Lars Lukas Mai kommt beim SV Werder Bremen nicht zum Zug - der Verteidiger ist aktuell nur Herausforderer.
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Lars Lukas Mai kommt beim SV Werder Bremen nicht zum Zug - der Verteidiger ist aktuell nur Herausforderer.

Werder-Verteidiger nur Herausforderer

FC Bayern-Leihgabe Lars Lukas Mai bei Werder Bremen im Wartestand

Bremen – Im Testspiel gegen PEC Zwolle (0:1) durfte Lars Lukas Mai kürzlich 90 Minuten lang auf dem Platz stehen, was für den 21-Jährigen bei Werder Bremen längst zu einer ungewohnten Erfahrung geworden ist. Letztmals Ende Oktober, beim 2:2 in Sandhausen, hatte der Innenverteidiger eine Partie über die volle Distanz bestritten. Danach stand er mehrere Wochen lang nicht mehr im Kader, infizierte sich mit dem Corona-Virus und muss sich nun mit der Rolle des Herausforderers begnügen.

„Die anderen Innenverteidiger funktionieren im Moment einfach sehr gut. Lasse nimmt seine Rolle aber komplett an“, sagt Werders Leiter Profifußball und Scouting Clemens Fritz über Lars Lukas Mai. In der Tat haben sich Milos Veljkovic, Ömer Toprak und Marco Friedl in der Abwehrreihe des SV Werder Bremen durch starke Leitungen unverzichtbar gemacht und ihren Teil zur Siegesserie von fünf Spielen am Stück beigetragen, was Mais Gelegenheiten, sich zu beweisen, arg einschränkt.

Leihspieler Lars Lukas Mai bei Werder Bremen nur Herausforderer - Clemens Fritz: „Zu früh, um über seine Zukunft zu sprechen“

In der laufenden Saison hatte der gebürtige Dresdner durchaus schon gezeigt, dass er über großes Potenzial verfügt, hatte sich auf der anderen Seite aber auch grobe Fehler erlaubt, die zu Gegentoren führten. „Ich mag seinen Mut im Aufbauspiel und seine Aggressivität“, sagt Fritz. Dass dabei auch mal etwas schief gehen kann, sei normal. „Es wird oft vergessen, dass Lasse noch ein junger Spieler ist, weil er schon einiges an Erfahrung hat. Wir sind sehr zufrieden mit ihm.“ Noch bis zum Sommer ist Lars Lukas Mai vom FC Bayern München an den SV Werder Bremen ausgeliehen. Und dann? „Es ist jetzt noch zu früh, um über seine Zukunft zu sprechen“, wiegelt Fritz ab und verschiebt das Thema damit auf die kommenden Monate. (dco)

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