Ole Werner äußerte sich nach der 1:6-Klatsche gegen den FC Bayern: Die Stimmen von Werder Bremen nach dem Spiel.
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Ole Werner äußerte sich nach der 1:6-Klatsche gegen den FC Bayern: Die Stimmen von Werder Bremen nach dem Spiel.

Werder kassiert Klatsche

„Wir müssen nicht wie ein gebückter Hund durch die Stadt laufen“ - Die Stimmen zur bösen Niederlage von Werder Bremen beim FC Bayern

München - Das war böse! Der SV Werder Bremen bekommt gegen den FC Bayern München die Grenzen aufgezeigt und verliert mit 1:6 (1:4) in der Allianz Arena. Damit bleibt der SVW bei 21 Punkten nach 14 Spieltagen und hat zum ersten Mal in dieser Saison ein negatives Torverhältnis. Die Stimmen zum Debakel von Ole Werner, Marco Friedl, Leonardo Bittencourt und Co.

Ole Werner (Trainer Werder Bremen): „Das Einzige was mich jetzt ärgert, waren die letzten beiden ‚Eigentore‘. Da hatten wir in Halbzeit zwei das Spiel etwas beruhigt. Ansonsten muss man anerkennen, dass Bayern eine andere Liga ist. Man muss immer selbstkritisch sein und schauen, was man verbessern kann. Aber Mainz hat hier 2:6 verloren, Freiburg 0:5. In der Verfassung sind die Bayern, wenn sie nicht wie vor ein paar Wochen freiwillig am Tor vorbeischießen, der Liga ein Stück weit entwachsen. Deswegen muss man sich jetzt nicht selbst kasteien und wie ein gebückter Hund durch die Stadt laufen.“

Werder Bremen geht gegen den FC Bayern mit 1:6 unter - Die Stimmen zum Spiel

Marco Friedl (Werder-Kapitän): „Wir haben heute auf die Fresse bekommen. In den ersten 15 Minuten haben wir es eigentlich gut gemacht. Dann sind die 15 Minuten danach ein totaler Blackout und wir kassieren die drei Gegentore. Wenn man mit einem 1:4 in München in die Pause geht, dann ist es fast unmöglich noch etwas zu holen. Bayern spielt einfach in einer anderen Liga. Sechs Tore darfst du hier trotzdem nicht kassieren.“

Leonardo Bittencourt (Profi von Werder Bremen): „Wir hatten den Plan vorne draufzugehen, so, wie wir es schon das ganze Jahr über gezeigt haben. In der ersten Viertelstunde haben wir das auch sehr gut gemacht mit vielen Balleroberungen in Bayerns Hälfte. Wir müssen es vielleicht noch lernen, dass wir nach dem 1:1 und dem gehaltenen Elfmeter sagen: Lasst uns vielleicht ein Stück tiefer stehen und nicht mehr vorne anrennen. Für viele war es zudem vielleicht auch ein Stück weit erdrückend, weil der ein oder andere hier noch nie gespielt hat. Aber alles in allem haben wir genug Spieler im Kader, die genug Erfahrung haben. Da darf uns so eine Niederlage in München trotzdem nicht passieren. Das Jahr lassen wir uns dadurch nicht kaputt machen, weil es ein echt schönes Jahr war. Wir haben jetzt noch ein geiles Heimspiel vor der Brust. Wir wollen ein geiles Jahr positiv beenden. Das haben wir uns auch verdient. Aber dafür müssen wir 84 Schippen drauflegen.“

Werder Bremen-Profis durchweg selbstkritisch: Die Stimmen zum Spiel gegen den FC Bayern

Anthony Jung (Torschütze für Werder Bremen): „Wir haben im Vorfeld schon gesagt, dass du in München einen perfekten Tag brauchst, um etwas mitzunehmen. Die Bayern haben enorme Qualität, gerade im Umschaltspiel und im letzten Drittel. Bei uns hat die letzte Präzision, der letzte Punch gefehlt. In der Phase als das 1:1 fällt und der Elfmeter gehalten wird, denkt man: Hier geht heute was. Dann konnten wir das Spiel aber nicht auf unsere Seite ziehen. Wir müssen aber auch realistisch genug sein. Wir haben ja nicht irgendwo verloren. Wir sind ja nicht das erste Team, das hier aus dem Stadion geschossen wird. Vielleicht war es am Ende ein, zwei Tore zu hoch. Wir müssen aus diesem Spiel lernen. Es geht darum, jetzt nicht die ganze Stimmung kippen zu lassen. Dafür haben wir schon unser Gesicht zeigen können.“

Marvin Ducksch (Stürmer von Werder Bremen): „Wir haben versucht, unseren Fußball durchzuziehen. Bayern hat das dann innerhalb von sechs Minuten drei Mal gnadenlos ausgenutzt. Da liegst du dann 1:4 zurück. Dann ist es natürlich sehr schwer. Man hat gesehen, dass wir uns dann auch gewehrt haben. Die zwei Tore hinten raus waren bitter, die müssen so nicht fallen.“ (fwa)

Mit Material von Sky

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