Timo Schultz (r.) kennt Ole Werner bereits aus der 2. Liga: Vor dem Topspiel gegen Werder Bremen hat der Trainer des FC St. Pauli viel Lob für seinen Kollegen über.
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Timo Schultz (r.) kennt Ole Werner bereits aus der 2. Liga: Vor dem Topspiel gegen Werder Bremen hat der Trainer des FC St. Pauli viel Lob für seinen Kollegen über.

Vor Top-Spiel Werder gegen St. Pauli

St.-Pauli-Coach Timo Schultz schwärmt von Werder-Trainer Ole Werner: „Er erinnert mich an Thomas Schaaf“

Hamburg – Dass Timo Schultz ein Herz für den SV Werder Bremen hat, ist kein Geheimnis. Der heutige Trainer des FC St. Pauli spielte schließlich zwischen 1995 und 2000 selbst am Osterdeich – zwar nicht für die Profis, aber in der zweiten Mannschaft war er eine wichtige Stütze. Für ihn war es der Startschuss seiner Karriere. Folglich ist das jetzige Wiedersehen mit seinem Ex-Verein ein ganz besonderes. Vor dem Topspiel der 2. Bundesliga (Samstag, 13.30 Uhr) hat der 44-Jährige viel Lob für Trainer Ole Werner spendiert und ihn mit einer Person verglichen, die einst für ihn eine nicht unwesentliche Rolle gespielt hat: Thomas Schaaf.

„Er passt als Trainer und auch als Typ mit seiner unaufgeregten norddeutschen Art super nach Bremen. Er erinnert mich immer ein bisschen an Thomas Schaaf, den ich ja noch als Spieler erleben durfte“, sagte Timo Schultz am Donnerstag während der Pressekonferenz der Hamburger. Und er fügte schmunzelnd an: „Ich würde mich für ihn und den Verein freuen, wenn sie einen ähnlichen Weg einschlagen werden – ohne jetzt zu viel Druck aufbauen zu wollen.“ Der Aufschwung des SV Werder Bremen in dieser Saison hängt für ihn jedenfalls zweifelsfrei mit dem Namen Ole Werner zusammen. „Er hat in Kiel bewiesen, dass er eine Mannschaft entwickeln und führen kann“, meinte Schultz. „Das stellt er in Bremen auch unter Beweis. Nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Art und Weise, wie sie spielen, spricht für ihn.“

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Vor Spiel gegen Werder Bremen: FC St. Pauli-Trainer Timo Schultz erwartet „ein offenes Spiel“

Ein paar Kilometer weiter westlich, in Bremen, fand die Botschaft durchaus Gehör. Und der Vergleich mit Thomas Schaaf wurde in typischer Ole-Werner-Manier gekontert. „Das ist mir relativ egal“, sagte der Trainer des SV Werder Bremen vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli lachend und schob hinterher: „Ich hoffe, dass Schulle mich nicht in Sicherheit wiegen und mir ein gutes Gefühl vermitteln will, das dann zu Leichtsinnigkeit verleitet. Da hat er sich getäuscht, das wird mir nicht passieren.“ Ob ihn Timo Schultz im Gegenzug an einen anderen Trainerkollegen der Bundesliga-Historie erinnere, konnte Werner indes nicht sagen. „Ich habe da jetzt keinen Vergleich, finde aber, dass er beim FC St. Pauli eine super Arbeit macht, die speziell in dieser Saison Früchte trägt.“

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Timo Schultz ist sich indes sicher, dass am Samstag nur Nuancen über Sieg und Niederlage entscheiden dürften. Zumal der Coach des FC St. Pauli weiß, über welche Klasse die Profis von Werder Bremen verfügen. „Bremen hat eine hohe Qualität im Kader und funktioniert auch als Mannschaft hervorragend“, schwärmte er. „Ich denke, dass es ein offenes Spiel werden wird. Auch die Bremer wollen immer nach vorne spielen. Wir wollen viel mit dem Ball agieren und kreativ nach vorne spielen, wir wissen aber auch, dass uns Phasen erwarten, wo wir dem Ball hinterherlaufen und verteidigen müssen. Da wird es dann darauf ankommen, dass wir kompakt bleiben und unsere Zweikämpfe gewinnen.“ (mbü) Schon gelesen? Werder Bremen gegen den FC St. Pauli: So könnt Ihr das Spitzenspiel live im TV und im Livestream sehen!

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