alle sieben Partien über die volle Distanz. Auch beim „Sommermärchen“ 2006 im eigenen Land stand Frings in sechs von sieben Partien auf dem Rasen, zuletzt im Spiel im Platz drei gegen Portugal und Luis Figo. © IMAGO / WEREK
Tim Borowski (2006 / 6 Spiele): Werder Bremens Double-Sieger von 2004 verpasste bei der WM 2006 lediglich das Spiel um Platz drei aufgrund von einer Schleimbeutelentzündung, das die deutsche Nationalmannschaft mit 3:1 gegen Portugal gewann. Zuvor war im Halbfinale gegen Italien um Francesco Totti Schluss gewesen.
Tim Borowski (2006 / 6 Spiele): Werder Bremens Double-Sieger von 2004 verpasste bei der WM 2006 lediglich das Spiel um Platz drei aufgrund von einer Schleimbeutelentzündung, das die deutsche Nationalmannschaft mit 3:1 gegen Portugal gewann. Zuvor war im Halbfinale gegen Italien um Francesco Totti Schluss gewesen. © IMAGO / Thomas Zimmermann
Miroslav Klose (2006 / 7 Spiele): Mit 5 Treffern wurde der Stürmer des SV Werder Bremen bei der WM 2006 Torschützenkönig und erhielt den Goldenen Schuh. Bei den Weltmeisterschaften 2002, 2010 und 2014 ging Klose ebenfalls auf Torjagd und wurde 2014 sogar Weltmeister – allerdings nicht mehr als Bremer.
Miroslav Klose (2006 / 7 Spiele): Mit 5 Treffern wurde der Stürmer des SV Werder Bremen bei der WM 2006 Torschützenkönig und erhielt den Goldenen Schuh. Bei den Weltmeisterschaften 2002, 2010 und 2014 ging Klose ebenfalls auf Torjagd und wurde 2014 sogar Weltmeister – allerdings nicht mehr als Bremer. © IMAGO / MIS
Mesut Özil (2010 / 7 Spiele): Bei der WM 2010 in Südafrika erzielte der Mittelfeldregisseur das Siegtor in der Vorrunde gegen Ghana (1:0) und bereitete im weiteren Turnierverlauf drei Treffer vor. Auch 2014 und 2018 nahm Özil mit Deutschland an der WM teil, 2014 holte er den Titel, jedoch nicht mehr als Spieler von Werder Bremen.
Mesut Özil (2010 / 7 Spiele): Bei der WM 2010 in Südafrika erzielte der Mittelfeldregisseur das Siegtor in der Vorrunde gegen Ghana (1:0) und bereitete im weiteren Turnierverlauf drei Treffer vor. Auch 2014 und 2018 nahm Özil mit Deutschland an der WM teil, 2014 holte er den Titel, jedoch nicht mehr als Spieler von Werder Bremen. © IMAGO / Allstar
Marko Marin (2010 / 2 Spiele): Zweimal kam der offensive Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen bei der WM 2010 in Südafrika zum Einsatz. Mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er letztlich Dritter.
Marko Marin (2010 / 2 Spiele): Zweimal kam der offensive Mittelfeldspieler des SV Werder Bremen bei der WM 2010 in Südafrika zum Einsatz. Mit der deutschen Nationalmannschaft wurde er letztlich Dritter. © IMAGO / Sven Simon
Tim Wiese (2010 / 0 Spiele): Der Torhüter, der 266 Pflichtspiele für Werder Bremen bestritt, kam bei der WM 2010 als Nummer zwei hinter Manuel Neuer nicht zum Einsatz. Sein potentielles WM-Debüt im Spiel um Platz drei wurde durch eine Schleimbeutelentzündung verhindert.
Tim Wiese (2010 / 0 Spiele): Der Torhüter, der 266 Pflichtspiele für Werder Bremen bestritt, kam bei der WM 2010 als Nummer zwei hinter Manuel Neuer nicht zum Einsatz. Sein potentielles WM-Debüt im Spiel um Platz drei wurde durch eine Schleimbeutelentzündung verhindert. © IMAGO / GEPA pictures
Per Mertesacker (2010 / 7 Spiele): Mit sieben Spielen bestritt der Innenverteidiger des SV Werder Bremen alle deutschen Partien bei der WM 2010 in Südafrika. Neben der WM-Teilnahme 2010 vertrat Mertesacker auch 2006 (damals noch bei Hannover 96 unter Vertrag) und 2014 (als Spieler des FC Arsenal) sein Land. 2014 wurde er gemeinsam mit den Ex-Bremern Klose und Özil Weltmeister.
Per Mertesacker (2010 / 7 Spiele): Mit sieben Spielen bestritt der Innenverteidiger des SV Werder Bremen alle deutschen Partien bei der WM 2010 in Südafrika. Neben der WM-Teilnahme 2010 vertrat Mertesacker auch 2006 (damals noch bei Hannover 96 unter Vertrag) und 2014 (als Spieler des FC Arsenal) sein Land. 2014 wurde er gemeinsam mit den Ex-Bremern Klose und Özil Weltmeister. © IMAGO / Laci Perenyi
Niclas Füllkrug (2022 / 3 Spiele): Der Stürmer von Werder Bremen wurde bei der WM 2022 in Katar drei Mal eingewechselt und erzielte zwei Tore. Trotzdem schied Deutschland in der Vorrunde aus.
Niclas Füllkrug (2022 / 3 Spiele): Der Stürmer von Werder Bremen wurde bei der WM 2022 in Katar drei Mal eingewechselt und erzielte zwei Tore. Trotzdem schied Deutschland in der Vorrunde aus. © IMAGO / Ulmer/Teamfoto

Werder Bremens Ex-Stürmer Josh Sargent bei der WM 2022 in Katar: „Ich kann es immer noch nicht glauben“

Josh Sargent: Der nächste Ex-Bremer, der erstmals in seiner Laufbahn zu einer Weltmeisterschaft fährt – und Josh Sargent konnte sein Glück nach der Nominierung für den US-Kader kaum in Worte fassen. „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich mir meinen Kindheitstraum erfüllen und bei einer Weltmeisterschaft spielen werde“, schrieb er kürzlich bei Instagram. Für Sargent ist die Berufung ins Aufgebot von Trainer Gregg Berhalter der Lohn für eine gute Spielzeit mit seinem Club Norwich City in der englischen Championship. Nach dem Bundesliga-Abstieg mit Werder Bremen hatte es den 22-Jährigen gen England gezogen. Mit den „Canaries“ stieg Sargent allerdings ebenfalls ab, nachdem er in der vergangenen Premier-League-Saison in 26 Einsätzen lediglich zwei Mal getroffen hatte. In der 2. Liga läuft es nun deutlich besser: Neun Tore und zwei Assists stehen in bislang 19 Einsätzen zu Buche. Den Schwung will Sargent jetzt mit in die US-Auswahl nehmen – und bei seiner ersten WM für Aufsehen sorgen. Für Werder spielte Sargent von Januar 2018 bis Sommer 2021. In dieser Zeit kam der Angreifer in 83 Pflichtspielen für die Grün-Weißen zum Einsatz (15 Tore, neun Vorlagen).

USA - Wales, Montag, 21. November, 20 Uhr
England - USA, Freitag, 25. November, 20 Uhr
Iran - USA, Dienstag, 29. November, 20 Uhr

Thomas Delaney: Für Werder Bremen war er im Januar 2017 ein absoluter Glücksgriff: Die Bremer eisten den defensiven Mittelfeldspieler für eine Ablösesumme von zwei Millionen Euro vom FC Kopenhagen los. Anderthalb Jahre später war das Kapitel Werder/Delaney allerdings schon wieder beendet. Etliche Top-Leistungen hatten den mittlerweile 31-jährigen Routinier in den Fokus des BVB gerückt, der sich Delaneys Dienste im Sommer 2018 20 Millionen Euro kosten ließ. Inzwischen steht der dänische Nationalspieler in Diensten des abstiegsbedrohten FC Sevilla, ist dort nur noch Reservist und damit alles andere als glücklich, wie er aus dem dänischen WM-Quartier gegenüber der Presseagentur „Ritzau“ mehr als deutlich erklärte: „Natürlich ist es frustrierend. Ich bin nicht nach Sevilla gegangen, um Rioja zu trinken und Tapas zu essen.“ Bei der WM 2022 dürfte sich Delaney, der laut eigener Aussage „keine schweren Beine“ habe, also für andere Clubs empfehlen wollen.
 
Dänemark - Tunesien, Dienstag, 22. November, 14 Uhr
Frankreich - Dänemark, Samstag, 26. November, 17 Uhr
Australien - Dänemark, Mittwoch, 30. November, 16 Uhr

Werder Bremens Ex-Spieler Koen Casteels und Kevin de Bruyne wollen mit Belgien 2022 den WM-Titel in Katar gewinnen

Koen Casteels: Der Keeper des VfL Wolfsburg steht im Kader Belgiens, ist dort aber nur der Ersatzmann von Thibaut Courtois (Real Madrid). Casteels (30) spielte in der Rückserie der Saison 2014/15 in Bremen, absolvierte in der Zeit lediglich sieben Pflichtspieleinsätze für Werder Bremen.

Kevin De Bruyne: Als er Werder Bremen in der Saison 2012/13 mit seinen zehn Toren und zehn Vorlagen vor dem Abstieg bewahrte, war schon klar, dass er zu Höherem berufen ist. Seit Jahren zählt De Bruyne bei Manchester City zu den Top-Stars in der Premier League. Mit dem WM-Dritten von 2018 will der 31-jährige Ex-Bremer in Katar dieses Mal den ganz großen Wurf schaffen und Weltmeister werden.

Belgien - Kanada, Mittwoch, 23. November, 20 Uhr
Belgien - Marokko, Sonntag, 27. November, 14 Uhr
Kroatien - Belgien, Donnerstag, 1. Dezember, 16 Uhr
 

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