Werder Bremen bildet einen Mannschaftskreis vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg
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Der letzte Heimsieg vor Fans im Weserstadion: Am 1. September 2019 gewannen die Grün-Weißen 3:2 gegen den FC Augsburg.

Weserstadion ist längst keine Festung mehr

„Extrem genervt“ - Werder will Fans endlich Heimsieg schenken

Bremen – Es ist inzwischen über ein Jahr her, und bei Werder Bremen, das hat Clemens Fritz am Dienstag erklärt, sind sie längst „extrem genervt“ davon, dass seit dem 1. September 2019 kein Heimsieg vor den eigenen Fans im Weserstadion mehr gelungen ist.

Damals setzte sich der SV Werder Bremen mit 3:2 gegen den FC Augsburg durch. Es folgten saisonübergreifend bis heute: drei Unentschieden, elf Niederlagen und der so überlebenswichtige 6:1-Erfolg gegen den 1. FC Köln, der Ende Juni allerdings als Geisterspiel ausgetragen werden musste. „Ohne unsere Heimschwäche hätten wir in der letzten Saison nicht so viele Sorgen gehabt“, weiß Fritz, dessen Bremer ihre ersten drei Punkte auch in der laufenden Saison auf des Gegners Platz geholt haben. Auf das 1:4 zu Hause gegen Hertha BSC folgte ein 3:1 beim FC Schalke 04.

Werder Bremen und die Heimspielschwäche: Clemens Fritz warnt vor Arminia Bielefeld

„Auswärts setzen wir es ganz gut um. Das ist auch unser Anspruch für die Heimspiele. Wir wollen auch zu Hause Punkte einsammeln“, betont Fritz, der sich mit Kampfansagen vor dem Bielefeld-Spiel (dem letzten vor dem Ende der Transferphase) aber bewusst zurückhält: „Zu denken, das ist doch nur Bielefeld, ist gerade das Gefährliche. Ich halte sehr viel von dieser Mannschaft, aber natürlich ist es unser Anspruch, das Spiel zu gewinnen.“ Leicht werden dürfte das für den SV Werder Bremen nicht. Die Ostwestfalen sind dank eines 1:1 in Frankfurt und eines 1:0 gegen Köln gut in die Saison gestartet.   (dco)

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