Nach dem Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen FC Augsburg kam zu Ärger zwischen den Fan-Lagern. Die Polizei nahm fünf Personen fest.
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Nach dem Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen FC Augsburg kam zu Ärger zwischen den Fan-Lagern. Die Polizei nahm fünf Personen fest.

Großer Ärger nach Werder-Niederlage

Polizei: Werder-Fans attackieren Anhänger des FC Augsburg

Bremen – Erst großer Fan-Ärger im Wohninvest Weserstadion, dann auch noch davor: Nach Angaben der Polizei kam es am Freitagabend nach der 0:1-Niederlage des SV Werder Bremen gegen den FC Augsburg zu Ausschreitungen im Bereich des Osterdeichs.

„Nach Verlassen des Stadions gingen einige Werder-Fans zum Teil massiv und aggressiv auf Augsburger los, eine Schlägerei konnte durch die Polizei nur unter Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray verhindert werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Mehrere Polizisten seien dabei leicht verletzt worden, hätten ihren Dienst aber fortsetzen können. Aus beiden Lagern wurden insgesamt fünf Personen vorläufig festgenommen und diverse Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs, Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung, Bedrohung und Körperverletzung angefertigt.

Werder Bremen: Fan-Ärger schon während des Spiels gegen den FC Augsburg - Anzeigen erstattet

Schon im Stadion hatte es großen Ärger gegeben. Einige Fans des SV Werder Bremen fühlten sich von Augsburgs Keeper Rafal Gikiewicz provoziert, der kurz vor Schluss einen Handelfmeter des Bremers Marvin Ducksch pariert hatte. Sie überwanden den Zaun in der Ostkurve und wollten aufs Spielfeld zu Gikiewicz stürmen. Ordnungskräfte und auch Werder-Profis konnten sie zurückhalten. Diesen Fans droht nun ein Nachspiel. Die Polizei teilte mit, entsprechende Anzeigen erstattet zu haben. Ob der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in der Sache tätig und eine Strafe gegen den SV Werder verhängen wird, ist bislang nicht bekannt.

Bereits vor dem Anpfiff war es im Stadion zu einem tragischen Unfall gekommen. Ein Mann musste nach einem Sturz von Rettungskräften wiederbelebt werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. (kni) Schon gelesen? DFB-Kontrollausschuss ermittelt gegen Werder Bremen!

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