Das Experiment auf der linken Seite mit Felix Agu (Mitte, am Ball: Marvin Ducksch) und Anthony Jung (r.) ist bei Werder Bremen gegen Hannover 96 nicht gut aufgegangen.
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Das Experiment auf der linken Seite mit Felix Agu (Mitte, am Ball: Marvin Ducksch) und Anthony Jung (r.) ist bei Werder Bremen gegen Hannover 96 nicht gut aufgegangen.

Linke Seite Problemzone der Bremer

Werder experimentiert mit Felix Agu und Anthony Jung

Bremen – Gleich am ersten Spieltag hat Cheftrainer Markus Anfang mit seiner Startelf für eine Überraschung gesorgt. Als Ömer Toprak, Lars Lukas Mai und auch noch Anthony Jung vor dem Heimspiel des SV Werder Bremen gegen Hannover 96 auf dem Aufstellungsbogen standen, war die Verwunderung groß. Drei Innenverteidiger? Wie passen die denn in Anfangs 4-3-3-System? Nun ja, indem einer als Linksverteidiger aufläuft.

Weil Anfang Felix Agu auf dem linken Flügel spielen ließ, rückte Anthony Jung hinten links in die Viererkette. Eine Variante, die es in der Vorbereitung nicht gegeben hatte und die der personellen Not auf den Außenbahnen geschuldet war. Anfang erklärte es hinterher so: „Felix hat die Position häufig in Osnabrück gespielt und hat am zweiten Pfosten schon viele Tore gemacht.“ Er habe vorne zudem einen Spieler mit Tempo haben wollen.

Werder Bremen: Experiment mit Felix Agu und Anthony Jung bekommt wohl keine Wiederholung

In Jung, der früher auch schon als Linksverteidiger gespielt hat, sah Anfang einen guten Stellvertreter für Agu: „In der Kette wollten wir einen Linksfuß haben, der Diagonalbälle spielen kann.“ Angekommen seien diese Bälle aber zu selten. Und da Agu ebenfalls Schwierigkeiten hatte, ist es wahrscheinlich, dass es bei Werder Bremen keine Wiederholung des „Experiments auf links“ geben wird. (dco) Auch interessant: Werder-Coach Anfang: Kastrati „ein interessanter Fußballer“.

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