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Maximilian Eggestein hat sich für Werder Bremen entschieden - und gegen einen Wechsel zu einem größeren Club wie dem FC Bayern.

Werder-Profi hatte die freie Auswahl

Auch die Bayern wollten Maxi Eggestein

Bremen – Die Tinte ist längst getrocknet, doch mit Blick auf Werders Doppelpack gegen die Bayern lohnt sich noch einmal ein Blick zurück auf die Vertragsverlängerung von Maximilian Eggestein.

Der 22-Jährige hatte in diesem Frühjahr in Deutschland die freie Auswahl, quasi alle Spitzenclubs wollten den Mittelfeldspieler verpflichten, also nicht nur Borussia Dortmund und RB Leipzig, sondern nach Informationen der DeichStube auch der FC Bayern. Für Werder war diese Personalie enorm wichtig und die Verlängerung ein echter Coup.

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Eggestein bleibt auf Bayern-Radar

Aufgeschoben ist bekanntlich aber nicht aufgehoben, natürlich bleibt Eggestein auf dem Münchner Radar – und wird am Samstag im Bundesliga-Spiel in der Allianz-Arena und dann am Mittwoch darauf im DFB-Pokal-Halbfinale im Weserstadion von den Münchnern besonders beäugt. Schließlich könnte er im Sommer 2020 wieder ein Wechselthema werden, sein neuer Kontrakt enthält eine Ausstiegsklausel, die bei unter 30 Millionen Euro liegen soll.

Der Respekt vor dem Shootingstar der vergangenen 18 Monate ist jedenfalls enorm. Eggestein hat seit November 2017 kein Spiel verpasst, stand immer in der Startelf, zuletzt hat ihn sogar Bundestrainer Joachim Löw in die Nationalmannschaft berufen. Er gilt aktuell als einer der besten Sechser und Achter in Deutschland mit einem großen Entwicklungspotenzial.

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Gelingt Eggestein sein erster Coup gegen Bayern?

In der Vergangenheit haben sich die Bayern gerne solche Spieler gesichert, um sie dann zu absoluten Topspielern zu machen – siehe Serge Gnabry oder Leon Goretzka. Diesmal hatten sie aber erst einmal das Nachsehen, denn Eggestein sieht bei Werder die besseren Chancen, den nächsten Schritt zu machen, hat seinen 2020 auslaufenden Vertrag langfristig verlängert – wahrscheinlich bis 2023. Dabei vertraut er vor allem Coach Florian Kohfeldt, der erst vor wenigen Wochen vom DFB-Trainer als Trainer des Jahres ausgezeichnet wurde. Den Preis bekam der Bremer vor allem auch deshalb, weil er Spieler wie Maximilian Eggestein von der Jugend bis in die Nationalmannschaft gebracht hat.

Im Doppelpack gegen die Bayern kann Maximilian Eggestein nun zeigen, ob er auch schon an einem Coup gegen den Rekordmeister mitwirken kann. Bislang ist seine Bilanz gegen die Bayern mit fünf Pleiten in fünf Spielen ziemlich düster. Aber Werders letzter Sieg datiert auch aus dem Jahr 2008. Damals kickte Eggestein als 12-Jähriger noch in der Jugend des TSV Havelse.

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